Baum in Mödling

18.August 2019 in herausfordernd, wichtig !!!

Diese Pappel stand bis vor ein paar Tagen am Gelände des Gymnasiums Keimgasse. Mittlerweile wurde sie für das Bauvorhaben gefällt.

Sie war wohl 70 Jahre alt und fast 30 m hoch. Ich bin kein Baumexperte, aber es war mit freiem Auge kein gelbes Blatt zu sehen – der Baum schien kerngesund.

Diese Fällung ist aus mehreren Gründen ärgerlich: Teresa Voboril als Baustadträtin und ich haben mit der Projektleitung der BIG (Bundesimmobiliengesellschaft) und mit den Architektinnen gesprochen und ersucht, die Pläne noch einmal zu überdenken, sodass dieser markante Baum erhalten bleiben könnte. Immerhin ist es ein Schulbau und da wäre ein Baum in der Dimension sehr wertvoll.

Tatsächlich wurde uns zugesagt, die Situation nochmals zu prüfen und uns das Ergebnis vor (!) dem Setzen von Maßnahmen mitzuteilen.

Leider ist das nicht passiert, sondern die Pappel wurde ohne weitere Information an die Stadt gefällt.

Die Pappel war nicht der einzige Baum, der „entfernt“ wurde. So sieht es jetzt auf dem Gelände des Gymnasiums aus…

Wir woll(t)en davon ausgehen, dass die BIG kein profitmaximierender Immobilienentwickler, sondern auch und ganz wesentlich dem öffentlichen Interesse verpflichtet ist. Leider war das in dem Fall ein Irrglaube.

Wir haben zur Zeit eine noch größere Baustelle der BIG in Mödling: die Bebauung der GZS-Gründe bei der HTL. Und dort klappt die Zusammenarbeit hervorragend. Unter anderem wurde auf Wunsch der Stadt die Garageneinfahrt bei der Reihenhausanlage durch die BIG verlegt, weil dadurch ein paar Bäume gerettet werden konnten. In der Keimgasse geht das offenbar nicht.

Dieses traurige Beispiel wirft aber eine weitere, grundsätzliche Frage auf: ein Grundeigentümer in Mödling kann mit seinen Bäumen machen, was er will, er muss eine Baumfällung nicht anzeigen und keine Genehmigung einholen. Wie groß und wichtig für die Umgebung der Baum auch immer sein mag.

In Niederösterreich gibt es – anders als in Wien – kein Baumschutzgesetz. Die BIG hätte mit uns also über die Bäume nicht einmal reden müssen. Im Bauverfahren kamen die Bäume sowieso nicht zur Sprache.

Dabei wird in den öffentlichen Diskussionen zunehmend und breiter bewußt, wie wichtig gerade große und alte Bäume mit ihrer Eigenschaft sind, Schatten und Sauerstoff zu spenden bzw. CO2 zu binden.

In Niederösterreich gibt es keinen gesetzlichen Baumschutz, aber es gibt für Gemeinden die Möglichkeit, im eigenen Wirkungsbereich einen Baumschutz zu verordnen (Verordnungsermächtigung im §15 des NÖ Naturschutzgesetzes). Der damalige GRÜNE Umweltstadtrat Alfred Trötzmüller hat das Anfang der 0er-Jahre versucht und einen Entwurf vorgelegt, der allerdings im Gemeinderat keine Mehrheit gefunden hat. Ja, natürlich: es wäre ein Eingriff in das Privateigentum der GrundbesitzerInnen. Aber machen wir das nicht in anderen Bereichen auch? Wenn wir zu Recht – neue – Ölheizungen verbieten? Wenn wir über die Bauordnung x Vorschriften zur Ausführung von Bauwerken machen? Wenn wir die Bebaubarkeit eines Grundstücks über den Bebauungsplan auf einen Teil des Grundstücks beschränken?

