Die Gegend um Mödling ist herrlich ...

2.Januar 2017 in persönlich

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Happy New Year !

1.Januar 2017 in persönlich

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Ich wünsche Euch allen ein gutes, weil gesundes, friedliches, harmonisches, aber auch spannendes und weiterbringendes und in der Rückschau in 365 Tagen erfolgreiches Neues Jahr!

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GRÜNES Weihnachts-Charity

27.Dezember 2016 in erfreulich, GRÜN

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Übergabe des “Schecks” durch StR Rainer Praschak und Gerhard Wannenmacher an DSA Brigitte Andre unter Beobachtung durch Ernst Molden und den Nino aus Wien

Einige von Euch / Ihnen waren ja sicher dabei, bei unserem Weihanchts-Charity-Konzert am 4. Dezember in der Bühne Mayer: Ernst Molden und der Nino aus Wien traten vor ausverkauftem Haus – wieder – mit einem sehr schönen Programm auf.

Das Procedere war das selbe, wie jedes Jahr: wir finanzierten die Veranstaltung, das Mautwirtshaus stellt die Bühne zur Verfügung (danke!) und sämtliche Einnahmen gehen ohne jeden Abzug an ein sozial wichtiges Projekt. Diesmal übergaben wir den symbolischen Scheck über €3.500,- dem Fachbereich Sozialarbeit der BH Mödling für den Notfallfonds und für die Ferienaktion (beides Bereiche, die ganz unbürokratisch gehandhabt und ausschließlich durch Spenden bedeckt werden).

 

P.S.: knapp vor Weihnachten konnten wir auch dem SOMA-Markt in Mödling eine, zwar nicht sehr weihnachtliche i.e.S., aber dennoch sinnvolle – und ökologisch optimierte – Spende übergeben (Waschmittel).

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GR.in Anna Teichgräber, Marktleiterin Nazife Menekse, G.W., StR.in Teresa Voboril, Helena Klimek

 

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Schöne Weihnachten !

22.Dezember 2016 in persönlich

IMGA3672Ich wünsche allen Leserinnen und Lesern meines Blogs ein wunderschöndes Weihnachtsfest im Kreis der Liebsten. Mögen die Hektik und die Sorgen ein paar Stunden in den Hintergrund treten und das Beisammensein und die gemeinsame Freude im Vordergrund stehen.

Weihnachten ist ja eigentlich kein unproblematisches Ereignis (geworden): bei vielen sind die Erwartungen auf Harmonie, auf Freundschaft, auf Dankbarkeit und und und sehr hoch, was das Risiko beinhaltet, dass sie enttäuscht werden. Es ist ein Spagat, den jedeR für sich selbst definieren und gehen muss. Wenn dieses Fest aber gut läuft, kann es wundervoll sein, Grund für große Freude und Zufriedenheit und Kraft geben für lange Zeit.

Ich hoffe, dass es Euch allen gelingen möge, den Abend und die Tage so zu gestalten, dass Ihr und die Euren sich noch lange mit Freude an Weihnachten 2016 erinnern werden.

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Buslinie 259 fährt bis bis zur HTL - ganztags!

19.Dezember 2016 in erfreulich, konkret

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Gemeinsame Freude über eine Ausweitung des Bus-Angebots in Mödling: GF Bohrn, BM Hintner, Vize Wannenmacher, GF Schroll.

 

Es war einer der Wünsche im Rahmen des Mobilitätsdialogs für das Neusiedlerviertel in Mödling, die Erschließung mit Öffentlichem Verkehr zu verbessern.

Es gab sogar den Vorschlag, eine Straßenbahnlinie in den Süden der Stadt zu verlegen. OK, Straßenbahn bekommen wir keine, aber es ist doch ein wichtiger Schritt gelungen: der 259er-Bus fährt seit vergangener Woche bis zum Betriebsschluß – also bis knapp vor Mitternacht – auch zur HTL und nicht mehr wie vorher am Abend auf einer verkürzten Route.

Der 259er ist eine der am meisten genutzten Buslinien und auch auf Grund des dichten und regelmäßigen Takts erfolgreich.

Jetzt kommt er täglich 14 mal öfter ins Neusiedlerviertel. Um der Wahrheit genüge zu tun: das hat Bürgermeister Hintner mit dem VOR ausgahendelt. Danke!

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auch Stadträtinnen können wechseln

17.Dezember 2016 in GRÜN

20161216_171002_001Nach 12 Jahren hatte gestern Ulla Binder ihre letzte Gemeinderatssitzung als Stadträtin für Bauen, Infrastruktur und Rechtsangelegenheiten.

