2 Tage Kinofest vom feinsten

23.Juli 2017 in GRÜN

IMG_9705Es waren wieder zwei wunderschöne Tage: das GRÜNE Wanderkino in Mödling im Museumspark, zwei feine Filme mit musikalischem Rahmenprogramm, am Samstag davor PARK-LIFE-Fest mit Klettern, Puppentheater, Radlsalon. Viele Stand´ln, die optimal dazu gepasst haben. Alles hat funktioniert – auch das Wetter!

Danke an die vielen HelferInnen. Danke auch an die BesucherInnen, die uns wirklich toll geholfen haben und ihre Sessel nach dem Ende des Films zurück gebracht haben und die so gut wie keine Papier´ln (oder anderes) liegen lassen haben. (Das Wanderkino war in Mödling heuer ein “sauberhaftes Fest”, also mit ganz besonderem Anspruch auf verantwortungvolle Abfallbehandlung).

Wir freuen uns schon auf unser Wanderkino 2018!

Fotos von den beiden Tagen gibt´s auf www.moedling.gruene.at und ein paar weitere Impressionen auch hier:

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Es muss einen Weg aus dem Dilemma geben!

2.Juli 2017 in GRÜN, herausfordernd

Im letzten Blog habe ich meine Stimmung zum Ausdruck gebracht. Und die ist im Moment nicht so gut…

Aber natürlich kann die Antwort jetzt nicht sein, in Verzweiflung zu verfallen.

Wir haben auf allen Ebenen und nicht nur in den Parlamenten viele wichtige Aufgaben:

Klimawandel, Gendergerechtigkeit, Europa, Bildungspolitik, Energiewende, Naturschutz, sanfte Mobilität, Finanzkrise, Staatsverschuldung, Integration, Gesundheitswesen, kulturelle Vielfalt, Einkommensverteilung, Artenschutz, Friedenspolitik, Wirtschaftswachstum, Wahrung der Menschenrechte, Finanzmarkt, Pflege im Alter, Umweltschutz, Finanzierung der Sozialversicherung, Verteilung der Arbeit, Plastikmüll, Entwicklungszusammenarbeit…

Für Lösungen in all diesen Fragen stehen wir GRÜNE und engagieren uns – ob in bezahlten Funktionen oder ehrenamtlich, öffentlich und privat.

Wir sind die, die sich fragen, wie die Welt unserer Enkel aussehen wird! Ohne die Umweltbewegung der vergangenen Jahrzehnte wäre die Welt heute schlechter als sie ist…

Wir haben im Moment eine Krise. Aber wir sollten versuchen, durch die Krise stärker zu werden:

  • Wir sollten lernen, wieder mehr Debatten zu führen und unterschiedliche Meinungen zuzulassen – intern. Aber wir sollten auch offener mit den BürgerInnen diskutieren;
  • Wir sollten vielleicht auch mehr bereit sein, eigene Dogmen zu hinterfragen;
  • Wir sollten daran denken, Politik nicht nur als Abgeordnete in einem Parlament oder als Teil einer Regierung zu sehen;
  • Wir sollten politische Taktik nicht übertreiben, sondern ehrlich unsere Meinungen formulieren.

Wahrscheinlich wird es zwei “grüne” Parteien im nächsten Nationalrat geben. Es wäre schön, wenn wir uns ergänzen würden.
Vielleicht gibt es noch andere Gruppierungen im Parlament und möglicherweise wird Politik dadurch wieder spannender. Ich würde mir wünschen, dass wir Neues als Bereicherung und nicht (nur) als Konkurrenz sehen und wenn wir mit allen – auch den Neuen – nach Gemeinsamkeiten suchen.

Wenn es uns gelingt, aus den Ereignissen zu lernen, werden wir für die Zukunft besser aufgestellt sein.

Das und vieles mehr geht mir durch den Kopf. Es entspricht nicht ganz meiner momentanen Stimmung, aber wir müssen weiter machen. Es steht zu viel auf dem Spiel..

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GRÜNE Sorgen - und kein Ausweg ?

