DANKE uns allen!

6.Dezember 2016 in dramatisch, erfreulich

e86056454dEs war eine nervenaufreibende Zeit – das ganze Jahr hindurch. Letztlich ist es gut gegangen: Alexander Van der Bellen ist unser neuer Bundespräsident (und nicht ein deutschnationaler Burschenschaftler).

Dass die Wahl zu Gunsten eines offenen, toleranten, europafreundlichen und kalulierbaren Österreich mit so viel Vorsprung ausgegangen ist, hat wohl alle überrascht. Aber es lässt mich für dieses Land positiver in die Zukunft schauen.

Vielen Dank allen, die mitgeholfen haben:
Danke allen, die sich mit uns auf die Straßen gestellt haben: das waren nicht nur Mödlinger GRÜNE, sondern auch viele KollegInnen aus Wien, (junge) Leute, die wir bisher nicht als politisch interessiert gekannt hatten und die sich selbst zur Mitarbeit gemeldet haben, ganz wichtig auch Mitglieder der SPÖ.
Danke allen, die uns nicht in der Öffentlichkeit, aber in ihrem Umfeld und auch finanziell unterstützt haben, darunter auch viele FunktionärInnen der ÖVP.
Danke allen, die ihren Namen als Unterstützer von VdB zur Verfügung gestellt haben, sei es auf der Plattform von VdB, sei es am KURIER-Inserat im Bezirk Mödling.Danke allen, die ihre FreundInnen und Familienangehörigen überzeugt haben.
Danke allen, die uns auf der Straße ihre Sympathie merken ließen und allen, die uns ermuntert haben.
Danke allen, für die es nicht einfach war, einen (ex-)GRÜNEN zu wählen.

Wir haben es geschafft! Und das „wir“ ist nicht so dahin gesagt: es war wirklich eine ganz breite, ganz heterogene, vielfach spontane Bewegung. Und es war tatsächlich eine Wahlbewegung für VdB, die nur am Rand von politischer Taktik geprägt war – vielleicht hat´s auch deshalb Spass gemacht.

Das Endergebnis liegt nun vor.

Ergebnis ÖsterreichIn Österreich haben 6 Bundesländer eine Mehrheit für Alexander Van der Bellen. (Ist diese Landkarte nicht schön?)

Ergebnis NÖIn Niederösterreich ist die Region um Wien und der Westen mehrheitlich für VdB.

Im Bezirk Mödling hat VdB 63,92% der Stimmen.

In den einzelnen Orten (ohne Wahrkarten, die werden den Orten nicht zugerechnet):

  • Achau: 55,05%
  • Biedermannsdorf: 60,48%
  • Breitenfurt: 63,52%
  • Brunn / Geb.: 62,57%
  • Gaaden: 67,29%
  • Gießhübl: 68,33%
  • Gumpoldskirchen: 62,29%
  • Guntramsdorf: 57,25%
  • Hennersdorf: 54,24%
  • Hinterbrühl: 67,46%
  • Kaltenleutgeben: 59,23%
  • Laab /W.: 70,27%
  • Laxenburg: 64,15%
  • Ma. Enzersdorf: 69,05%
  • Mödling: 67,12%
  • Münchendorf: 53,58%
  • Perchtoldsdorf: 66,67%
  • Vösendorf: 49,72%
  • Wr. Neudorf: 58,73%
  • Wienerwald: 54,11%
  • Briefwahlkarten (nicht zugeteilt): 73,80%

In der Stadt Mödling selbst liegen folgende Sprengel über 70%:

  • 1 – Altstadt (71,7%)
  • 15 – Südtiroler Siedlung (72,7%)
  • 16 – Bahnhofsumgebung (75,9%)
  • 17 – Hauptstraße/Schillerstraße (72%)
  • 18 – Goethegasse / Lowatschekgasse (76,9%)
  • 20 – Neusiedler-/Badstraße (74%)
  • 21 – Babenbergerstraße (71,4%)
  • 22 – Riegerstraße (74,4%)
  • 25 – GESIBA (70,4%)
  • 27 – Zwillinggasse / Quellenstraße (74,6%)

Nur 2 Sprengel lagen unter 50% (Kolonie und Payer-/Nansengasse)

DANKE!