Ich danke Dir für die gute Arbeit in einem wichtigen und heiklen Ressort, für Deine Verlässlichkeit, für die feine Zusammenarbeit, für das Vertrauen und für den Rückhalt, den ich die ganze Zeit durch Dich gehabt hab´.

Ein bißchen bleibt uns Ulla noch im Gemeinderat erhalten, bevor sie ganz ins Wald/4 entschwinden wird.

P.S.: zur Nachfolgerin in der Funktion wurde gestern Teresa Voboril gewählt. Sie ist die neue Dritte in der Riege der GRÜNEN StadträtInnen.

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DANKE uns allen!

6.Dezember 2016 in dramatisch, erfreulich

e86056454dEs war eine nervenaufreibende Zeit – das ganze Jahr hindurch. Letztlich ist es gut gegangen: Alexander Van der Bellen ist unser neuer Bundespräsident (und nicht ein deutschnationaler Burschenschaftler).

Dass die Wahl zu Gunsten eines offenen, toleranten, europafreundlichen und kalulierbaren Österreich mit so viel Vorsprung ausgegangen ist, hat wohl alle überrascht. Aber es lässt mich für dieses Land positiver in die Zukunft schauen.

Vielen Dank allen, die mitgeholfen haben:
Danke allen, die sich mit uns auf die Straßen gestellt haben: das waren nicht nur Mödlinger GRÜNE, sondern auch viele KollegInnen aus Wien, (junge) Leute, die wir bisher nicht als politisch interessiert gekannt hatten und die sich selbst zur Mitarbeit gemeldet haben, ganz wichtig auch Mitglieder der SPÖ.
Danke allen, die uns nicht in der Öffentlichkeit, aber in ihrem Umfeld und auch finanziell unterstützt haben, darunter auch viele FunktionärInnen der ÖVP.
Danke allen, die ihren Namen als Unterstützer von VdB zur Verfügung gestellt haben, sei es auf der Plattform von VdB, sei es am KURIER-Inserat im Bezirk Mödling.Danke allen, die ihre FreundInnen und Familienangehörigen überzeugt haben.
Danke allen, die uns auf der Straße ihre Sympathie merken ließen und allen, die uns ermuntert haben.
Danke allen, für die es nicht einfach war, einen (ex-)GRÜNEN zu wählen.

Wir haben es geschafft! Und das “wir” ist nicht so dahin gesagt: es war wirklich eine ganz breite, ganz heterogene, vielfach spontane Bewegung. Und es war tatsächlich eine Wahlbewegung für VdB, die nur am Rand von politischer Taktik geprägt war – vielleicht hat´s auch deshalb Spass gemacht.

Das Endergebnis liegt nun vor.

Ergebnis ÖsterreichIn Österreich haben 6 Bundesländer eine Mehrheit für Alexander Van der Bellen. (Ist diese Landkarte nicht schön?)

Ergebnis NÖIn Niederösterreich ist die Region um Wien und der Westen mehrheitlich für VdB.

Im Bezirk Mödling hat VdB 63,92% der Stimmen.

In den einzelnen Orten (ohne Wahrkarten, die werden den Orten nicht zugerechnet):

  • Achau: 55,05%
  • Biedermannsdorf: 60,48%
  • Breitenfurt: 63,52%
  • Brunn / Geb.: 62,57%
  • Gaaden: 67,29%
  • Gießhübl: 68,33%
  • Gumpoldskirchen: 62,29%
  • Guntramsdorf: 57,25%
  • Hennersdorf: 54,24%
  • Hinterbrühl: 67,46%
  • Kaltenleutgeben: 59,23%
  • Laab /W.: 70,27%
  • Laxenburg: 64,15%
  • Ma. Enzersdorf: 69,05%
  • Mödling: 67,12%
  • Münchendorf: 53,58%
  • Perchtoldsdorf: 66,67%
  • Vösendorf: 49,72%
  • Wr. Neudorf: 58,73%
  • Wienerwald: 54,11%
  • Briefwahlkarten (nicht zugeteilt): 73,80%

In der Stadt Mödling selbst liegen folgende Sprengel über 70%:

  • 1 – Altstadt (71,7%)
  • 15 – Südtiroler Siedlung (72,7%)
  • 16 – Bahnhofsumgebung (75,9%)
  • 17 – Hauptstraße/Schillerstraße (72%)
  • 18 – Goethegasse / Lowatschekgasse (76,9%)
  • 20 – Neusiedler-/Badstraße (74%)
  • 21 – Babenbergerstraße (71,4%)
  • 22 – Riegerstraße (74,4%)
  • 25 – GESIBA (70,4%)
  • 27 – Zwillinggasse / Quellenstraße (74,6%)

Nur 2 Sprengel lagen unter 50% (Kolonie und Payer-/Nansengasse)

DANKE!

