Ein schöner GRÜNER Ausflug in eine interessante Gegend

6.Mai 2013 in interessant

Auf der Suche ...

Auf der Suche ...

Vergangenen Samstag, 4. Mai haben wir – wieder – einen GRÜNEN Ausflug unternommen: diesmal in den Nationalpark “Neusiedler See – Seewinkel”. Es war ein schöner, interessanter, wennauch zuletzt ein bißl dramatischer Tag: das Absteigen vom Fahrrad führte für einen unserer Teilnehmer zu einem Unfall, der die Rettung nötig machte (sich letztlich aber doch als nicht so schlimm herausgestellt hat).

So blieben als Erinnerung die Eindrücke von der Landschaft, der Vogel- und Pflanzenwelt.

Orchideen im Seewinkel

Orchideen im Seewinkel

Frage: wohin geht´s das nächste Mal?

Bitte um Vorschläge! (Bei der Heimfahrt im Bus wurde die Idee Valtice / Lednice geboren…).

5 Kommentare Kommentieren

Kommentare

  1. Lednice/Valtice finde ich gut. Man könnte das noch mit einem Besuch im Museum der jüdischen Gemeinde Mikulov und am jüdischen Friedhof Mikulov verbinden, da die Stadt, die das jüdische Zentrum Mährens beherbergte, eigentlich gleich in der Nähe ist. (http://www.czechtourism.com/de/c/mikulov-jewish-museum/)

    Alfred Trötzmüller, 06/05/13 10:42

  2. Sehr gut!

    Gerhard, 06/05/13 05:00

  3. GrünInnen fahren nach Lednice und Valtice und nicht nach Feldsberg und Eisgrub, oder meinetwegen nach Lednice/Feldsberg und Valtice/Eisgrub. Sie besuchen Mikulov und nicht Nikolsburg, oder eben Mikulov/Nikolsburg. Dass all diese Orte, seit dem 12. Jhdt. bis herauf ins Jahr 1945, eine fast ausschliesslich deutschsprachige Bevölkerung hatten, wird bewusst und sehr bereitwillig, weil politisch so wunderschön “korrekt”, “ausgeblendet”, wie man an diesen Kommentaren sieht.
    Dass die deutsche Bevölkerung 1945, aufgrund der menschenverachtenden “Benes-Dekrete” b r u t a l s t vertrieben wurde, mit 10.000enden Toten und ebenso auch aus Slowenien aufgrund der Avnoj-Dekrete, wird nur zu gerne vergessen.
    Vergessen wird auch, dass diese völkerrechtswidrigen Dekrete, die in einem vereinten Europa eigentlich nichts zu suchen hätten, n o c h h e u t e in Gesetzeskraft haben.
    Es gibt sogar Grüne, die das g a n z o. k. finden, nach dem Motto “Wer hat denn angefangen ?” Es geschieht, bzw. geschah ihnen (den Vertriebenen) ganz recht…..Habe ich selbst schon “live” gehört……
    Die deutsche Restbevölkerung da wie dort, lebt weitgehend rechtlos und wird systemmatisch in der Pflege ihrer Kultur behindert.

    Was Toleranz und Versöhnung anbelangt, könnten sich sowohl Tschechen, als auch Slowenen bei Ungarn ein g a n z g r o s s e s Beispiel nehmen.