 

 

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Neues in Mödling

1.November 2016 in erfreulich

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Buswartehäuschen in der Schillerstraße (Ecke Gretl-Sätz-Steig)

Um den Monatswechsel sind einige Arbeiten im Bereich Mobilität fertig geworden, die – so denk ich – Verbesserungen für die BürgerInnen der Stadt bringen.

Zum einen werden gerade neue Bus-Wartehäuschen montiert: u.a. zwei in der Schillerstraße. Eines davon ist ein Ersatz für das alte Wartehäuschen vis-a-vis vom Heurigen Pferschy, das andere ein neues bei der viel benutzen Haltestelle an der Ecke zum Gretl-Sätz-Steig in Richtung Bahnhof.

Zwei andere kommen in die Enzersdorferstraße und eines in die Prießnitzgasse.

Die Wartehäuschen sind erstens optisch ansprechend (zumindest meiner Meinung nach), funktional, sie bestätigen aber vor allem das Bemühen der Stadt, den Öffentlichen Verkehr zu fördern. Im Regen auf den Bus warten ist jetzt an 5 Stellen in Mödling passé…

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An Ende des Scheffwegs / an der Kreuzung mit der Grenzgasse beim Bahnübergang wurde Platz für Links-Abbieger geschaffen und die Krezung für RadfahrerInnen übersichtlicher gestaltet.

Am nördlichen Ende des Scheffwegs gab es oft Ärger, wenn Autos auf das Öffnen des Schrankens warten und andere hinter ihnen, die nach links in die Grenzgasse einbiegen wollen, (mit ihnen) warten müssen. Das sollte jetzt besser werden: wir haben die Aufstellfläche vor der Krezung so weit verbreitert, dass man auch an 3 Wartenden vorbei fahren und nach links in die Grenzgasse einbiegen kann. Gleichzeitig wurde die bisher unübersichtliche Querung für RadfahrerInnen und insbesondere das Abbiegen in den Geh-/Radweg in der Grenzgasse verbessert.

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Freiheitsplatz, Abstandsschwellen für 3 Parkplätze in der südöstlichen Ecke.

Eine Kleinigkeit nur, aber hoffentlich besonders für Kinderwägen eine deutliche Verbesserung: auf Höhe der Buchhandlung „sky-books“ führt der Gehsteig über eine Rampe hinunter in Richtung Hauptstraße. Viele Autos sind aber oft so knapp am Randstein gestanden, dass sie in den Gehsteig hinein ragten und das Passieren mit einem Kinderwagen blockiert haben. Die kleinen Schwellen lassen für die PKWs immer noch genügend Platz, sollen aber helfen, den Gehsteig frei zu halten.

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Das war der 17. Autofreie Tag in Mödling

18.September 2016 in erfreulich

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Es war eine wirklich heikle Geschichte mit dem Wetter heuer: nachdem es 2 Wochen traumhaftes Spätsommerwetter gab, war der Wetterbericht ausgerechnet für den Samstag eher katastrophal – und je näher der Autofreie Tag kam, desto schlechter wurde er.

Am Samstag früh hat´s dann tatsächlich zu regnen begonnen und die Veranstaltung stand auf Messers Schneide. Wir haben vorerst – trotz des Regens – nicht abgesagt, erstens weil auch zum Thema Mobilität grenzenloser Optimismus gehört :-), aber zweitens auch, weil wir ja heuer eine Kooperation mit dem Stadtspaziergang von „NÖ gestalten“ hatten und dieser Teil der Veranstaltung jedenfalls stattgefunden hätte.

Unsere Hoffnung wurde letztlich belohnt: gegen 9.00h hat der Regen aufgehört und ist – trotz bedrohlich dunkler Wolken – bis etwa 16.00h nicht wieder gekommen. (Und auch am Nachmittag gab´s eigentlich nur ein paar „Spritzer“ vom Himmel.)