 

 

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Budget der Stadt Mödling für 2017

20.November 2016 in konkret

Scan_20161120Vergangenen Freitag wurde das Budget der Stadt für 2017 beschlossen. Leider de facto unter Ausschluß der Öffentlichkeit (im vergangenen Jahr wurde die Budgetsitzung im Internet übertragen; das wollte die ÖVP leider nicht wiederholen).

Das Thema ist ein bißl trocken, um nicht zu sagen fad. Aber es ist sehr, sehr wichtig für die Stadt, ihre Menschen und für deren Zukunft.

Das Budget 2017 ist ausgeglichen. Was wie ein no-na-Satz aussieht, ist das Ergebnis harter und zäher Bemühungen und Verhandlungen.

Verantwortlich für die Erstellung des Budgets ist der Finanzstadtrat Ferdinand Rubel (ÖVP). Aber seit 2010 sind wir GRÜNE da auch unmittelbar involviert.
Zwei unserer wichtigsten Prinzipien wurden (wieder) berücksichtigt: 1. Einhaltung des Schuldendeckels (also keine zusätzliche Verschuldung und Darkehensaufnahmen nur maximal im Ausmaß der Tilgungen) und 2. keine Erhöhung der Gebühren für Kanal, Wasser und Abfall. Beides hatten wir im Koalitionsvertrag vereinbart.

Das mit der Gebührenerhöhung war diesmal aber “knapp”: letztlich sind die Einnahmen aus den Gebühren so ziemlich die einzige Schraube, an der Gemeinden einnahmenseitig drehen können. Alle anderen Einnahmen sind so gut wie fix (Eigene Steuern sind der Höhe nach vorgegeben und auch die Ertragsanteile aus den Bundessteuern sind nicht beeinflußbar). Und neue Betriebe siedeln sich kaum an in Mödling…

Ausgabenseitig wurden in den vergangenen Jahren eine ganze Reihe von Maßnahmen ergriffen, die die Voraussetzung sind, dass das Budget überhaupt noch so gut dasteht:

  • Die Öffentliche Beleuchtung wurde in weiten Bereichen auf den aktuellen Stand gebracht. Die damit verbundene Energieeinsparung finanziert die Investition und läßt noch rd. 1/4 Mio jährlich mehr im Budget.
  • Die Neuausstattung der Drucker und Kopierer bringt in einer Sicht über 5 Jahre insgesamt €350.000,-.
  • Die Neuverhandlung der Telefon- und Handyentgelte bringt zig-Tausend EUROs im Jahr.
  • Die Ausschreibung der Straßenmarkierungen vor 5 Jahren spart rd. €80.000,- im Jahr.
  • Auch Verbesserungen bei den Versicherungen bringen einige zig-Tausend im Jahr.
    Auf diese Erfolge können wir GRÜNE stolz sein, denn sie sind in unseren Ressorts erreicht worden.
  • Im Wirtschaftshof und im Kammeramt wurden Abläufe untersucht und verbessert. An vielen Stellen wurden moderne Methoden implementiert.
  • Die Abwicklung der Rechnungen erfolgt seit einigen Monaten ausschließlich elektronisch, sodass weder Rechnungen noch Skonti verloren gehen können.
  • Insgesamt hat die Verwaltungsreform an vielen Ecken Verbesserungen und Professionalisierungen gebracht, auch wenn diese nicht immer in Geldbeträgen ausgedrückt werden können.

StR Rubel führt die Finanzen – das muss man ihm zu Gute halten – seit Jahren behutsam, vorausschauend und unter Vermeidung von Risiken. Die Stadt leidet auch heute noch unter den Altlasten seiner Vorgänger.

Insgesamt sieht es aber nicht rosig aus mit unseren Finanzen.