Ich glaube, dass Bäume immer mehr zu einem unerlässlichen Teil nicht nur städtischer Infrastruktur gehören, sondern das Bild und das Klima eines Ortes nachhaltig prägen. Wenn wir für die großen und im Sinnes des Klimaschutzes so wichtigen Bäume auch auf Privatgrund keine Schutzmöglichkeit finden, werden wir das Stadtklima nicht entsprechend schützen, schon gar nicht verbessern können. Ein Baum ist für seine Umgebung und die Lebensbedingungen wichtig – und nicht nur für seinen Besitzer. Wie auch umgekehrt die Emissionen eines Betriebs nicht nur für den Inhaber relevant sind, sondern auch hier die Auswirkungen auf die Umgebung entscheidend sind.

Jetzt werden viele meinen, die Stadt ist bei eigenen Vorhaben auch nicht zimperlich, was die Bäume betrifft. Gerade auch in letzter Zeit wurden im Zuge von Straßenbauprojekten Bäume gefällt.

Tatsächlich ist es natürlich auch bei Projekten im öffentlichen Raum eine Frage der Abwägung. Wenn die Notwendigkeit / Möglichkeit besteht, eine Straße neu zu gestalten, muss bei der Planung auf die Mobilitätserfordernisse geachtet werden – und das bedeutet auch auf die notwendige Verkehrswende hin zum Öffentlichen Verkehr, das Zu-Fuß-Gehen und das Radfahren. Mit dem Neubau einer wichtigen Mobilitätsachse, wie zum Beispiel der Guntramsdorferstraße gestaltet man den Stadtteil für Jahrzehnte. Und man gestaltet auch dessen Grünraum. Tatsächlich werden bei allen Projekten der Stadt letztlich mehr Bäume stehen als vorher. Sie sind vorerst kleiner, aber es werden Sorten gewählt, die besser auf die Umgebung abgestimmt sind als die Bäume, die vor 30, 40 Jahren gesetzt wurden. Und sie werden in 20, 30 Jahren das Bild des Stadtteils und auch dessen Kleinklima bestimmen.

Aber, ja: ich bin sehr dafür, auch den öffentlichen Raum in einen Baumschutz miteinzubeziehen.

Konkret ginge es in einem ersten Schritt vielleicht vorerst nur um die Verpflichtung, das Fällen von Bäumen ab einer gewissen Größe anzuzeigen und dem Antragsteller eine Konsultation durch Baum- und BauexpertInnen vorzuschreiben. (Vielleicht lassen sich Alternativen zum Fällen eines Baums finden.)

Erst in einem weiteren Schritt könnte man die Verpflichtung aufnehmen, für gefällte Bäume Ersatz in entsprechender Dimension zu schaffen.

Und natürlich wird man über Sanktionen reden müssen, wenn die Vorgaben nicht eingehalten werden. (€28,- Verwaltungsstrafe werden nicht reichen, Bäume zu schützen.)

Ich bin wirklich und ernsthaft der Meinung, dass wir die Behandlung von Bäumen in der Stadt regeln müssen. Durch eine verpflichtende Baumschutzverordnung wäre jedefalls der Fokus auf den Schutz der Bäume gerichtet – und schon das wäre gut und notwendig.

P.S.: Leider gibt es zur Zeit außerhalb von den Großstädten Wien, Salzburg und Graz nur wenige Beispiele für umgesetzte Baumschutzverordnungen: Kapfenberg, z.B. hat eine solche 2014 beschlossen.

Ich würde mich über Ihre Meinung zu dem Thema freuen!

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Baustellen: update 15. August

15.August 2019 in konkret

Guntramsdorferstraße

Die Arbeiten an der Brückenkonstruktion (vlg. Tunnel) unter der Südbahn kommen gut voran. Wie es aktuell aussieht, wird noch im August mit der Asphaltierung der Fahrbahn unter der Südbahn begonnen, sodass hoffentlich noch vor dem geplanten Termin – nämlich Ende September – die Straße wieder frei gegeben werden kann.