2.Juli 2017 in GRÜN, heikel, persönlich, sehr ärgerlich

GRÜN in Bewegung

GRÜN in Bewegung

Jetzt ist gerade eine Woche seit dem GRÜNEN Bundeskongress vergangen und es ist Zeit, die Gedanken ein bißl zu sortieren.

Vorweg: ich bin sehr traugig und irritiert über die Entwicklungen und Entscheidungen bei den GRÜNEN auf Bundes- und Landesebene seit einigen Monaten. Nach der Wahl zum Bundespräsidenten, in der wir gezeigt haben, dass wir Bewegungen initiieren und in weiten Bereichen der Bevölkerung Wirkung erzielen können, sind bei manchen vielleicht die Bäume schon in den Himmel gewachsen und sie haben GRÜNE als fixen Teil einer neuen Bundesregierung gesehen. Aber nicht nur ist es nicht gelungen, die Dynamik der VdB-Wahlbewegung mitzunehmen – im Gegenteil. Das ganze Jahr 2017 ist für uns GRÜNE eine einzige Katastrophe. Und alles, was es an Positivem zu berichten gäbe, geht völlig unter: Ökostromnovelle, zB; Bildungsreform; U-Ausschuss zum Eurofighter (wenn etwas heraus kommt). Und nicht zu vergessen, was in vielen Bereichen lokal und regional erarbeitet und erreicht wird. Ich glaub´, dass wir hier in Mödling nach wie vor eine gute Arbeit machen und viel Zuspruch haben, aber natürlich macht uns die allgemeine Stimmung sehr zu schaffen: ich werde in Mödling ununterbrochen auf Peter Pilz angesprochen.

Was sich in allen heiklen Fragen dieses Jahres zeigt, dem Konflikt mit der Jugendorganisation und der Erstellung der Wahllisten auf Bundesebene, aber auch zu Jahresbeginn bei uns in NÖ, ist die Tatsache, dass die Auswirkungen der Entscheidungen auf die politische Stimmung völlig verkannt – unterschätzt – werden.

Auch aus einer Distanz zu den Gesprächen meine ich doch, dass die Art und Weise der Trennung von der GRÜNEN Jugend nicht in der maximal schädlichen Art und Weise erfolgen hätte müssen. Und auch die Abwahl von wichtigen Parlaments-Abgeordneten hätte anders gemanagt werden müssen (wenn die Strategen der Partei irgendwie ihrem Namen gerecht werden wollten). Dabei geht´s nicht nur um Peter Pilz (OK, der Konflikt mit ihm hat den größtmöglichen Schaden angerichtet); mir persönlich tut es um Bruno Rossmann noch mehr leid, einen ganz exzellenten Budgetexperten, der auch nicht mehr im Nationalrat vertreten sein wird.

Mehrere Entscheidungen der vergangenen Monate – und da gehört die Wahl der NÖ Landesliste dazu – erwecken den Eindruck, dass die GRÜNEN nicht (mehr) in der Lage oder willens sind, “schwierige” Menschen in ihren Reihen auszuhalten und dazu neigen, KandidatInnen zu bevorzugen, die in erster Linie loyal und unkompliziert sind. Wenn das stimmt, ist es ein bedenkliches Zeichen, denn ich glaube, dass die GRÜNEN eine so weit wie möglich offene Partei sein sollten, die – auch interne – Diskussion nicht nur zulassen, sondern im Gegenteil fördern sollten. Noch vor Jahren waren an der Erstellung von KandidatInnen-Listen auch Nicht-Parteimitglieder stimmberechtigt. Ob das immer optimal war, sei dahin gestellt, aber wir haben den Dialog auch mit Bürgerinitiativen gesucht – und natürlich auch in unseren Reihen NonkonformistInnen gehabt. Ich glaube, dass das Widerstreiten ein unverzichtbarer Teil der Identität der GRÜNEN ist!

