Klimaschutzdeklaration

30.Juni 2019 in interessant

Am vergangenen Freitag (28. Juni) haben der Bürgermeister und ich eine Mödlinger Klimaschutzresolution als Antrag im Gemeinderat eingebracht.

Es schien uns wichtig, in Zeiten, in denen das Thema Klimaschutz – endlich – breit in der Öffentlichkeit diskutiert wird, auch seitens der Stadt unsere Ziele und Absichten deutlich klar zu machen.

In einer Resolution, die als dringlicher Antrag eingebracht wirde, können logischerweise keine konkreten Maßnahmen beinhaltet sein: all das muss im Detail unter Berücksichtigung aller Wirkungen (auch der finanziellen) vorbereitet werden. Und an konkreten Maßnahmen passiert auch viel in Mödling.

Aber wir haben in der Resolution all das ausgedrückt, wie wir uns als Stadt den Herausforderungen stellen:

  1. Ab sofort werden bei sämtlichen Beschlüssen des Stadt-/Gemeinderats mit klimarelevanter Agenda die Auswirkungen geprüft und dargestellt. Maßnahmen mit positiver Auswirkung auf die Treibhausbilanz werden bevorzugt umgesetzt.
  2. Das Bauamt erarbeitet im Zuge der aktuellen Bausperre, ggf. in Zusammenarbeit mit der Abt. VI, bis Ende des Jahres Vorschläge für eine Adaptierung der Bebauungsvorschriften zur besonderen Berücksichtigung klimarelevanter Aspekte (Begrünung von Flachdächern, Hintanhaltung der Bodenversiegelung, Freiflächen, Anpassung der Dichtefestlegungen, Mindestanzahl an Pflichtstellplätzen, verstärkte Berücksichtigung des Gartenstadtcharakters durch zusätzliche Bestimmungen in Bereichen hinterer Bauwiche, etc.).
  3. Bei Mobilitätsplanungen ist jeweils die Auswirkung auf die Wahl der Verkehrsmittel (modal split) mitzudenken und darzustellen.
    Ziel jeder Maßnahme ist, den Umweltverbund zu stärken.
  4. Bei Maßnahmen mit Energieverbrauch sind die Auswirkungen auf den Gesamtenergieverbrauch und die CO2-Emissionen darzustellen.
    Ziel ist die Reduktion des Gesamtenergieverbrauchs.
  5. Jede Entfernung von Bäumen im öffentlichen Raum ist durch die Neupflanzung mindestens im Verhältnis 1:1 zu ersetzen. Es werden Regelungen angestrebt, auch im privaten Bereich die Entfernung von Bäumen hintanzuhalten bzw. den adäquaten Ersatz gefällter Bäume zu erreichen (Bewusstseinsbildung, Anreizsysteme und durch vermehrte Ausweisung von Freiflächen und Berücksichtigung von Naturdenkmälern).
  6. Im eigenen Wirkungsbereich wird die Stadt eine Erhöhung des Baumbestands gewährleisten.
  7. Die Stadt ist offen für Neuerungen und innovative technische Verfahren zur Reduktion von Emissionen und generell des Ressourcenverbrauchs, ggf. auch in Form von Pilotprojekten. So ist es auch feste Absicht, Erneuerungen im Bereich des Freizeitzentrums nach Möglichkeit mit den aktuell besten und klimaverträglichsten Techniken zu lösen.
  8. Die Stadt Mödling wird auch im Bereich der internen Verwaltung der Energieeffizienz, der CO2-Reduktion und dem Ressourcenverbrauch Beachtung schenken.

Ich glaube, dass diese Punkte deutlich machen, wie sich die Stadt in der Frage des Klimaschutzes aufstellt und was unternommen werden soll, um den Anforderungen zu genügen.

Richtig sollte es leider heissen, „wie wir uns aufstellen möchten“. Denn der Antrag wurde im Gemeinderat nicht beschlossen.

Wir hatten die SPÖ Tage vor der GR-Sitzung eingeladen, die Deklaration mit zu tragen, um eine Breite im Stadtparlament zu signalisieren. Wir wären auch bereit gewesen, den Text zu adaptieren.
Die SPÖ wollte diesen Weg leider nicht mitgehen, sondern ihre eigene Resolution einbringen.