Auf Mödlinger Seite wird ebenfalls noch im August mit der Fertigstellung der Fahrbahn begonnen. Sämtliche Arbeiten (Brücke, Straße auf Guntramsdorfer und auf Mödlinger Seite) werden gleichzeitig beendet werden.

Es wird intensiv gearbeitet – auch am Feiertag…

Gabrielerstraße

Die Arbeiten sind im wesentlichen fertig. Auch die Markierungen wurden schon angebracht. Ich gehe davon aus, dass die Gabrielerstraße in den nächsten Tagen wieder in beiden Richtungen frei gegeben werden wird.

Der Mehrzweckstreifen ist der erste Teil einer Radweganbindung an das Krankenhaus. Der nächste Abschnitt – von der Managetta- bis zur Restitutagasse – wird mit der Realisierung des Leiner-Projekts erfolgen.

Von der Wiener Straße weg gibt es zwischen dem Mehrzweckstreifen und dem Gehsteig einen kleinen Grünstreifen, der mit Sträuchern besetzt werden wird.
In Richtung zur Wiener Straße endet der Mehrzweckstreifen vor Beginn der Teilung in zwei Fahrspuren. Radfahrende müssen sich in die beiden Fahrspuren einordnen. Es gibt keine vernünftige Alternative, Wege für RadfahrerInnen im Kreuzungsbereich anzubieten.
Um die Ecke – entlang der Wiener Straße – wurden bereits die neuen Radständer montiert.

Neusiedlerstraße

Am 19. August beginnen die Arbeiten an der innerern Neusiedlerstraße. Es wird die komplette Fahrbahn neu gestaltet und es werden – so weit es möglich war – auch neue Grünbereiche geschaffen.

Die Arbeiten werden voraussichtlich 3 Wochen dauern.

Die innere Neusiedlerstraße wird eine Begegnungszone (Nutzung der Fahrbahn durch alle gleichberechtigt, 20km/h Limit, Parken nur auf gekennzeichneten Plätzen)

BG Keimgasse

Die Baustelle wurde nun vollständig planiert. Leider wurden auch einige alte Bäume entfernt, obwohl der Stadt erst vor wenigen Tagen eine neuerliche Prüfung zugesagt worden war :-(.

Das ganze Gelände sieht nun sehr trostlos aus…

Der nächste Schritt wird der Aushub für den neuen Turnsaal sein. Die Arbeiten werden voraussichtlich Anfang September beginnen.

In den nächsten Wochen wird auch das Gebäude an der Ecke Keimgasse / Demelgasse abgerissen. Dort werden die Baustellencontainer aufgestellt und dort wird auch die Hauptzufahrt auf die Baustelle sein.

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Flüge in Europa - unnötig!

8.August 2019 in ärgerlich, wichtig !!!

Viele stört der Lärm von Flugzeugen. Auch in Mödling.

Wobei die Belastung in Mödling nur ein Bruchteil von Schwechat und Umgebung ist. Aber man hört die Flieger doch und manche Menschen fühlen sich echt belästigt.

Worin wir uns aber alle einig sind, ist die Tatsache, dass das Fliegen ein großer Klimaschädiger ist.

Trotzdem ist das Fliegen extrem billig und verleitet dazu, umweltschädlich zu reisen.

Ich hab vor kurzem eine App gefunden, die die Flugbewegungen in Echtzeit deutlich macht: „flightradar24“.

Und da sieht man, welche Flieger und dazu noch mit welchen Destinationen über unseren Köpfen unterwegs sind: Frankfurt, Köln, Düsseldorf, Zürich und – besonders pervers – München. Mit dem Railjet fährt man 4:01 Stunden vom Wiener Hauptbahnhof nach München. Ich glaube nicht, dass man es mit dem Flieger in der gleichen Zeit von Stadtzentrum zu Stadtzentrum schafft.