Die GRÜNEN auf Disziplin zu trimmen und so zu glauben, Erfolg bei Wahlen zu haben, ist ein Irrglaube!
Denn es geht beim Werben um unsere Ideen in erster Linie um Authentizität, um Glaubwürdigkeit, darum, für die eigene Meinung einzustehen – und nicht nur um Taktieren um Regierungsbeteiligungen (und die damit verbundenen Jobs). Diese offensichtliche Taktiererei ist ja das, was den Menschen auch in Österreich so unendlich auf die Nerven geht: dieses gegenseitige Belauern, das Einbetonieren am Justament-Standpunkt, dieser “Kampf” um Zehntel-Prozente bei der nächsten Sonntags-Frage. Und ja: das Aufkündigen von Regierungsbündnissen, weil man sich kurzfristig Vorteile verspricht. Dieses Einengen auf eine Linie und deren taktische Verfolgung hat jetzt auch bei uns GRÜNEN Einzug gehalten – gerade zur Unzeit.

In Landes- und Bundeskongressen haben FunktionärInnen und Delegierte abgestimmt. Da gibt es natürlich unterschiedliche Informationsstände und da gibt es Vorschläge für Abstimmungsverhalten und natürlich – Absprachen. Dass jetzt einige meinen, diese Kongresse seien Ausdruck der Basis, die unvoreingenommen die Bewerbung der einzelnen KandidatInnen bewertet, ist eine Beleidigung der Intelligenz der EmpfängerInnen solcher Botschaften. Natürlich gibt´s eine Strategie auf solchen Versammlungen. Und die war sicher – nicht zum ersten Mal, nebenbei – Peter Pilz abzuwählen.

Ja: Peter Pilz ist ein ziemlicher Einzelkämpfer. Ja: er ist eine Diva und ich kenne niemand, der enger mit ihm zusammen gearbeitet hat, der ihn persönlich “aushält”. Und ich glaube auch, dass er seine Abwahl provoziert hat. Aber sein Name steht für vieles, wofür die GRÜNEN als Ganzes stehen. Er ist einer der profiliertesten Politiker Österreichs und er repäsentiert wie kein anderer die Bekämpfung der Korruption – eines unser “heiligen” Ziele. Er war mit seiner Art auch erfolgreich – wenn auch nicht immer so erfolgreich, wie er es verkauft hat. Aber auch, wenn das Geld für die Eurofighter noch nicht wieder an Österreich zurück geflossen ist (wie er es vor Jahren angekündigt hat): seine Recherchen und die entsprechende PR haben die Öffentlichkeit sensibel und hellhörig gemacht. Und alleine dafür gebührt ihm uneingeschränktes Lob.

Er ist ein Mensch, der mit unheimlicher Energie seine Positionen vertritt; der uneingeschränkt für seine “Message” steht; der glaubwürdig Politik als das vertritt, was sie ist: das Überzeugen von Menschen und für den genau diese Art von Politik offensichtlich auch Spaß macht. In diese Sinn war (und ist) Peter Pilz Vorbild für viele, vielleicht nicht nur bei den GRÜNEN.

Für uns in Mödling waren seine Beiträge meistens ein Ansporn und motivierend. (Zu) selten durften wir ihn in Mödling begrüßen, haben seine Besuche aber als politische Highlights immer sehr genossen.

Ob das sympathisch ist, was er jetzt andenkt, selbst und außerhalb der GRÜNEN zu kandidieren? Die StrategInnen der Partei hätten eine solche Reaktion jedenfalls vorher sehen müssen. Und auch den Schaden für die GRÜNEN. Das haben sie nicht getan, sondern ihre Linie durchgezogen. Der Eindruck in der Öffentlichkeit ist – 3 Monate vor der Wahl – verheerend. Und die GRÜNEN vor Ort – zum Beispiel in Mödling – sehen sich ratlos, obwohl sie sich eigentlich auf eine Wahlwerbung vorbereiten sollten. Aber zur Zeit steht der Motivationsbarometer ganz auf “Tief”.

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Prost …

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Dieter Brosz und Peter Pilz in Mödling.

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Radbörse 2017 - ein Tag mit Rekorden

23.April 2017 in erfreulich, GRÜN, konkret

20170422_113744Das Wetter hat´s ja nur bedingt gut mit uns gemeint: OK, kein wirklicher Regen – nur zeitweise Nieseln, ein paar Windböen und nicht mehr so kalt wie an den Tagen davor.

Trotzdem konnten wir die Radbörse am Europaplatz im Freien abwickeln. Und wie! Noch nie waren so viele Menschen dabei, noch nie hatten wir so viele Räder zum Gustieren, zum Kaufen – und zum Verkaufen. 260 waren es insgesamt!

