Mödling goes to South-Africa

19.Juni 2014 in erfreulich, herausfordernd, konkret

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Liebe Freundinnen und Freunde,

übermorgen geht´s los – für SchülerInnen der HTL, ihre Lehrer und auch für mich: wir fliegen nach Johannesburg, wo die SchülerInnen im Rahmen des Schulprojekts Ithuba einen Klassenraum bauen werden, den sie während des Schuljahres geplant haben.

Die HTL arbeitet schon seit vielen Jahren an Bau-Projekten für Länder des Südens: die Liste der Projekte aus den vergangenen Jahren ist sehr beeindruckend. Es ist ein bewußter Schritt der Schule als Hilfe zur Selbsthilfe für Länder und Menschen, die Unterstützung brauchen. Und es ist gleichzeitig eine Möglichkeit für SchülerInnen, nicht nur fremde Länder kennen zu lernen, sondern dort auch zu erfahren, wie die Menschen in Arbeitsprozessen denken und handeln. Die Grundsätze des Vereins “EZA HTL Mödling” sind wirklich lesens- (und unterstützens-) wert.

Heuer wird ein Projekt im südlichen Afrika durchgeführt. In einem township von Johannesburg wird seit 2008, organisiert von einem österreichischen Verein und mit finanzieller Hilfe österreichischer Unternehmen, im Rahmen des Projekts “ITHUBA” eine Schule gebaut. “Ziel der Initiative ist es, den Kindern in den Townships eine gute Bildung zukommen zu lassen und ihnen so einen Ausweg aus dem Kreislauf von Armut und Gewalt zu öffnen.” Tatsächlich errichtet werden die Gebäude am Areal der Schule von Architekturklassen aus Österreich, Deutschland und Slowenien: StudentInnen planen unter Verwendung von lokalen Materialien und fahren schließlich selbst nach Johannesburg, um ihr Gebäude – gemeinsam mit lokalen Arbeitskräften – zu errichten. Heuer kommt nicht eine Gruppen von ArchitekturstudenInnen, sondern eine Klasse von SchülerInnen der Abteilung Hochbau der HTL Mödling. Abgesehen davon, dass ich das Projekt und die Arbeit des Vereins an sich sehr, sehr beeindruckend find´: aber es ist auch eine kleine Anerkennung der Wertigkeit der Ausbildung in unserer HTL, denn die bisherigen Arbeiten für Ihuba stammen sämtlich von StudentInnen Technischer Universitäten.

Und weil das ein so positives Vorhaben ist, hab ich mich entschlossen, mich der Gruppe anzuschließen. Ich werde die Fahrt nach Johannesburg mitmachen und eine Woche auf der Baustelle bleiben (dann muss ich zurück, denn am 27. Juni ist Gemeinderatssitzung). A propos Gemeinderat: die Stadt unterstützt das Projekt großzügig, indem die Kosten für die Möbel für den zu errichtenden Klassenraum zur Verfügung gestellt wurden.

Ich werde von unserer Fahrt und der Arbeit in meinem Blog berichten.

Ich bin schon sehr gespannt!

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