So war der Autofreie Tag (vlg. „street event“), heuer gemeinsam mit dem Stadtspaziergang wieder ein sehr, sehr feines Fest.

Einige Standler hatten den Tag aufgrund des Wetters zwar abgeschrieben und waren – leider (für sie) – nicht gekommen. Aber die, die da waren haben zu Gelingen beigetragen. Die Gastomeile hat sich nun zum 2. Mal als wirklicher „Bringer“ erwiesen: die Gastronomen (Mautwirtshaus, Kanzlei, Weltladen, Förderungsverein) haben die vielen BesucherInnen buchstäblich verwöhnt, dazu noch die Sektbar der Stadtgalerie, die Saftbar und Mr. Beans mit seinen feinen Kaffees. Die Logistik für die Versorgung der Gastronomiestände erfolgte ausschließlich mit Transporträdern, aber auch das ist ja bei einem Autofreien Tag selbstverständlich…

Die Bigband der Beethoven-Musikschule hat den ganzen Tag über ganz feine Stimmung gemacht (ein großes Danke!).

Die Modeschau des Weltladens war wieder einer der ganz großen Highlights des Tages (auch Euch ein ganz großes Danke!).

Und auch das Kinderprogramm wurde von den vielen Kleinen dankbar angenommen. Danke Didi Pflug!

Daneben gab´s viel Infos (u.a. von der Stadtplanung mit den aktuellen Verkehrsprojekten) und die jährliche Radreparatur.

Die Kooperation mit dem Stadtspeziergang war die Besonderheit des Tages: viele BesucherInnen haben die Gelegenheit wahrgenommen und haben die architektonischen „Schmankerln“ der Stadt besucht – viele davon mit den bereit gestellten Fahrradtaxis, die so den Spiril des Autofreien Tages deutlich sichtbar in die restliche Stadt gebracht haben.

Es war ein sehr schönes Stadtfest und immer wieder der Beweis, das man die Straßen der Stadt auch für anderes als Parken / Autofahren nutzen kann: einen ganzen Tag lang die Hauptstraße ausschließlich für Menschen! Das war Grund genug, zu feiern.

 

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Der Baustellensommer geht dem Ende entgegen – Teil 2

28.August 2016 in erfreulich

20160825_163450Ein – gegenüber der Schillerstraße – kleineres, aber dennoch wichtiges Vorhaben war die Neugestaltung des Platzes vor der Volksschule in der Babenbergergasse.

Das war in der Vergangenheit ein heikler Bereich: eng (sowieso), aber von mehreren Seiten schlecht einsehbar und nicht für alle als Gefahrenbereich erkennbar.

20160825_163511Rechtzeitig vor Schulbeginn wurde der Platz nun neu gestaltet: der Schutzweg ist deutlich erkennbar, davor gibt´s eine Warnung auf der Strasse, aber vor allem: wir haben den Bereich übersichtlicher gemacht.

20160825_163526Es gibt nun 2 Kiss&Ride-Plätze um Kinder aussteigen zu lassen, wobei man den Weg vom Auto in die Schule deutlich einsehen kann. Dazu wurde der bis dahin störende Teil der Müllinsel verlegt. Ein ohnehin nicht legaler, aber ständig genutzter Parkplatz wurde entfernt – auch die Parkenden dort haben die Sicht auf den Schutzweg beeinträchtigt.

Jetzt warten wir auf den Schulbeginn. Aber ich glaub´, dass wir den Schulweg für eine große Zahl von Mödlinger Volksschulkindern sicherer machen konnten 🙂

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Eine feine Schule 2

25.Juli 2016 in erfreulich, herausfordernd, interessant

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Zufahrts“straße“ zum Dorf

In diesem Blog-Eintrag gibt´s (fast) nur Fotos, um einen Eindruck von dem Projekt, aber auch vom Umfeld zu geben, in dem die Schule des Ithuba Community College agesiedelt ist.