Verkauft wurden dann insgesamt knapp die Hälfte davon. Das bedeutet, dass mehr als 120 Räder neue Besitzer- und NutzerInnen gefunden haben! Ein guter Schritt in Richtung Recycling :-) Einige davon werden nun mehr mit dem Rad zum Bahnhof fahren.

Ein guter Teil der Räder waren aber – wie immer – Kinderräder mit dem Effekt, dass wieder ein paar Kinder mehr ein Rad in ihrer Größe bekommen – und die Eltern sich viel Geld sparen.

Ich bin stolz darauf, dass die Organisation – fast – reibungslos funktioniert hat: es gab keine einzige strittige Situation.
Danke an Gerhard Metz, der die Radbörse wieder vorbildlich vorbereitet hat und Dank an alle GRÜNEN HelferInnen! (Ich glaub´, wir sind schon ziemlich gut im Organisieren, im Zusammenarbeiten und auch beim Improvisieren…).

Beim Verkauf werden 10% von uns einbehalten, die wir für einen sozialen Zweck zur Verfügung stellen. Heuer sind es €1.300,- und die werden dem Notfallfonds des Fachgebiets Sozialarbeit der BH zukommen. (Tatsächlich werden damit unbürokratisch Lebensmittelgutscheine in ganz besonderen Notsituationen vergeben).

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GRÜNES Weihnachts-Charity

27.Dezember 2016 in erfreulich, GRÜN

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Übergabe des “Schecks” durch StR Rainer Praschak und Gerhard Wannenmacher an DSA Brigitte Andre unter Beobachtung durch Ernst Molden und den Nino aus Wien

Einige von Euch / Ihnen waren ja sicher dabei, bei unserem Weihanchts-Charity-Konzert am 4. Dezember in der Bühne Mayer: Ernst Molden und der Nino aus Wien traten vor ausverkauftem Haus – wieder – mit einem sehr schönen Programm auf.

Das Procedere war das selbe, wie jedes Jahr: wir finanzierten die Veranstaltung, das Mautwirtshaus stellt die Bühne zur Verfügung (danke!) und sämtliche Einnahmen gehen ohne jeden Abzug an ein sozial wichtiges Projekt. Diesmal übergaben wir den symbolischen Scheck über €3.500,- dem Fachbereich Sozialarbeit der BH Mödling für den Notfallfonds und für die Ferienaktion (beides Bereiche, die ganz unbürokratisch gehandhabt und ausschließlich durch Spenden bedeckt werden).

 

P.S.: knapp vor Weihnachten konnten wir auch dem SOMA-Markt in Mödling eine, zwar nicht sehr weihnachtliche i.e.S., aber dennoch sinnvolle – und ökologisch optimierte – Spende übergeben (Waschmittel).

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GR.in Anna Teichgräber, Marktleiterin Nazife Menekse, G.W., StR.in Teresa Voboril, Helena Klimek

 

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auch Stadträtinnen können wechseln

17.Dezember 2016 in GRÜN

20161216_171002_001Nach 12 Jahren hatte gestern Ulla Binder ihre letzte Gemeinderatssitzung als Stadträtin für Bauen, Infrastruktur und Rechtsangelegenheiten.

Ich danke Dir für die gute Arbeit in einem wichtigen und heiklen Ressort, für Deine Verlässlichkeit, für die feine Zusammenarbeit, für das Vertrauen und für den Rückhalt, den ich die ganze Zeit durch Dich gehabt hab´.

Ein bißchen bleibt uns Ulla noch im Gemeinderat erhalten, bevor sie ganz ins Wald/4 entschwinden wird.

P.S.: zur Nachfolgerin in der Funktion wurde gestern Teresa Voboril gewählt. Sie ist die neue Dritte in der Riege der GRÜNEN StadträtInnen.

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€365,- für ein Jahr unbegrenzte Mobilität in Niederösterreich!

19.Oktober 2016 in GRÜN, konkret, wichtig !!!

indexSehr lange wurde über ein neues Tarifsystem des VOR diskutiert. Sehr lange haben alle, die am Öffentlichen Verkehr interessiert sind, gerätselt, ob vielleicht doch ein deutlicher Impuls für umweltfreundliche Mobilität herauskommt.

