SchülerInnen am Weg zur HTL

16.Januar 2011 in heikel, interessant, konkret

In der Früh Gerangel - aber nicht nur...

In der Früh Gerangel - aber nicht nur...

In letzter Zeit war der Busverkehr zur HTL oft Thema – auch in den Medien (hinter dem Foto ist ein Bericht des ORF anzuklicken) und nicht zuletzt wegen der Parkplatzsituation rund um die HTL (weil viele eben nicht mit den Öffis, sondern mit dem Auto kommen).

Um uns selbst ein konkretes Bild zu machen, sind der – neue – Leiter der HTL, Mag. Hrdlicka und ich am Fr., 14. Jänner zwischen 7:00 und 8:00 Uhr am Bahnhofsvorplatz gestanden. Was wir gesehen haben, war zwar bei einigen Bussen durchaus Gerangel, bei den meisten Bussen bot sich jedoch ein ziemlich friedliches Bild. Uns sind aber schon ein paar Verbesserungsvorschläge eingefallen, die wir bei einem Gipfelgespräch in den nächsten Wochen diskutieren wollen (z.B. bessere Busse mit breiten Einstiegen; regelmäßigere und auf die Ankunftszeiten der Züge abgestimmte Intervalle). Aber auch die Möglichkeit zur Abfertigung der Busse zur HTL ein Stück weiter südlich, an der Schillerstraße, sollte wieder geprüft werden. Und Herr Mag. Hrdlicka hat für das kommende Shculjahr gestaffelte Beginnzeiten angekündigt.

Resumée des Lokalaugenscheins: wir finden beide – der Direktor und ich – dass es durchaus Möglichkeiten zur Verbesserung und zur Berühigung der Situation gibt. Daran wollen wir jetzt ganz konkret arbeiten. Und dann sollten die Kapazitäten auch ausreichen, SchülerInnen zu ihrer Schule zu transportieren, die vom Autofahren umsteigen.

3 Kommentare Kommentieren

Kommentare

  1. Typisch grüne Realitätsverweigerung:

    http://www.youtube.com/watch?v=3k_3-MZOecs

    Das (ältere) Video zeigt:
    Die asozialen Migrantenkinder veranstalten das Chaos offensichtlich mit Absicht, haben Spaß daran, den Bus zu ramponieren, die vorbeifahrenden Autos zu provozieren, reagieren ihren Frust, Hass wasauchimmer ab.

    Übrigens auch ein Beispiel, dass die Migrationspolitik auf ganzer Linie versagt hat. Die ÖVP wollte billige Arbeitskräfte, die SPÖ neue Wähler.

    Sie und der Direktor sollten sich fragen, warum Buschauffeure, die täglich zur HTL fahren, zu einem anderen Eindruck kommen, als ihr einmaliger Besuch.
    Aber auch das ist typisch: Eine Putzfrau kann 1000mal die Wahrheit sagen, ihr wird nicht geglaubt.

    Aber meinetwegen kann man – auch typisch österreichisch – alles so belassen wie es ist: Ich wähl die Grünen schon lang nimmer…

    anonym, 21/01/11 02:14

  2. Wenn ein Politiker in Begleitung des Direktors der Schule einen solchen Lokalaugenschein vornimmt, dann ist das Ergebnis von vornherein weit weg von jeder Realität und es ist reichlich naiv von beiden „Beobachtern“, zu glauben, daraus irgendwelche brauchbaren Schlüsse ziehen zu können.
    Das kommt mir so vor, wie wenn eine Rot-Kreuz-Delegation ein Kriegsgefangenenlager besucht und die Gefangenen befragt und dahinter stehen die Bewacher.
    Selbstverständlich werden alle Gefangenen aussagen, daß es ihnen gut geht, dass sie reichlich zu essen bekommen und das sie korrekt behandelt werden und das sie eigentlich überhaupt keine Wünsche haben.
    ALSO: Etwas mehr Realtitätssinn beim Herangehen an Probleme wäre hier einzufordern !

    Thommy, 22/01/11 12:34

  3. Also: sowohl der Direktor als auch ich waren den Schülern dort gänzlich unbekannt. Das war zum Teil so absurd, dass Schüler den Direktor ziemlich massiv beschimpft haben, als er sich in die Raufereien eingemischt hat („was willst Du da?“). Die haben keine blasse Ahnung gehabt, wer da zuschaut. Erst als er begonnen hat, Ausweise zu kassieren, haben sie den Ernst der Lage erkannt.
    Ich denk, wir haben sicher einen realistischen Eindruck bekommen. (Möglicherweise ist der Montag noch stärker frequentiert; also werd ich mich auch an einem der nächsten Montage hinstellen und noch ein Mal beobachten und fotografieren.)

    Gerhard, 22/01/11 01:47

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