Krankenhaus: der Beginn der Bauarbeiten steht bevor

12.August 2011 in heikel, konkret

So: jetzt geht´s bald wirklich los.

Heute – am Fr., 12.8. – war die Verkehrsverhandlung für den ersten, kleinen Teil der Arbeiten – und damit auch für die ersten Baufahrzeuge. Es geht um den Abbruch des Schwesternheims in der Payergasse. Zwischen Mitte September und Mitte November werden durchschnittlich 12 LKWs täglich die Baustelle frequentieren.

Heute wurde der zulässige Weg für die Baufahrzeuge besprochen und beschlossen: Zufahrt von der A2 (SCS) über die Wienerstraße und die südliche Payergasse; Abfahrt über die nördliche Payergasse (Einbahn!) zur Grenzgasse und von dort wieder zur A2.(Im Gegenzug zur Einbahn in der Payergasse wird die Haydngasse Einbahn nach Süden).

Diese Variante ist – jedenfalls für diese erste, kurze Zeit – zwar die längste, aber die günstigste.

  • In der Buchbergergasse wird noch am Seniorenheim gearbeitet – mit Baustellenverkehr.
  • Die Gabrielerstraße ist kapazitiv nicht mehr aufnahmefähig und ausserdem primäre Rettungszufahrt.
  • Bliebe noch die Variante, auch über die südliche Payergasse zurück zur Wienerstraße zu fahren. Da gibt´s Probleme mit dem Einbiegen in die Wienerstraße (auch wenn man eine Ampel aufstellen würde) und es müssten alle Parkplätze in diesem Bereich wegfallen; aber für mich ist diese Lösung auch aus Gründen der Gerechtigkeit nicht gangbar: den AnrainerInnen der südlichen Payergasse wird wohl über die gesamte Baudauer die Zufahrt der LKWs zugemutet. Ich halte es nicht für vertretbar, dort auch noch die Abfahrt der LKWs abzuwicklen.

Ich bin überhaupt der Meinung, dass den BewohnerInnen der Schöffelstadt in den nächsten rd. 6 Jahren viel zugemutet wird. Aber wenn das bei einem so großen Bauvorhaben schon nicht zu vermeiden ist, müssen wir uns bemühen, die Last so gerecht wie möglich aufzuteilen.

Ich halte es generell für nötig, einen Plan für den Baustellenverkehr über die volle Bauzeit auszuarbeiten und den Menschen so reinen Wein einzuschenken. Die AnrainerInnen müssen sich einstellen können. Und so finde ich, dass wir die drei praktisch möglichen Routen für die Abfahrt vom LKH für die Baudauer nutzen sollten: ein Drittel der Zeit Abfahrt über die nördliche Payergasse, ein Drittel Abfahrt über die Buchbergergasse und das letzte Drittel der Zeit über die Weyprecht-/Ungargasse. Und immer zur Grenzgasse.

Auf Grund der fehlenden Breite der Straßen werden jeweils Einbahnen eingerichtet werden. Bei diesen Plänen könnten die meisten Parkplätze erhalten werden.

Die ersten 2 Monate werden ein Probelauf werden. Die Anrainer wurden eingeladen, gemeinsam mit Bauleitung, LKH-Direktion, Polizei und Stadtgemeinde die Situation genau zu beobachten. Es wird ein Jour Fixe im LKH eingerichtet werden, wo wir monatlich über die Erfahrungen und die weiteren Ausblicke diskutieren werden. Und wir werden die Erfahrungen für die Gesamtplanung heranziehen.

Darüber hinaus wurde heute auch vereinbart, eine neue Idee konkret zu untersuchen: nämlich die Verladung von bauschutt und Aushub auf die Bahn bei den Schleppgleisen südlich des Bahnhofs. (Die von mir lange forcierte Variante für die Verladung auf die Bahn auf Höhe des Leiner-Gebäudes scheint sich nicht realisieren zu lassen).

Alles in allem sind die Spielräume für Entscheidungen ziemlich eng. Und die Chancen, “grüne” Handschrift zu zeigen, auch. Aber ich denke, dass ein Höchstmaß an Transparenz und Ehrlichkeit helfen sollte, die Situation erträglicher zu machen. Leider ist ein Bau von dieser Größe nicht ohne massiven Transportaufwand zu realisieren.

Übrigens: am 8.9. gibts die nächste BürgerInnenversammlung. Um 17:00 im Speisesaal des Krankenhauses.

Abschließend eine Einladung: wenn Sie / Ihr Ideen und Fragen habt ==> bitte schreibt mir. Im Blog oder als Mail: gerhard.wannenmacher@moedling.at

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