Das Ergebnis ist seit Jahresmitte im Einsatz und es ist ein bißl teurer, vielleicht ein bißl gerechter – das neue System ist aber unendlich viel komplizierter und weniger komfortabel zu handhaben: vor allem entfallen außerhalb von Wien  Vorverkaufsfahrscheine und Streifenkarten. Besonders für Menschen, die nicht regelmäßig mit Bus/Bahn fahren (müssen), haben es nun schwerer, denn sie müssen Fahrscheine für jede Fahrt gesondert kaufen. Diese Karten sind dann nur an dem angegebenen Zeitpunkt gültig.

Viele BürgerInnen unserer Stadt haben mich in den vergangenen Wochen um Erklärungen ersucht, weil sie sich nicht auskennen und haben ihren Ärger ausgedrückt, dass das Fahren mit den Öffis nun komplizierter wird. (In Mödling ist es speziell blöd, weil es nur im Bahnhof selbst Automaten gibt: bei den Zugängen von der Bahnbrücke und vom Bach aus gibt es keine Möglichkeit, Fahrkarten zu kaufen. Die Entwerter werden zu Jahresende abgebaut). Ok, man/frau kann Karten auch im Internet erstehen, aber welcher insbesondere ältere Mensch druckt sich einen Fahrschein im WEB aus?

Die Tarifreform des VOR ist KEIN Impuls für eine Verbesserung im Zugang und in der Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel.

Dass ein solcher Schritt nötig ist, davon sind wir GRÜNEN überzeugt. Und dass ein solcher Schritt auch angenommen wird, zeigt das Beispiel Wien: die Jahreskarte um €365,- hat Hunderttausende motiviert, auf die Öffis umzusteigen. Der Erfolg ist so groß, dass die Wiener Linien Probleme haben, den gesteigerten Anforderungen nachzukommen. Diese Probleme hätten wir in Niederösterreich gern!

Aber im Ernst: was in Wien (und übrigens auch in Vorarlberg) möglich ist, muss auch in Niederösterreich drin sein!

Wir Niederösterreichische GRÜNE fordern ein Jahresticket um €365,- für das ganze Bundesland! Egal wohin sie fahren, als BesitzerIn einer Jahreskarte sind die Öffis für Sie dann immer die erste Wahl. Die komplizierte Berechnung, der unkomfortable Fahrscheinkauf – alles das wäre Geschichte. Und das Land würde sich (endlich) klar für den Klimaschutz äußern.

Slider - 365€-Jahresticket NÖ

Details:

  • Die €365-Jahreskarte soll neben den bisherigen Karten angeboten werden und ist – logo – kein Muss.
  • Wer nach Wien fährt, zahlt 2 x €365,- Das wäre aber schon von Mödling aus ein finanzieller Erfolg.
  • Und noch mehr unter www.noe.gruene.at/365eur-jahresticket-fuer-noe

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Traurig und enttäuscht

15.Juni 2016 in ärgerlich, GRÜN

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Das waren wir zehn GRÜNE am Tag der Angelobung am 27. Februar 2015

Am heutigen Tag hat uns Sonja Zimov schriftlich mitgeteilt, dass sie sich nicht mehr als Mitglied der GRÜNEN sieht.

Sie war bei der Wahl im Jänner 2015 als 10. GRÜNE Gemeinderätin in den Gemeinderat gewählt worden. Wir hatten sie auf diesem wählbaren Platz aufgestellt, unter anderem, weil wir ihre persönlichen Erfahrungen als Flüchtling (aus der CSSR vor der Wende) geschätzt haben. Sie hat im Wahlkampf tatsächlich intensiv mitgearbeitet und war zu Beginn der neuen Sitzungsperiode nicht weniger euphorisch als jedeR einzelne andere von uns. Leider hatten wir in Folge in immer mehr konkreten Fragen unterschiedliche Auffassungen und natürlich muss es Aspruch einer (jeder) politischen Partei in ihrem Auftreten und Agieren in den Gremien und in der Öffentlichkeit sein, im wesentlichen einheitlich aufzutreten – bei den GRÜNEN, wenn es sein muss, nach langen Diskussionen.  Sonja Zimov hat diesen Anspruch auf gemeinsames Agieren und Auftreten nicht geteilt und vor dem Hintergrund ihrer Jugend im Kommunismus als unerträglichen Zwang gesehen.