Nun sollte es – gerade auch bei einem so wichtigen Thema – nicht um taktische Spielchen gehen, sondern um einen möglichst breiten Konsens. Also haben wir (ÖVP und GRÜNE) entschieden, nicht unseren Antrag durchzuboxne (was möglich gewesen wäre), sondern beide Resolutionen zurück zu ziehen und es wird in den nächsten Wochen an einem gemeinsamen Text von ÖVP, SPÖ und GRÜNEN gearbeitet werden.

Aber schade find ich das doch: wir hätten in einer Zeit erhöhter öffentlicher Aufmerksamkeit auch seitens der Stadt Mödling aufzeigen können. Jetzt gibt´s nämlich leider keine Resolution.

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Baustellen in Mödling: update 28. Juni

28.Juni 2019 in interessant, konkret

BG Keimgasse:

An sich hätte die Baustelle am kommenden Montag, also am 1. Juli beginnen sollen. Mit allen – angekündigten – Konsequenzen: Halteverbote in der Demel- der Viechtl- und der Achsenaugasse, LKW-Verkehr über Achsenau- und Viechtlgasse.

Aber nun wurde bei den – vorgeschriebenen – archäologischen Untersuchungen „altes Mauerwerk“ gefunden, das nun geprüft werden muss.

Und das bedeutet: die Baustelle steht bis auf weiteres still.

Es ist zur Zeit nicht absehbar, wie und wann und ob es überhaupt weiter geht.

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Guntramsdorferstraße

Ab heute, 28. Juni, 19.00h wird die Durchfahrt unter der Südbahn im Verlauf der Guntramsdorfer-/Viaduktstraße gesperrt. Wahrscheinlich für gut 2 Monate.

Situation am 27.6.2019 von Osten
Situation am 27.6.2019 von Westen

In dieser Zeit wird der verbliebene Rest der Brückenkostruktion abgebrochen und entfernt. Und danach wird mit dem neuen Tunnelportal begonnen und inFolge die Straße errichtet.

In der Guntramsdorferstraße auf Mödlinger Seite werden die Nebenanlagen (Baumreihe, Geh-/Radweg) zur Zeit unterhalb der Fa. Schonsky errichtet. Das ist übrigens der Bereich, wo unter der Oberfläche das „Schwammstadt“-System eingebaut ist

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Gabrielerstraße

Die Arbeiten in der Gabrielerstraße zwischen der Wiener Straße und der Managettagasse beginnen am Montag, 1. Juli.

Die Gabrielerstraße wird verbreitert und der zusätzliche Platz für zwei Mehrzweckstreifen, sowie vor der Kreuzung mit der Wiener Straße für eine zusätzliche Abbiegespur genutzt.

Während der Bauarbeiten, die voraussichtlich 6 Wochen dauern werden, ist die Gabrielerstraße im Bereich der Baustelle nur einspurig und nur in Richtung Süden gefahrbar. Die gegenläufige Einbahn ist – wie schon vor Wochen im Zug der Arbeiten des Wasserwerks – die Payergasse in Richung Norden.

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Neudorferstraße

Die Arbeiten in der Neudorferstraße sind beendet.
Die Straße hat nun – als Anschluss an den Radweg von Wr. Neudorf – einen beidseitigen Mehrzweckstreifen.
Zusätzlich wurden einige Kreuzungsbereiche verbessert – dort vor allem die Gehsteige mit Absenkungen und größeren „Ohrwascheln“.

Dieser neue Mehrzweckstreifen ist Teil der Verbindung zwischen der Badner Bahn und der Südbahn – den beiden Bahnhöfen Wr. Neudorf und Mödling


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Baustellen in Mödling: Update 19. Juni 2019

19.Juni 2019 in konkret

Aktualisierung betr. BG Keimgasse

Jetzt geht´s also los.