Allerdings: die ÖBB verlangen €113,- wohingegen man mit EUROWINGS um €80,- nach München kommt. (OK: da kommt dann die Fahrt zum/vom Flughafen dazu, also wird es eh auch nicht billiger sein.)

Wir brauchen bessere, leistungsfähigere innereuropäische Zugsverbindungen – vor allem auch über Nacht. Und wir brauchen Preise, die die Umweltbelastung berücksichtigen. Während die ÖBB – laut eigenen Angaben – zu 80% mit Ökostrom unterwegs ist, verbrennen die Flieger Kerosin, das komplett von Steuern befreit ist.

Ich finde: das geht so nicht mehr!

P.S.: wer sich intensiver mit den Flugbewegungen rund um Schwechat beschäftigen möchte, dem sei die WEB-Site flugspuren.at ans Herz gelegt.

P.P.S.: ich war nämlich vor kurzem mit ein paar GRÜNEN KollegInnen aus dem Bezirk in München.

Gruppenbild mit Dame – und dem Fraktionsvorsitzenden der GRÜNEN im Münchner Gemeinderat, Gerhard Roth.

Und die Zugsfahrt war absolut angenehm…

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Baustellen: update 25. Juli

25.Juli 2019 in interessant

Im Moment sind zwei Baustellen in der Stadt dominierend: die Guntramsdorferstraße und die Gabrielerstraße. Während auf der Baustelle des BG Keimgasse bis jetzt noch nicht viel passiert.

Guntramsdorferstraße

Die Arbeiten an der Brückenkonstruktion / Tunnel gehen zügig voran.

Zwischen dem 19. und dem 30. August wird die Guntramsdorferstraße von der Ortsgrenze bis zur Weißes-Kreuzgasse asphaltiert. Und zwar wird jeweils eine Fahrbahn bearbeitet, sodass die Zufahrt bis zur Sperre vor dem Tunnel jederzeit gewährleistet ist.

Vom alten Tunnel ist nichts mehr zu sehen

Gabrielerstraße

Auch hier wird fleißig gearbeitet. Die Baustelle wird bis voraussichtlich Ende August fertig sein.

Vor dem Neubau entlang der Wiener Straße wird ein Platz für 45 Fahrräder geschaffen – Baubeginn Anfang September. Die Wiener Straße selbst wird nicht beeinträchtigt werden.

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Neuer Cityjet der ÖBB für den Nahverkehr

16.Juli 2019 in erfreulich, interessant

Es war ein bissl ein Zufall: vorletzter Urlaubstag und am Bodensee. Im fb hab ich vom GRÜNEN Landesrat Johannes Rauch erfahren, dass heute der neue Nahverkehrszug in Dornbirn vorgestellt wird. Entwickelt von der Fa. Bombardier im Auftrag der ÖBB.

Also: nichts wie hin.

Auch gekommen ist unser HBP, Alexander van der Bellen!

Großer Bahnhof für den Präsidenten

Der Zug selbst sieht sehr beeindruckend aus: viel Platz, vor allem auch für Rollstühle und für Fahrräder.

https://vorarlberg.orf.at/stories/3004695/

Platz für 2 Dutzend Räder!

Wenn man grad in der Schweiz erlebt hat, wie es aussieht, wenn konsequent in den Zugverkehr investiert wird, freut man sich über zukunftsweisende Impulse auch in Österreich.

Weshalb die neue Modellreihe grad in Vorarlberg vorgestellt wurde? Ich glaub, das ist kein Zufall: die Xi-berger haben bei ziemlich allen ökologisch sinnvollen Vorhaben in Österreich die Nase vorn…

Kelin im Hintergrund: VdB…

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Baustellen: update 15.Juli

15.Juli 2019 in interessant

BG Keimgasse

Nach Abschluß der archäologischen Grabungen, die offenbar keine relevanten Ergebnisse erbracht haben, hat das Denkmalamt grünes Licht für die Baustelle gegeben: seit heute, 15. Juli erfolgt also der Aushub für den neuen Turnsaal.