Der neue Sanitärtrakt (Trocken-WCs und Waschplatz) wurde geplant vom Projektleiter der beiden Ithuba Community Colleges, Elias Rubin und errichtet heuer von Schüler- und LehrerInnen der HTL Mödling. (Ein bißl durfte ein Vertreter der Stadt mitarbeiten :-)).

Alle Teilnehmer aus Österreich haben sich Fahrt und Aufenthalt selbst bezahlt. Das Baumaterial und der Lohn der lokalen Arbeitskräfte werden aus Spenden – überwiegend – aus Österreich bezahlt, wie auch der laufende Betrieb der Schule. Einen kleinen Teil der Spenden trägt die Stadtgemeinde Mödling bei, der größere kommt von der Bank Austria, der Stadt Wien, von der Republik Österreich und Privatfirmen.

Die Schule soll Kindern aus dieser extrem armen Gegend eine Schulbildung ermöglichen, mit der sie die Chance bekommen, den Kreislauf aus Nicht-Wissen und Armut zu durchbrechen. (Es gibt staatliche Schulen in Südafrika, auch für Kinder in Gegenden wie dieser: mit 80 – 90 Kindern je Klassen in Containern. Eine „wirkliche“ Ausbildung gibt es normalerweise nur in Privatschulen, oder eben im Rahmen von Projekten, die von reicheren Staaten finanziert werden. Wie die beiden Schulen des Ithuba Community College).

Weiter Infos zu dem Projekt unter www.ithuba.org/

 

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Spielplatz im Projekt

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Arbeit einer Klasse

 

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Basketballkorb ohne Rückwand…

 

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Einer der beiden Baucontainer

 

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Arbeit einer weiteren Klasse

 

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Klassenraum während der Ferien

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Kinder im Projekt (während der Ferien)

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Ventilation der Trocken-WCs

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Mittagessen auf der Baustelle

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Eines der Klassengebäude

 

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Klassengebäude größer

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Ein anderes Klassengebäude

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Und noch eine Klasse

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Jede Klasse hat ihren eigenen kleinen Garten

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Ferien…

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Ferien…

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Hof bei einem Klassengebäude

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Verputzen des Sanitärraums

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Arbeiten am Boden des neuen Waschraums

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vorne die Loschsteine zur (passiven) Beleuchtung der Sanitärräume

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Maurer aus dem Ort – auch auf der Baustelle

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Verschalung einer Stiege

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Betonieren mit Mütze, weil Winter…

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Betonieren der Stiege

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Der Schlußstein wird gesetzt 🙂

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Die Baucontainer

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Die Küche (der neue Sanitärraum wurde hinter der Küche errichtet)

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!!!

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Der eckige Rundbau gehört dem Nachbarn. Im Hintergrund der Indische Ozean.

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Das Baustellenfahrzeug

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Schneiden der Bodenplatten für den Waschraum

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Der (zukünftige) Waschraum

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„Arbeitsschutz Spezialist“

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Mittagspause

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Betonmischplatz

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Wassertank, Betonmischpatz, Baustellenfahrzeug, Mittagspause

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Spuren aus Österreich

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Küche mit angrenzendem (neuem) Sanitärtrakt

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Mödling verewigt sich 🙂

 

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Eine feine Schule an der Wild Coast

17.Juli 2016 in erfreulich, konkret

20160713081037Seit 2010 gibt es an der „Wild Coast“, 190 km südlich von Durban in der ärmsten Provinz Südafrikas – Eastern Cape – eine besondere Schule: in einer Gegend größter Armut und Hoffnungslosigkeit hat eine österreichische Initiative begonnen, eine Schule zu errichten, die den Kindern Lernen wie in den – guten – Privatschulen Südafrikas ermöglicht und ihnen damit Perspektiven für ihr Leben eröffnet, die ihnen sonst verschlossen blieben.