Das drückt sich in mehreren Kennzahlen aus:

  • Der “cash flow” der öffentlichen Budgetierung (es ist nur quasi ein cash flow, denn die kommunalen Budgets kennen wichtige Aspekte der Buchführung in der privaten Wirtschaft nicht) ist zu gering und er sinkt ständig. So sind eigentlich nicht ausreichend Mittel für Investitionen vorhanden. Folgerichtig werden diese von 2016 auf 2017 um rd. 12% sinken. (Das Ausweichen auf eine Neuverschuldung wollen wir definitiv nicht, s.o.)
  • Der Abgang bei den Betrieben steigt kontinuierlich. 2017 wird der Abgang von Stadtbad, Gärtnerei, Forst, Citybus, Tiefgaragen, Beleuchtung, Strassenreinigung, WC-Anlagen, Parks, Wasserversorgung, Kanalbetrieb, Müllentsorgung und noch einige mehr insgesamt 6,4 Mio betragen (-1% gegenüber dem Budget 2016).
    Viele dieser Aufgabenbereiche haben logischerweise keine Einnahmen (Parks, Straßenreinigung), manche machen sogar Gewinne. Aber zB das Stadtbad und der Eislaufplatz sind ewige Sorgenkinder: der jährliche Abgang für 2017 wird hier etwa 1,2 Mio. betragen, ohne dass hier irgendwelche Investitionen vorgenommen werden können.
  • Ein Glück ist das niedrige Zinsniveau. Es lässt und vergessen, dass der hohe Stand an Darlehen ein enormes Risiko für die Stadt ist.
    Mödling hat insgesamt rd. 53,5 Mio Schulden im eigenen Bereich. Dazu kommen Haftungen, wobei alleine die für Mödling Wohnen ca. 7,5 Mio ausmacht.
    Dennoch: seit der Entscheidung für den Darlehensdeckel mit dem ersten Budget der schwarz-grünen Regierung 2011 sind die Verbindlichkeiten auch absolut zurück gegangen (der Rückgang in Relation zum Budget ist deutlicher: noch 2010 war die Überschuldung 110%, heute machen die Verbindlichkeiten nur mehr 87% des Budgetvolumens aus).
  • Ein Dilemma sind die Landesumlagen: fast 14 Mio werden 2017 vom Land für die Krankenhäuser, für Soziales und die Jugendfürsorge eingehalten. Und dieser Posten wird weiter steigen – ohen dass man da irgend etwas unternehmen kann.

Mein Fazit:

Das Budget 2017 wird die gewohnten Leistungen für die Menschen in unserer Stadt gewährleisten können. Wenn uns keine unvorhergesehenen Ereignisse treffen, ist der laufende Betrieb gewährleistet. Das ist gut so und das kann nicht jede Stadt in Österreich von sich behaupten.
Wenn wir allerdings an neue Investitionen denken, wie etwas einen neuen Eislaufplatz, dann sind wir dafür nicht ausreichend gewappnet. Entweder wir finden dafür externe Unterstützung (Förderungen von Land und/oder Bund) oder wir müssen über doch recht stark spürbare Einschnitte im Budget nachdenken. Mit einer Erhöhung der Gebühren für Wasser, Kanal und Müll sollten wir keine Eishalle errichten. Da sind wir GRÜNE nicht dabei.

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Neues in Mödling

1.November 2016 in erfreulich

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Buswartehäuschen in der Schillerstraße (Ecke Gretl-Sätz-Steig)

Um den Monatswechsel sind einige Arbeiten im Bereich Mobilität fertig geworden, die – so denk ich – Verbesserungen für die BürgerInnen der Stadt bringen.

Zum einen werden gerade neue Bus-Wartehäuschen montiert: u.a. zwei in der Schillerstraße. Eines davon ist ein Ersatz für das alte Wartehäuschen vis-a-vis vom Heurigen Pferschy, das andere ein neues bei der viel benutzen Haltestelle an der Ecke zum Gretl-Sätz-Steig in Richtung Bahnhof.

Zwei andere kommen in die Enzersdorferstraße und eines in die Prießnitzgasse.

Die Wartehäuschen sind erstens optisch ansprechend (zumindest meiner Meinung nach), funktional, sie bestätigen aber vor allem das Bemühen der Stadt, den Öffentlichen Verkehr zu fördern. Im Regen auf den Bus warten ist jetzt an 5 Stellen in Mödling passé…

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An Ende des Scheffwegs / an der Kreuzung mit der Grenzgasse beim Bahnübergang wurde Platz für Links-Abbieger geschaffen und die Krezung für RadfahrerInnen übersichtlicher gestaltet.