Das Material wird mit LKWs in einem Zeitfenster zwischen 8.30 und 16.00h über die Achsenau- und die Viechtlgasse, weiters durch die Schillerstraße und über den Bahnhofsplatz, sowie die Wiener Straße zur Autobahn und dann weiter in eine Deponie verfrachtet.

Während der kommenden Wochen wird es also viel und ungewohnten LKW-Verkehr in diesem Teil der Stadt geben…

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Klimaschutzdeklaration

30.Juni 2019 in interessant

Am vergangenen Freitag (28. Juni) haben der Bürgermeister und ich eine Mödlinger Klimaschutzresolution als Antrag im Gemeinderat eingebracht.

Es schien uns wichtig, in Zeiten, in denen das Thema Klimaschutz – endlich – breit in der Öffentlichkeit diskutiert wird, auch seitens der Stadt unsere Ziele und Absichten deutlich klar zu machen.

In einer Resolution, die als dringlicher Antrag eingebracht wirde, können logischerweise keine konkreten Maßnahmen beinhaltet sein: all das muss im Detail unter Berücksichtigung aller Wirkungen (auch der finanziellen) vorbereitet werden. Und an konkreten Maßnahmen passiert auch viel in Mödling.

Aber wir haben in der Resolution all das ausgedrückt, wie wir uns als Stadt den Herausforderungen stellen:

  1. Ab sofort werden bei sämtlichen Beschlüssen des Stadt-/Gemeinderats mit klimarelevanter Agenda die Auswirkungen geprüft und dargestellt. Maßnahmen mit positiver Auswirkung auf die Treibhausbilanz werden bevorzugt umgesetzt.
  2. Das Bauamt erarbeitet im Zuge der aktuellen Bausperre, ggf. in Zusammenarbeit mit der Abt. VI, bis Ende des Jahres Vorschläge für eine Adaptierung der Bebauungsvorschriften zur besonderen Berücksichtigung klimarelevanter Aspekte (Begrünung von Flachdächern, Hintanhaltung der Bodenversiegelung, Freiflächen, Anpassung der Dichtefestlegungen, Mindestanzahl an Pflichtstellplätzen, verstärkte Berücksichtigung des Gartenstadtcharakters durch zusätzliche Bestimmungen in Bereichen hinterer Bauwiche, etc.).
  3. Bei Mobilitätsplanungen ist jeweils die Auswirkung auf die Wahl der Verkehrsmittel (modal split) mitzudenken und darzustellen.
    Ziel jeder Maßnahme ist, den Umweltverbund zu stärken.
  4. Bei Maßnahmen mit Energieverbrauch sind die Auswirkungen auf den Gesamtenergieverbrauch und die CO2-Emissionen darzustellen.
    Ziel ist die Reduktion des Gesamtenergieverbrauchs.
  5. Jede Entfernung von Bäumen im öffentlichen Raum ist durch die Neupflanzung mindestens im Verhältnis 1:1 zu ersetzen. Es werden Regelungen angestrebt, auch im privaten Bereich die Entfernung von Bäumen hintanzuhalten bzw. den adäquaten Ersatz gefällter Bäume zu erreichen (Bewusstseinsbildung, Anreizsysteme und durch vermehrte Ausweisung von Freiflächen und Berücksichtigung von Naturdenkmälern).
  6. Im eigenen Wirkungsbereich wird die Stadt eine Erhöhung des Baumbestands gewährleisten.
  7. Die Stadt ist offen für Neuerungen und innovative technische Verfahren zur Reduktion von Emissionen und generell des Ressourcenverbrauchs, ggf. auch in Form von Pilotprojekten. So ist es auch feste Absicht, Erneuerungen im Bereich des Freizeitzentrums nach Möglichkeit mit den aktuell besten und klimaverträglichsten Techniken zu lösen.
  8. Die Stadt Mödling wird auch im Bereich der internen Verwaltung der Energieeffizienz, der CO2-Reduktion und dem Ressourcenverbrauch Beachtung schenken.