Ab 18. Juni (Dienstag) haben im westlichen Bereich des Schulgeländes (Sport-Freiplatz) die vorgeschriebenen archäologischischen Grabungen begonnen. Dazu wird einiges Erdreich abtransportiert (geschätzt werden 30 LKW-Fuhren in 2 Wochen). Diese LKWs fahren (zwischen 8.30 und 12.00h) von der Baustelle über die östliche Hälfte der Achsenaugasse und weiter über die Viechtlgasse und die Schillerstraße zur Wiener Straße und weiter zur B17.

Falls im Bereich der geplanten Arbeiten archäologisch Wertvolles gefunden wird, steht die Baustelle aus unabsehbare Zeit.

Falls sich nichts Wertvolles zu Tage gefördert wird, beginnt voraussichtlich Anfang Juli der Aushub für den geplanten – unterirdischen – Turnsaal.
Dann wird die Frequenz der LKW-Fahrten deutlich steigen.
Weil der östliche Abschnitt der Achsenaugasse Teil einer sehr stark befahrenen Radroute ist, werden für die Zeit, in der der LKW-Verkehr zugelassen ist (während der Schulferien 8.30 bis 16.00h), zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen ergriffen: sowohl bei der Viechtl-Brücke, als auch unmittelbar bei der Baustellenausfahrt werden sog. „Einweiser“ stehen, also Mitarbeiter der Baufirma, die darauf zu achten haben, dass die LKW-Transporte gefahrlos für die übrigen Verkehrsteilnehmer durch die Achsenaugasse fahren können.

Vorschau: voraussichtlich Ende August / Anfang September muss auch die Toni-Berg-Promenade für rd. 4 Wochen gesperrt werden. Die Umleitung für Radfahrer- und FußgängerInnen wird dann über die Eisentorgasse führen.

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Baustellen in Mödling: 14. Juni

14.Juni 2019 in herausfordernd, interessant, konkret

Heutes Aktuelles zu den Baustellen in Mödling – mit Auswirkung auf den Verkehr:

Guntramsdorferstraße

Die Arbeiten am Tunnel unter der Südbahn gehen voran, und zwar schneller als gedacht.

Grund für die Beschleunigung ist eine Änderung in der Vorgehensweise: während lange vorgesehen war, das neue Tragwerk außerhalb zusammenzusetzen und dann in einer (Wahnsinns-)Aktion in den Bahndamm einzuschieben, hat man letztlich auf eine andere Lösung umgesetzt: in einer einmaligen (Wahnsinns-)Aktion wurde ein mehr als 30m langes Tragwerk auf 18m hohe, vorher eingerammte Stützen gesetzt. Das war eine Arbeit von eine Nacht (!) anfangs Juni. Dafür wurde die Südbahn für 5 Stunden umgeleitet. [Ich bin von solchen Arbeiten schon ziemlich fasziniert: exakteste Planung, unfassbare Geräte und konsequente Umsetzung. Man muss es einfach sagen: Spitze!].

Dadurch liegen die Gleise nun nicht mehr am Bahndamm auf und man kann „ungestört“ alles unter dem Tragwerk ab- und neu bauen.

Die beiden Fotos hab ich 2 Tage nach dem Einsetzen des Tragwerks gemacht: es sieht noch so aus, als wenn der Gleiskörper auf dem Bahndamm liegen würde.
Ein paar Tage später sieht man deutlich, wie vorgegangen wird.
Ein paar Tage später …
Und so sah es heute zu Mittag aus: vom alten Tunnel ist nur mehr ein Rest übrig, während der Regionalzug ungestört über die Baustelle fährt.

An sich war ja geplant, bis etwa Ende September / Anfang Oktober an der neuen Durchfahrt zu arbeiten. Vielleicht kann der Fertigstellungstermin vorverlegt werden? Für solche Versprechungen ist´s im Moment aber noch zu früh.

Die Planung sieht – wie gehabt – vor, dass ab Nachmittag des 28. Juni (Freitag) der Bereich der Baustelle für jeglichen Verkehr (auch Fußgänger- und RadfahrerInnen!) gesperrt wird. Und das voraussichtlich bis zumindest Ende August.

Umbau des BG Keimgasse
ACHTUNG: Änderung!