    Die Republik Ungarn hat sich kürzlich durch einstimmigem Parlamentsbeschluss – auch mit den Stimmen der kleinen Handvoll Grüner Abgeordneter – bei den vertriebenen Ungarndeutschen für das Unrecht, das ihnen zugefügt wurde, entschuldigt und einen jährlichen Gedenktag zur Erinnerung festgesetzt.
    Auf eine Entschuldigung seitens Tschechiens und Sloweniens warten die Betroffenen noch heute.
    In Ungarn bekommt der “Verband der Ungarndeutschen” regelmässige finanzielle Zuwendungen der ungarischen Regierung. In Tschechien und Slowenien ist das v ö l l i g undenkbar.
    Über all das war in unseren gelenkten und manipulierten Medien k e i n Sterbenswörtchen zu lesen, oder zu hören.

    thommy, 12/05/13 08:29

  4. Der ungarische Halbjude Sandor Kovacs, der das KZ der Nazis überlebte und bei seinem Heimmarsch nach Budapest durch Prag kam, gab zu Protokoll:

    »Im hitlerischen KZ sah ich Sachen, die ich nicht für möglich gehalten hätte, dass sie von Menschen anderen Menschen angetan würden. Als ich im Mai 1945 auf dem Rückmarsch in meine Heimat in Prag vom Ausbruch des tschechischen Wahnsinns überrascht wurde, erlebte ich ein Inferno menschlicher Armseligkeit und moralischer Tiefe, gegen das meine KZ-Zeit fast eine Erholung gewesen war. Frauen und Kinder wurden bei lebendigem Leib mit Petroleum übergossen und angezündet, Männer unter unvorstellbaren Qualen ermordet. Dabei musste ich ausdrücklich feststellen, dass sich die gesamte Bevölkerung an diesem Verbrechen beteiligte, nicht nur der übliche Mob. Ich sah hochelegante junge Tschechinnen, die vielleicht noch vor kurzem mit den deutschen Offizieren geflirtet hatten, und die nun mit Revolver und Hundspeitschen durch die Straßen liefen und Menschen quälten und mordeten, ich sah offensichtlich höhere tschechische Beamte gemeinsam mit tschechischem Straßenmob johlend Frauen vergewaltigen und qualvollst umbringen. Ich fürchtete mich vor einem deutschen Wiedererwachen. Denn was den Deutschen geschah, ist unbeschreiblich!«

    thommy, 10/07/13 11:44

  5. Dass die Behauptung der tschechischen Republik, nämlich, dass die Benesch-Dekrete “totes Recht” seien, eine u n v e r s c h ä m t e L ü g e ist, zeigt die nachfolgende Meldung auf orf.at vom 4.10.2013
    Die Benesch-Dekrete widersprechen nicht nur dem Völkerrecht, sondern auch allen wortreich und pathetisch vorgetragenen EU – Grundsätzen.
    Es ist bezeichnend, dass die “Grünen” als einzige Parlamentspartei keinen “Vertriebenensprecher”/oder -sprecherin haben.
    Damit beweisen sie mehr als deutlich, dass ihnen das Unrecht, dass damals den Vertriebenen angetan wurde, v ö l l i g g l e i c h g ü l t i g ist.

    Benes-Dekrete: Adlige scheitert mit Klage gegen Enteignung

    Die Erbin des österreichischen Adelsgeschlechts Dietrichstein ist in Tschechien mit einer Klage gegen die Enteignung des Familienbesitzes nach dem Zweiten Weltkrieg gescheitert. Gegen sie urteilte das Landgericht in Brno gestern, wie die Zeitung „Pravo“ in ihrer Onlineausgabe berichtete.

    Der Vater von Mercedes Dietrichstein, Alexander, sei weder Reichsdeutscher noch NSDAP-Mitglied gewesen, argumentierten die Anwälte der heute in Argentinien lebenden Prinzessin. Als Gegenkläger traten die tschechische Region Südmähren und staatliche Organisationen auf. „So hart wie der Krieg waren auch die Gesetze, die folgten“, zitierte die Zeitung einen Anwalt der Gegenseite.

    Die Benes-Dekrete bildeten nach 1945 die Grundlage für die Vertreibung und Enteignung von Deutschen aus der damaligen Tschechoslowakei. Der Familie Dietrichstein gehörte unter anderem das Schloss in Mikulov, das an der Grenze zu Österreich liegt.

    thommy, 04/10/13 10:05

Kommentar hinterlassen