Ich glaube, dass diese Punkte deutlich machen, wie sich die Stadt in der Frage des Klimaschutzes aufstellt und was unternommen werden soll, um den Anforderungen zu genügen.

Richtig sollte es leider heissen, „wie wir uns aufstellen möchten“. Denn der Antrag wurde im Gemeinderat nicht beschlossen.

Wir hatten die SPÖ Tage vor der GR-Sitzung eingeladen, die Deklaration mit zu tragen, um eine Breite im Stadtparlament zu signalisieren. Wir wären auch bereit gewesen, den Text zu adaptieren.
Die SPÖ wollte diesen Weg leider nicht mitgehen, sondern ihre eigene Resolution einbringen.

Nun sollte es – gerade auch bei einem so wichtigen Thema – nicht um taktische Spielchen gehen, sondern um einen möglichst breiten Konsens. Also haben wir (ÖVP und GRÜNE) entschieden, nicht unseren Antrag durchzuboxne (was möglich gewesen wäre), sondern beide Resolutionen zurück zu ziehen und es wird in den nächsten Wochen an einem gemeinsamen Text von ÖVP, SPÖ und GRÜNEN gearbeitet werden.

Aber schade find ich das doch: wir hätten in einer Zeit erhöhter öffentlicher Aufmerksamkeit auch seitens der Stadt Mödling aufzeigen können. Jetzt gibt´s nämlich leider keine Resolution.

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Baustellen in Mödling: update 28. Juni

28.Juni 2019 in interessant, konkret

BG Keimgasse:

An sich hätte die Baustelle am kommenden Montag, also am 1. Juli beginnen sollen. Mit allen – angekündigten – Konsequenzen: Halteverbote in der Demel- der Viechtl- und der Achsenaugasse, LKW-Verkehr über Achsenau- und Viechtlgasse.

Aber nun wurde bei den – vorgeschriebenen – archäologischen Untersuchungen „altes Mauerwerk“ gefunden, das nun geprüft werden muss.

Und das bedeutet: die Baustelle steht bis auf weiteres still.

Es ist zur Zeit nicht absehbar, wie und wann und ob es überhaupt weiter geht.

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Guntramsdorferstraße

Ab heute, 28. Juni, 19.00h wird die Durchfahrt unter der Südbahn im Verlauf der Guntramsdorfer-/Viaduktstraße gesperrt. Wahrscheinlich für gut 2 Monate.

Situation am 27.6.2019 von Osten
Situation am 27.6.2019 von Westen

In dieser Zeit wird der verbliebene Rest der Brückenkostruktion abgebrochen und entfernt. Und danach wird mit dem neuen Tunnelportal begonnen und inFolge die Straße errichtet.

In der Guntramsdorferstraße auf Mödlinger Seite werden die Nebenanlagen (Baumreihe, Geh-/Radweg) zur Zeit unterhalb der Fa. Schonsky errichtet. Das ist übrigens der Bereich, wo unter der Oberfläche das „Schwammstadt“-System eingebaut ist

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Gabrielerstraße

Die Arbeiten in der Gabrielerstraße zwischen der Wiener Straße und der Managettagasse beginnen am Montag, 1. Juli.

Die Gabrielerstraße wird verbreitert und der zusätzliche Platz für zwei Mehrzweckstreifen, sowie vor der Kreuzung mit der Wiener Straße für eine zusätzliche Abbiegespur genutzt.

Während der Bauarbeiten, die voraussichtlich 6 Wochen dauern werden, ist die Gabrielerstraße im Bereich der Baustelle nur einspurig und nur in Richtung Süden gefahrbar. Die gegenläufige Einbahn ist – wie schon vor Wochen im Zug der Arbeiten des Wasserwerks – die Payergasse in Richung Norden.