Jetzt geht´s also los.

Mit 18. Juni (Dienstag) beginnen im westlichen Bereich des Schulgeländes (Sport-Freiplatz) die vorgeschriebenen archäologischischen Grabungen. Dazu wird einiges Erdreich abtransportiert (geschätzt werden 30 LKW-Fuhren in 2 Wochen). Diese LKWs werden (zwischen 8.30 und 12.h) von der Baustelle über die östliche Hälfte der Achsenaugasse und weiter über die Viechtlgasse und die Schillerstraße zur Wiener Straße und weiter zur B17 fahren.

Falls im Bereich der geplanten Arbeiten archäologisch Wertvolles gefunden wird, steht die Baustelle aus unabsehbare Zeit.

Falls sich nichts Wertvolles zeigt beginnt voraussichtlich Anfang Juli der Aushub für den geplanten – unterirdischen – Turnsaal.
Dann wird die Frequenz der LKW-Fahrten deutlich steigen.
Weil der östliche Abschnitt der Achsenaugasse Teil einer sehr stark befahrenen Radroute ist, wird für die Zeit, in der der LKW-Verkehr zugelassen ist (8.30 bis 16.00h),

der Baustellenverkehr vom Radverkehr getrennt. In dieser Zeit ist das Radfahren in der Achsenaugasse zwischen der Viechtlbrücke und der Baustelle verboten. Die Umleitung fürht über den jetzigen Gehweg entlang des Mödlingbachs.
Außerhalb der Zeiten, also vor 8.30 und nach 16.00h können RadfahrerInnen die Achsenaugasse nutzen. Allerdings muss man bei der Eisentorgasse doch auf den Gehsteig ausweichen – um dann gerade aus die Toni-Berg-Promenade weiter nutzen zu können. (Die Baustellenzufahrt ist gesondert ab Höhe der Eisentorgasse absperrt).

Die Skizze ist Teil einer AnrainerInnen-Info, die in den nächsten Tagen verteilt werden wird.

Am Dienstag, den 25. Juni gibt es ab 16.00h (bis 20.00h) eine Informationsschau zum Bauvorhaben und den Auswirkungen auf den Verkehr in der Umgebung im Gymnasium Keimgasse.

Neben den Regelungen für den Radverkehr werden für den Baustellenverkehr insgesamt 19 PKW-Stellplätze, hauptsächlich in der Viechtlgasse entfernt. Und außerdem wird für die Zeit der Baustellenzufahrt über die Achsenaugasse die Eisentorgasse für den PKW-Durchzugsverkehr gesperrt. (Damit wird der „Abschneider“ von der Hauptstraße zur Schillerstraße gekappt, der sonst den Baustellenverkehr queren würde). Die Zufahrt zu den Kindergärten ist dann nur über die Schillerstraße möglich.

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Lange Wanderung nach Mariazell

3.Juni 2019 in interessant

Die vergangenen vier Tage war ich von Mödling aus zu Fuß nach Mariazell unterwegs.

Um ehrlich zu sein: der Weg war 8 km kürzer, denn am Donnerstag früh hat´s in Mödling geregnet. Der Wetterbericht hat uns allerdings gegen Mittag besseres Wetter angekündigt, sodass wir bis Mayerling mit dem Bus gefahren sind.

Wir, das war Fritz, ein Wanderfreund aus Mödling und ich. Zusammen haben wir 145 Jahre „auf die Waage“ gebracht…

Blick vom Peilstein

Warum ich mich auf den Weg nach Mariazell gemacht hab´? Als – sag´ma – Ungläubiger? Also erstens ist Mariazell für Menschen in der Gegend, die gern wandern, ein viel diskutiertes Ziel (ein bißl wie der Glockner bei jugendlichen RadfahrerInnen). Und ich weiß: eine Menge Leute geht den Weg ohne religiöse Absichten. Also, ein Teil meiner Motivation war das auch für mich: eine körperliche Herausforderung mit der Verlockung, sich am Ziel über die Leistung zu freuen.