Wie auch in der ersten „Ithuba“-Schule bei Johannesburg wird auch die Schule an der Wild Coast Stück für Stück, also Klasse für Klasse von StudentInnen verschiedener Architekturfakultäten in Österreich und Deutschland geplant und dann gemeinsam mit lokalen Arbeitskräften vor Ort errichtet. Alle Student- und LehrerInnen kommen für Fahrt und Aufenthalt selbst auf.

Heuer – und zwar gerade jetzt im Juli – sind Schüler- und LehrerInnen aus der Mödlinger HTL vor Ort und sind dabei, einen dringend erforderlichen Sanitärtrakt zu bauen. Und weil die Arbeit optimal ablief, blieb auch noch Zeit für den Rohbau von zwei weiteren Klassengebäuden. Gebaut wird unter für österreichische Verhältnisse ungewöhnlichen Bedingungen: Wasser gibt es in begrenzter Menge aus Tanks, der Strom fällt öfter einmal aus und das Baumaterial muss über abenteuerliche Wege von weit her transportiert werden. Das erfordert ein hohes Maß an Improvisation – und gibt den Beteiligten die Chace, unbezahlbare Erfahrungen zu sammeln. Auf der Baustelle wird mit Arbeitern aus der Umgebung alles geteilt: die Aufgabe, das Material – und die Verpflegung (das Essen auf der Baustelle wird von Frauen aus dem Dorf für alle gekocht).

Ich durfte heuer eine Woche bei der Arbeit mithelfen: ein wirkliches Erlebnis! Und bevor ich vergesse, darauf hinzuweisen: ich bin stolz darauf, dass unser Land solche Projekte hervorbringt und bin besonders stolz darauf, dass „unsere“ HTL sich in einer beeindruckenden Weise auf Baustellen am anderen Ende der Welt bewährt; SchülerInnen und LehrerInnen, die freiwillig, dafür aber mit großem Einsatz mitwirken, dass das Projekt, die Schule an der Wild Coast in Südafrika weiter wächst und Kindern die Chance  auf eine gute Ausbildung und damit bessere Perspektiven ermöglicht.

In Zeiten wie diesen eine seltene, sehr positive Geschichte!

"Alle

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Das Leben geht weiter!

25.Mai 2016 in erfreulich, konkret

In den Tagen vor der – letztlich sehr erfreulichen – Wahl des Bundespräsidenten wurden endlich die neuen Radständer für den Bahnhofsvorplatz geliefert und montiert.

20160523_121307Es sind 33 Anlehnbügel („Wiener Bügel“), die sowohl vom Standpunkt der Sicherheit als auch der Handhabung die beste Lösung sind. Die 33 Bügel bieten somit 66 Rädern Platz unter dem Dach in den Bereichen, wo bis vor ein paar Monaten die Waggons gestanden sind. Wir haben uns bemüht, die Radständer so aufzustellen, dass sie den auf Busse Wartenden nicht im Weg sind – ich hoffe, das ist so gelungen. Wir werden die nächsten Wochen hindurch beobachten, ob die alten und eigentlich unbrauchbaren Radständer noch genutzt werden; wenn nicht, werden wir diese Relikte aus einer fahrradfeindlichen Zeit abbauen.

20160523_121248Mödling und sein Bahnhof sind einer der wenigen Teilnehmer bei einem Pilot-Projekt „Bahnhof 2.0“, bei dem es um die fußläufige und radfreundliche Ausstattung von Bahnhöfen geht. Im Zug dieses Projekts werden in den nächsten Monaten konkrete Vorschläge für Fahrradboxen, Schließfächer (für Helme etc.) und auch für kostenpflichtige, aber speziell abgesicherte Stellplätze ausgearbeitet werden. Es soll für alle Bedürfnisse vorgesorgt werden.

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Danke uns allen!