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Neudorferstraße

Die Arbeiten in der Neudorferstraße sind beendet.
Die Straße hat nun – als Anschluss an den Radweg von Wr. Neudorf – einen beidseitigen Mehrzweckstreifen.
Zusätzlich wurden einige Kreuzungsbereiche verbessert – dort vor allem die Gehsteige mit Absenkungen und größeren „Ohrwascheln“.

Dieser neue Mehrzweckstreifen ist Teil der Verbindung zwischen der Badner Bahn und der Südbahn – den beiden Bahnhöfen Wr. Neudorf und Mödling


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Baustellen in Mödling: Update 19. Juni 2019

19.Juni 2019 in konkret

Aktualisierung betr. BG Keimgasse

Jetzt geht´s also los.

Ab 18. Juni (Dienstag) haben im westlichen Bereich des Schulgeländes (Sport-Freiplatz) die vorgeschriebenen archäologischischen Grabungen begonnen. Dazu wird einiges Erdreich abtransportiert (geschätzt werden 30 LKW-Fuhren in 2 Wochen). Diese LKWs fahren (zwischen 8.30 und 12.00h) von der Baustelle über die östliche Hälfte der Achsenaugasse und weiter über die Viechtlgasse und die Schillerstraße zur Wiener Straße und weiter zur B17.

Falls im Bereich der geplanten Arbeiten archäologisch Wertvolles gefunden wird, steht die Baustelle aus unabsehbare Zeit.

Falls sich nichts Wertvolles zu Tage gefördert wird, beginnt voraussichtlich Anfang Juli der Aushub für den geplanten – unterirdischen – Turnsaal.
Dann wird die Frequenz der LKW-Fahrten deutlich steigen.
Weil der östliche Abschnitt der Achsenaugasse Teil einer sehr stark befahrenen Radroute ist, werden für die Zeit, in der der LKW-Verkehr zugelassen ist (während der Schulferien 8.30 bis 16.00h), zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen ergriffen: sowohl bei der Viechtl-Brücke, als auch unmittelbar bei der Baustellenausfahrt werden sog. „Einweiser“ stehen, also Mitarbeiter der Baufirma, die darauf zu achten haben, dass die LKW-Transporte gefahrlos für die übrigen Verkehrsteilnehmer durch die Achsenaugasse fahren können.

Vorschau: voraussichtlich Ende August / Anfang September muss auch die Toni-Berg-Promenade für rd. 4 Wochen gesperrt werden. Die Umleitung für Radfahrer- und FußgängerInnen wird dann über die Eisentorgasse führen.

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Baustellen in Mödling: 14. Juni

14.Juni 2019 in herausfordernd, interessant, konkret

Heutes Aktuelles zu den Baustellen in Mödling – mit Auswirkung auf den Verkehr:

Guntramsdorferstraße

Die Arbeiten am Tunnel unter der Südbahn gehen voran, und zwar schneller als gedacht.

Grund für die Beschleunigung ist eine Änderung in der Vorgehensweise: während lange vorgesehen war, das neue Tragwerk außerhalb zusammenzusetzen und dann in einer (Wahnsinns-)Aktion in den Bahndamm einzuschieben, hat man letztlich auf eine andere Lösung umgesetzt: in einer einmaligen (Wahnsinns-)Aktion wurde ein mehr als 30m langes Tragwerk auf 18m hohe, vorher eingerammte Stützen gesetzt. Das war eine Arbeit von eine Nacht (!) anfangs Juni. Dafür wurde die Südbahn für 5 Stunden umgeleitet. [Ich bin von solchen Arbeiten schon ziemlich fasziniert: exakteste Planung, unfassbare Geräte und konsequente Umsetzung. Man muss es einfach sagen: Spitze!].

Dadurch liegen die Gleise nun nicht mehr am Bahndamm auf und man kann „ungestört“ alles unter dem Tragwerk ab- und neu bauen.