Immer wieder unfassbar schöne Wiesen
In der Gegend natürlich auch ein paar Relike aus der Zeit der Industrialisierung
…oft sogar schon revitalisiert (hier in Weissenbach)

Aber der Weg nach M. hat für mich auch etwas Besonderes, das über das km- und Höhenmeter-Sammeln hinausgeht. Wenn man sich ein bißchen mit der Geschichte des Wallfahrens beschäftigt (OK: sich oberflächlich einliest wäre richtiger, denn es gibt unendlich viel Literatur und soweit geht mein Interesse dann doch nicht). Also, wenn man ein bisschen über das Wallfahren liest, bekommt man schnell den Eindruck, dass es bei vielen Kulturen und Religionen jeweils spezielle Formen gegeben hat, wie man kollektiv und mit Glauben oder auch Hoffnung Strapazen auf sich genommen hat, um Gott oder einzelne Heilige durch seine Anstrengungen und Leiden milde zu stimmen / ihnen zu gefallen. Oder auch ganz allgemein: kollektiv Ziele verfolgt hat. Das waren oft gemeinsame Wanderungen zu „heiligen“ Plätzen.

Es ist nun nicht meine Sicht auf die Welt, etwas von „oben“ zu erwarten.

Aber wenn seit Jahrhunderten zig-tausende Menschen aus einer Gegend, in der jetzt auch ich zu Hause bin, gemeinsam Wege gegangen sind und das in einem festen Glauben und früher unter großen Entbehrungen, dann hat dieser Weg wohl so etwas wie eine Aura, denk ich. Dann haben die Wiesen und Äcker und die Wälder schon viel von menschlichem Denken und Fühlen, von Hoffnung und Verzweiflung mitbekommen. Und dann war die Landschaft entlang des Weges wahrscheinlich immer auch Teil dieses – heute sagt man – Projekts. Und das auf den gleichen Wegen seit Jahrhunderten.

Also hab ich schon eine Prise Respekt vor diesem Weg (nicht nur vor den Kilometern).

Aber schon auch vor den Kilometern! Denn ich war nicht sehr in Form und bin eigentlich vor allem Spazierwege rund um Mödling gewohnt.

Wegweiser am Schutzhaus am Unterberg

Um es kurz zu machen: wir sind den Wiener Wallfahrerweg gegangen.
Am ersten Tag von Mayerling nach Weissenbach (14 km – kein Problem). Am zweiten Tag entlang der Steinwandklamm und über den Unterberg nach Rohr (34 km – eine echte Herausforderung!). Am dritten Tag von Rohr nach St. Aegyd am Neuwalde (24 km – trotz Muskelkaters machbar). Und dann am dritten Tag über Gscheid, Walstertal und Habertheuersattel nach M. (29 km – mit dem Ziel vor Augen ist auch dieser Weg machbar).

Gewohnt haben wir in Gastäusern, die wir vorsorglich Wochen zuvor gebucht hatten (sonst ist´s eng mit Unterkünften entlang des Weges).

Wir hatten Glück mit dem Wetter (anfangs recht kühl und nur am letzten Tag heiß; kein Regen).

Um die Motorräder kommt man nicht herum
Solche Wiesen stimmen dann aber wieder versöhnlich

Alles in allem eine sehr anspruchsvolle Strecke durch zum Teil wunderschöne Landschaften (zum Teil aber auch entlang von Straßen, und oft mit ziemlich viel (Motorrad-)Verkehr). Man trifft viele Leute – auch Bekannte aus Mödling und KollegInnen aus dem Büro.

Und es ist insgesamt ein Erlebnis. Ich hab die Tage genossen – und bin ein ganz kleines bisschen stolz. Weil es doch manchmal sogar ziemlich anstrengend ist (eben auch mit einem Rücksack für 4 Tage), weil man sich die Kräfte gut einteilen muss, weil man seinen Ehrgeiz zügeln muss und auf Pausen achten muss. Und weil man – wenn man das alles beachtet – dann halbwegs entspannt und ruhig an sein Ziel kommt. Ja: das ist´s wohl. Nicht mehr – aber auch nicht weniger.

Der Hubertussee
Nicht ganz unwichtig auf langen Wegen…



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