Am nördlichen Ende des Scheffwegs gab es oft Ärger, wenn Autos auf das Öffnen des Schrankens warten und andere hinter ihnen, die nach links in die Grenzgasse einbiegen wollen, (mit ihnen) warten müssen. Das sollte jetzt besser werden: wir haben die Aufstellfläche vor der Krezung so weit verbreitert, dass man auch an 3 Wartenden vorbei fahren und nach links in die Grenzgasse einbiegen kann. Gleichzeitig wurde die bisher unübersichtliche Querung für RadfahrerInnen und insbesondere das Abbiegen in den Geh-/Radweg in der Grenzgasse verbessert.

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Freiheitsplatz, Abstandsschwellen für 3 Parkplätze in der südöstlichen Ecke.

Eine Kleinigkeit nur, aber hoffentlich besonders für Kinderwägen eine deutliche Verbesserung: auf Höhe der Buchhandlung “sky-books” führt der Gehsteig über eine Rampe hinunter in Richtung Hauptstraße. Viele Autos sind aber oft so knapp am Randstein gestanden, dass sie in den Gehsteig hinein ragten und das Passieren mit einem Kinderwagen blockiert haben. Die kleinen Schwellen lassen für die PKWs immer noch genügend Platz, sollen aber helfen, den Gehsteig frei zu halten.

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€365,- für ein Jahr unbegrenzte Mobilität in Niederösterreich!

19.Oktober 2016 in GRÜN, konkret, wichtig !!!

indexSehr lange wurde über ein neues Tarifsystem des VOR diskutiert. Sehr lange haben alle, die am Öffentlichen Verkehr interessiert sind, gerätselt, ob vielleicht doch ein deutlicher Impuls für umweltfreundliche Mobilität herauskommt.

Das Ergebnis ist seit Jahresmitte im Einsatz und es ist ein bißl teurer, vielleicht ein bißl gerechter – das neue System ist aber unendlich viel komplizierter und weniger komfortabel zu handhaben: vor allem entfallen außerhalb von Wien  Vorverkaufsfahrscheine und Streifenkarten. Besonders für Menschen, die nicht regelmäßig mit Bus/Bahn fahren (müssen), haben es nun schwerer, denn sie müssen Fahrscheine für jede Fahrt gesondert kaufen. Diese Karten sind dann nur an dem angegebenen Zeitpunkt gültig.

Viele BürgerInnen unserer Stadt haben mich in den vergangenen Wochen um Erklärungen ersucht, weil sie sich nicht auskennen und haben ihren Ärger ausgedrückt, dass das Fahren mit den Öffis nun komplizierter wird. (In Mödling ist es speziell blöd, weil es nur im Bahnhof selbst Automaten gibt: bei den Zugängen von der Bahnbrücke und vom Bach aus gibt es keine Möglichkeit, Fahrkarten zu kaufen. Die Entwerter werden zu Jahresende abgebaut). Ok, man/frau kann Karten auch im Internet erstehen, aber welcher insbesondere ältere Mensch druckt sich einen Fahrschein im WEB aus?

Die Tarifreform des VOR ist KEIN Impuls für eine Verbesserung im Zugang und in der Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel.

Dass ein solcher Schritt nötig ist, davon sind wir GRÜNEN überzeugt. Und dass ein solcher Schritt auch angenommen wird, zeigt das Beispiel Wien: die Jahreskarte um €365,- hat Hunderttausende motiviert, auf die Öffis umzusteigen. Der Erfolg ist so groß, dass die Wiener Linien Probleme haben, den gesteigerten Anforderungen nachzukommen. Diese Probleme hätten wir in Niederösterreich gern!

Aber im Ernst: was in Wien (und übrigens auch in Vorarlberg) möglich ist, muss auch in Niederösterreich drin sein!

Wir Niederösterreichische GRÜNE fordern ein Jahresticket um €365,- für das ganze Bundesland! Egal wohin sie fahren, als BesitzerIn einer Jahreskarte sind die Öffis für Sie dann immer die erste Wahl. Die komplizierte Berechnung, der unkomfortable Fahrscheinkauf – alles das wäre Geschichte. Und das Land würde sich (endlich) klar für den Klimaschutz äußern.

Slider - 365€-Jahresticket NÖ

Details:

  • Die €365-Jahreskarte soll neben den bisherigen Karten angeboten werden und ist – logo – kein Muss.
  • Wer nach Wien fährt, zahlt 2 x €365,- Das wäre aber schon von Mödling aus ein finanzieller Erfolg.
  • Und noch mehr unter www.noe.gruene.at/365eur-jahresticket-fuer-noe

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