Die beiden Fotos hab ich 2 Tage nach dem Einsetzen des Tragwerks gemacht: es sieht noch so aus, als wenn der Gleiskörper auf dem Bahndamm liegen würde.
Ein paar Tage später sieht man deutlich, wie vorgegangen wird.
Ein paar Tage später …
Und so sah es heute zu Mittag aus: vom alten Tunnel ist nur mehr ein Rest übrig, während der Regionalzug ungestört über die Baustelle fährt.

An sich war ja geplant, bis etwa Ende September / Anfang Oktober an der neuen Durchfahrt zu arbeiten. Vielleicht kann der Fertigstellungstermin vorverlegt werden? Für solche Versprechungen ist´s im Moment aber noch zu früh.

Die Planung sieht – wie gehabt – vor, dass ab Nachmittag des 28. Juni (Freitag) der Bereich der Baustelle für jeglichen Verkehr (auch Fußgänger- und RadfahrerInnen!) gesperrt wird. Und das voraussichtlich bis zumindest Ende August.

Umbau des BG Keimgasse
ACHTUNG: Änderung!

Jetzt geht´s also los.

Mit 18. Juni (Dienstag) beginnen im westlichen Bereich des Schulgeländes (Sport-Freiplatz) die vorgeschriebenen archäologischischen Grabungen. Dazu wird einiges Erdreich abtransportiert (geschätzt werden 30 LKW-Fuhren in 2 Wochen). Diese LKWs werden (zwischen 8.30 und 12.h) von der Baustelle über die östliche Hälfte der Achsenaugasse und weiter über die Viechtlgasse und die Schillerstraße zur Wiener Straße und weiter zur B17 fahren.

Falls im Bereich der geplanten Arbeiten archäologisch Wertvolles gefunden wird, steht die Baustelle aus unabsehbare Zeit.

Falls sich nichts Wertvolles zeigt beginnt voraussichtlich Anfang Juli der Aushub für den geplanten – unterirdischen – Turnsaal.
Dann wird die Frequenz der LKW-Fahrten deutlich steigen.
Weil der östliche Abschnitt der Achsenaugasse Teil einer sehr stark befahrenen Radroute ist, wird für die Zeit, in der der LKW-Verkehr zugelassen ist (8.30 bis 16.00h),

der Baustellenverkehr vom Radverkehr getrennt. In dieser Zeit ist das Radfahren in der Achsenaugasse zwischen der Viechtlbrücke und der Baustelle verboten. Die Umleitung fürht über den jetzigen Gehweg entlang des Mödlingbachs.
Außerhalb der Zeiten, also vor 8.30 und nach 16.00h können RadfahrerInnen die Achsenaugasse nutzen. Allerdings muss man bei der Eisentorgasse doch auf den Gehsteig ausweichen – um dann gerade aus die Toni-Berg-Promenade weiter nutzen zu können. (Die Baustellenzufahrt ist gesondert ab Höhe der Eisentorgasse absperrt).

Die Skizze ist Teil einer AnrainerInnen-Info, die in den nächsten Tagen verteilt werden wird.

Am Dienstag, den 25. Juni gibt es ab 16.00h (bis 20.00h) eine Informationsschau zum Bauvorhaben und den Auswirkungen auf den Verkehr in der Umgebung im Gymnasium Keimgasse.

Neben den Regelungen für den Radverkehr werden für den Baustellenverkehr insgesamt 19 PKW-Stellplätze, hauptsächlich in der Viechtlgasse entfernt. Und außerdem wird für die Zeit der Baustellenzufahrt über die Achsenaugasse die Eisentorgasse für den PKW-Durchzugsverkehr gesperrt. (Damit wird der „Abschneider“ von der Hauptstraße zur Schillerstraße gekappt, der sonst den Baustellenverkehr queren würde). Die Zufahrt zu den Kindergärten ist dann nur über die Schillerstraße möglich.

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