24.Mai 2016 in dramatisch, erfreulich

VdBDie letzen beiden Tage werden vielen lange in Erinnerung bleiben: weil es unheimlich spannend war (gerade die Auszählung der Briefwahlstimmen war im WEB live zu verfolgen – bis das Internet am Montag Nachmittag zeitweise zusammen gebrochen ist). Aber eigentlich auch, weil mit Alexander Van der Bellen letztlich der Kandidat  gewonnen hat, den viele sehr schätzen (zum Beispiel ich selbst), der für viele andere ein Garant für die Kontinuität des (im Grunde guten) politischen Klimas in unserem Land ist, der für wieder andere nur in der Konfrontation mit einem „Rechtspopulisten“ wählbar war – der aber gefühlsmäßig und nach dem Ergebnis des ersten Wahlgangs ziemlich krasser Aussenseiter war.

Offenbar sahen auch alle Umfragen den FPÖ-Kandidaten lange Zeit weit vorne, bis eine Bewegung in Fahrt kam, die es in dieser Form in Österreich schon lange nicht mehr gegeben hat und die mich ein bißchen an die AKW-Volksabstimmung 1978 erinnert hat (das Ergebnis war diesmal noch knapper!): auch damals waren natürlich nicht die inhaltlich bewußten AktivistInnen entscheidend für den Wahlausgang, auch damals war viel Taktik im Spiel, aber diese „grassroots“-Bewegung hat das ganze Land erfasst und trotz weit geringerer Mittel den Erfolg durch viel Laufarbeit, ganz viele Gespräche und unheimlich viel Überzeugungsarbeit ermöglicht. Niemals seit 1978 haben sich so viele Menschen an der Wahlbewegung beteiligt, Leute, die man vorher noch nie in einem politischen Zusammenhang gesehen hat, die gefragt haben, wie und wo sie mithelfen können und dann mit uns auf der Strasse gestanden sind – und in ihren Familien für VdB geworben haben und sich im Personen-Komitee oder im Facebook geoutet haben. Und zum Teil war auch eine parteienübergreifende Übereinstimmung in dem einen Ziel zu sehen, Alexander Van der Bellen und nicht einen deutschnationalen, europaskeptischen Kandidaten zum Bundespräsidenten zu wählen. Es waren aufregende und schöne Tage – OK: natürlich nur retrospektiv im Wissen um das Ergebnis des Engagements.

Das Wahlergebnis ist insgesamt ein deutliches (wenn auch hauchdünnes) Votum für ein aufgeschlossenes, tolerantes, weltoffenes, berechenbares (!) und fest in Europa eingebundenes Österreich.

Es ist kein Wahlsieg der GRÜNEN. (Wir alleine hätten Hofer nicht verhindern können). Unser Anteil an diesem Votum war, den richtigen Kandidaten unterstützt zu haben und für ihn gelaufen zu sein, wie selten zuvor in irgendeiner Wahl gelaufen wurde. Aber natürlich: wir GRÜNE freuen uns unheimlich. Denn wir kennen „Sascha“ gut, schätzen seine ruhige und besonnene Art und seine Fähigkeit, integrativ zu wirken. (Für alle, die ihn nicht kennen: er hatte gerade mit dieser Art nicht nur Freunde bei den GRÜNEN; manchen Ungeduldigen war er zu pragmatisch und konziliant). Ich denke, gerade diese seine besonderen Fähigkeiten sind eine gute Voraussetzung, dass Alexander Van der Bellen ein guter Bundespräsident für Österreich werden wird.

Danke allen, die es ermöglicht haben!

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Die GRÜNE Radbörse 2016: ein voller Erfolg!

3.April 2016 in erfreulich, konkret

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Das Team vor dem großen Ansturm

Bei insgesamt sehr schönem Wetter haben wir am 2. April die 8. Radbörse organisiert und durchgeführt.

Und sie war ein großer Erfolg!

Mehr als 160 (alte) Räder wurden gebracht und 90 von ihnen fanden ein neues Zuhause. Und ärgste Wehwehchen konnten von den beiden Radmechnikern schon vor Ort behoben werden.

10% vom Verkaufspreis wurden für einen sozialen Zweck einbehalten: heuer können wir somit €1.008,- an das Mödlinger Frauenhaus übergeben.

