Radfahren im Winter

6.Januar 2016 in konkret

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Malerisch – aber nicht ideal…

Es gibt keine Jahreszeit zum Radfahren: man/frau kann sich immer mit dem Rad fortbewegen. Auch bei Kälte und Schnee ist das Radfahren angesagt. Gesundheitsmäßig wär´s sogar besonders angesagt, gerade in dieser Jahreszeit Bewegung in der frischen Luft zu machen.

Man sollte aber auf ein paar Details achten:

  • Die richtige Kleidung: Jacke und Hose sollten Wärme spenden und wasserabweisend sein. Schuhe warm und wasserabweisend. Mütze nicht vergessen! (Wenn man mit Helm unterwegs ist: es gibt ganz dünne, aber sehr wärmende Hauben, die man unter dem Helm tragen kann). Schals für den Hals. Und: gute Handschuhe!
  • Gesehen werden: Reflektoren an allen Stellen, wo das möglich ist. Und eine gute Lichtanlage: Nabendynamos sind bei Schnee von Vorteil und eine Standlichtfunktion hilft auch. Achtung bei Lichtern, die über Akkus betrieben werden: Batterien verlieren bei Kälte stark an Leistung!
  • Beim Fahrrad selbst zu beachten: Reifen mit gutem Grip. (Manche RadfahrerInnen haben extra Mäntel für den Winter – warum sollte das nur beim Auto normal sein?). Schutzbleche / Kotschützer sind im Schnee-/Salzmatsch besonders angesagt.
  • Wartung und Reinigung: regelmäßig mit warmem Wasser säubern, um insbes. das Salz los zu werden; bewegliche Teile mit – wenig – Öl versorgen. Achtung beim Fahrradschloß: die Öffnung des Schlosses sollte im Freien nach unten zeigen. Sonst friert das Schloss leicht ein 🙁

Übrigens: wenn ein Radweg nicht oder nur unzufreichend gesäubert ist, fällt die Benützungspflicht weg.

Mehr Infos gibts bei ARGUS  bzw. der RADLOBBY und dem bmvit.

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