Ihre Entscheidung, bei tatsächlich unterschiedlichen Sichten nicht das Mandat zurückzulegen, sondern dieses als nun “wilde Abgeordnete” außerhalb der GRÜNEN zu behalten, ist zwar gesetzeskonform, aber nicht in Ordnung und enttäuscht mich persönlich.

Über interne Diskussionen hingegen werde ich nach außen kein Wort verlieren – viele von Ihnen/Euch wissen, wie bei uns diskutiert wird.

Jetzt werden 9 GRÜNE im Mödlinger Gemeinderat die Arbeit von 10 ausführen. Wir werden uns bemühen, weiter erfolgreich unsere Ziele zu verfolgen. Aber schade ist es…

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Wanderkino 2015: wieder ganz, ganz fein

19.Juli 2015 in erfreulich, GRÜN

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Es waren wieder zwei ganz schöne Abende im Mödlinger Museumspark: das GRÜNE Wanderkino brachte zum 12. Mal feine Filme an einen der attraktivsten Plätze der Stadt: am Freitag “Zusammen ist man weniger allein” und am Samstag “Amour Fou”.

Und schon so wie im vergangenen Jahr, als wir das erste Mal den Museumspark als Ort für unser Kino “bespielten”, konnten wir auch heuer wieder ein nettes Parkfest im Vorfeld der Filmvorführungen veranstalten. Bernhard Eder am Freitag und das Florian Zack – Duo am Samstag leiteten musikalisch ein und begleiteten die vielen Attraktionen: vom Eselreiten über die Puppenbühne, vom Klettern auf den Mammutbaum über das Mühlespiel und als vielleicht größte Attraktion der Radsalon mit den skurrilsten Fahrradunikaten… Ich hoffe, es war für jeden etwas dabei. Tina Nikolov mit ihrem Saftladen, Birgit Pferschy mit Wein und Catering und der Weltladen mit Kaffee und Naschereien haben für das leibliche Wohl gesorgt, Skybooks und ab.ag haben mit ihren Angeboten das Bild abgerundet.

Und sehr viele Menschen sind gekommen und haben das Fest und die Filme genossen.

Dass das Wetter das seine zum Gelingen beigetragen hat, sei nur am Rand erwähnt (zum Herrichten war´s schon ein bißl zu heiss).

Ich hoffe, viele freuen sich schon auf das GRÜNE Wanderkino 2016 – in Mödling sicher wieder im Museumspark.

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GRÜNE Radbörse: Wieder ein großer Erfolg - trotz des Wetters...

20.April 2015 in erfreulich, GRÜN

IMG_8929Es gab zeitweise ziemlich bedrohliche Graupelschauer und es war ganz schön kalt.

Dennoch: die Radbörse 2015 war nicht nur ein Erfolg; sie war die bisherige Rekordveranstaltung in Mödling. Abgegeben wurden fast genau 200 Räder jeder Qualität, Größe und Bauart. Über die Radbörse fanden genau 130 Räder neue BesitzerInnen. Weder war das Angebot jemals so groß, noch konnten in den Jahren zuvor derart viele Räder verkauft werden. Wir hoffen, dass die Räder nun – an statt im Keller herumzustehen – bestimmungsgemäß genutzt werden. Das wäre ein großer Erfolg der GRÜNEN Radbörse.

Die Verkaufserlöse haben insgesamt knapp €9.000,- betragen. Da wir 10% für soziale Zwecke einbehalten, ergab das einen Betrag von €895,-. Davon wurden gleich bei der Radbörse 14 Kinderräder gekauft, die den Flüchtlingsheimen in der Jägerhausgasse und in St. Gabriel zur Verfügung gestellt werden. Darüber hinaus kann ein Mödlinger Volksschüler ein dringend benötigtes Legasthenie-Training bekommen.

Also alles in allem lauter GewinnerInnen :-)

Ich freu mich auf die Radbörse 2016!

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