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20160402_110035Resumee: alles Organisatorische hat funktioniert, kein Rad kam abhanden, kein Rad blieb über, viele Räder kommen nun neu auf die Strassen. Und die Stimmung an diesem Tag war (wieder) ausgezeichnet. Ein schöner und sinnvoller Tag für die Mödlinger RadfahrerInnen 🙂

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Jetzt geht´s los: eCarsharing in Mödling

18.März 2016 in erfreulich, interessant, konkret

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Auftaktveranstaltung am 17. März 2016 abends in Mödling: Interessenten mit dem eGolf

In der Verkehrs- und Klimapolitik setzen verantwortliche PolitikerInnen / PlanerInnen auf den Umweltverbund (ÖV, Rad, zu-Fuß-Gehen).

Dennoch: der MIV (Motorisierter Individualverkehr) hat einen Platz im Spektrum der Mobilitätsbedürfnisse. Aber es ist höchste Zeit, die PKW-Nutzung auf die Bereiche zu konzentrieren, wo sie tatsächlich benötigt werden. Tatsächlich stehen die „Fahr“-Zeuge im statistischen Schnitt rd. 23 Stunden am Tag – meist im öffentlichen Raum – herum. Oder sie werden auch für an sich unsinnige Fahrten genutzt, weil sie schon da sind (und vor der Haustür stehen).

Es ist zweckmäßig, PKWs genau dann zur Verfügung zu haben, wenn man sie braucht – dazu braucht man sie aber nicht zu besitzen.

Carsharing wird diesem Prizip gerecht: ein PKW steht zur Verfügung und man zahlt für die konkrete Nutzung. (Dass sich das nicht nur ökologisch, sondern auch finanziell auszahlt, ist evident).

Es geht aber noch eine Spur umweltfreundlicher: Carsharing mit elektrisch betriebenen Autos. Die sind nämlich die ökologisch sinnvollste Art von PKWs und die beschränkte Reichweite ist im Fall von Carsharing erfahrungsgemäß kaum störend. (Niemand wird mit einem Carsharing-Auto zum Urlaub nach Sizilien fahren).

Wir GRÜNE haben eCarsharing seit einiger Zeit im Visir und so wurde eCarsharing auch Teil des Regierungsprogramms in Mödling. Es gibt auch eine vernünftige eMobilitäts-Initiative der NÖ Landesregierung, die von der eNu (der Energie- und Umweltagentur) verfolgt wird. In NÖ gibt es mittlerweile fast 40 lokale eCarsharing-Projekte.

Während die lokalen Projekte allerdings die Herausforderung der Suche nach geeigneten Trägerorganisationen (Verein, gemGmbH) haben und hatten, fand sich im Bezirk Mödling mit der Fa. Europcar ein kommerieller Träger, der bei uns testen möchte, ob sich für ihn Carsharing als Geschäftsfeld rechnet. Das ist zwar weniger „basisdemokratisch“ als ein lokaler Verein, aber wir ersparen uns die Suche nach einem – ehrenamtlichen – Vereinsvorstand, die Konstruktion von Statuten – und letztlich auch die Betreuung des / der Autos.

So „steht“ nun die Organisation hier im Bezirk und das eCarsharing startet mit 1. Mai 2016:

Es gibt ein Netz von 5 Elektroautos in 5 Orten des Bezirks (P´dorf, Brunn, Ma. Enzersdorf, Mödling und G´dorf). Das Pilotprojekt läuft vorerst bis Ende 2016. Auf Grund der Erfahrungen wird im Herbst entschieden, wie´s weiter gehen wird. Ich persönlich bin vom Erfolg überzeugt und hoffe, dass die Anzahl der Fahrzeuge auszuweiten sein wird. Aber jetzt müssen wir einmal sehen, dass das Projekt gut startet. Anmelden kann man sich ab sofort auf der Plattform www.ecarregio.at, wo man auch die Eckpunkte der Nutzungsbedingungen vorfindet.

In Mödling wird der eGolf am 1. Mai in der Norbert-Spronglgasse stehen und einen exklusiven Ladepunkt haben.

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