Stadttheater

8.August 2010 in heikel

Wir lieben unser Stadttheater, wir sind stolz auf das Theater und viele in unserer Stadt haben eine Beziehung zu dem Theater aufgebaut: man kennt viele Schauspieler und weiß die Art der meisten Inszenierungen zu schätzen. Ich für mich kann sagen: wir wollen das Theater in der bisherigen Form in Mödling weiter arbeiten sehen.

Es gibt aber Probleme.

Die Finanzen der Stadt sind so, dass wir uns maximal den Spielbetrieb leisten werden können (darüber wär ich schon sehr froh und das erfordert auch massives GRÜNES Gewicht in der politischen Waagschale).

Die Stadt hat aber zur Zeit sicher nicht die Mittel, die Arbeitsbedingungen für das Theater halbwegs erträglich zu gestalten. Das betrifft in erster Linie die Heizung, die bei kaltem Wetter einfach nicht ausreicht (obwohl es am Balkon zugleich mehr als 30° hat), die Elektrik im ganzen Haus, die Bestuhlung – aber auch die Theke im Foyer. Die Aufhängung des Vordachs wird hingegen irgendwie durch die Stadt finanziert werden müssen, weil sie zur Substanz des Hauses gehört.

So what? Anstehen lassen kann man die Zustände nicht.

Ich hab immer mehr die Idee im Kopf, dass wir (?) dazu privates Sponsoring aufstellen sollten. Unabhängig von den Kosten (Heizung!), die im Moment sehr unklar sind – aber wäre es nicht möglich, ein paar Zehntausend Euros aufzutreiben und den SpenderInnen im Foyer zum Dank schöne/besondere Schilder mit ihrem Namen anzubieten? Ich denk, dass sich wohl 20 Leute in Mödling finden lassen müssten, die jeweils einen Tausender dafür aufbringen könnten.

Was meint Ihr zu dem Gedanken?

Oder hat jemand andere Vorschläge?

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Diskussionsthema: Parkraumbewirtschaftung

1.August 2010 in heikel, konkret

Im Zusammenhang mit der Budgetsituation der Stadt hat sich eine Idee neu herausgebildet, die schon fast vergessen war: die Parkraumbewirtschaftung.

Ich würde gern die Gelegenheit wahr nehmen und die – m.E. anachronistische – Situation mit den Kurzparkzonen mit einem Schnitt angehen: d.h. Parkraumbewirtschaftung in sämtlichen Kurzparkzonen der Stadt. Also Schillerstraße-Babenbergergasse, Badstraße (Post), Pfarrgasse, Parkstraße, Wienerstraße. Und ich find: auch Föhrenhof. Und auch das Gebiet um die HTL könnten wir uns bei der Gelegenheit anschauen.

Bei allem wäre ein Konzept mit Parkpickerln für Anrainer zweckmäßig – gebunden an den Hauptwohnsitz in Mödling. (Vielleicht könnten wir da ein paar der 4.000 (!) NebenwohnsitzerInnen wieder für Mödling gewinnen).

Es ist grundsätzlich nicht nachzuvollziehen, weshalb die Inanspruchnahme von öffentlichem Raum zum PKW-Abstellen gratis sein soll. Jetzt muss aber sicher eine Unterscheidung getroffen werden – jedenfalls in einer Kleinstadt wie Mödling halt´ ich eine flächendeckende Bewirtschaftung á la Wien (innerhalb des Gürtels) für nicht zielführend und momentan auch in keiner Weise umsetzbar.

Aber auch die Bewirtschaftung der bestehenden Kurzparkzonen wäre schon ein richtiges und vernünftiges Signal.

Bitte um Beiträge und Meinungen!

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Diskussion: Radfahren in der FuZo?

7.Juli 2010 in heikel, vermischt

Fahren oder schieben?

Fahren oder schieben?

Seit Jahren ist die Elisabethstraße für den Radverkehr gesperrt. Die RadlerInnen sollen durch die parallele Fleischgasse fahren.

Nur: die Fleischgasse ist “tot” – dort ist nichts los. Anders die Elisabethstraße: Geschäfte, Lokale und “Leben”.

Das Problem sind aber die – leider vielen – undisziplinierten RadfahrerInnen, die viel zu schnell und eng an FußgängerInnen vorbeibrausen und für Angst und Ärger sorgen.

Aber die RadlerInnen vom belebtesten Teil der Stadt auszuschließen, will mir einfach nicht gefallen :-(

Übrigens: die rücksichtslosen RadfahrerInnen gibt es auch am Schrannenplatz – dort aber legal. Und auch in der Fleischgasse sind Radl-RaserInnen alles andere als willkommen und auch nicht weniger gefährlich.
Insgesamt ist die Gesamtsituation also unlogisch und unbefriedigend.

Ich denk an folgendes: Radfahren in der ganzen FuZo zuzulassen, aber überall nur in Schrittgeschwindigkeit.

Was meint Ihr dazu ???

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18.Mai 2010 in heikel

Unter Beobachtung :-)

Unter Beobachtung :-)

Jetzt sind wir schon einen Monat (Mit-)Regierende der Stadt, die Ulla Binder und ich. (Das ist schnell gegangen!).

Wie verbringen wir eigentlich unsere Zeit? Was leisten wir? Erfüllen wir die Erwartungen? Ändert sich schon etwas in Mödling???

Also, die Frage(n) stell ich mir in den letzten Tagen immer öfter. Und schön langsam melden sich auch Leute mit Ideen, (Heraus-)Forderungen, Meinungen…

Also tatsächlich schaut meine ganz persönliche Praxis im Moment noch so aus, dass ich versuch, meinen Berufs-Job zu halbieren – das sollte ab Juni zumindest auf dem Papier erfolgt sein – und nebenbei ständig zu lernen: wie die Verwaltung in Mödling “tickt”, wer wofür zuständig ist, wie die rein formalen Entscheidungsprozesse aufgesetzt sind, wieviel Geld wofür (noch) da ist, wer für welche Fragen wichtige Auskunftsperson ist, was rechtlich im Detail zu beachten ist und und und. Es ist eine ganz schöne Umstellung von vielen Jahren der Opposition zur Regierung…

Alles das ist für mich im Moment ziemlich spannend. Nebenbei den “grünen Faden” im Auge zu behalten ist dabei ein bißchen so etwas wie ein politischer Spagat. Aber es ist mir ganz wichtig, die Dinge auch ernsthaft und professionell anzugehen. Ohne Wissen Meinungen herauszuplärren – das ist nicht meines (und nicht das von irgendeinem GRÜNEN, denk ich). Das bedeutet: recherchieren, mit vielen Leuten reden, Meinungen abwägen – aber nicht die Linie aus dem Auge verlieren!

Für´s erste werden wir eine Beleuchtung im Südtirolertunnel bekommen. Im Südtirolerviertel und in der Gegend der Feldgasse werden wir im Juni Begehungen mit den zuständigen Verehrssachverständigen machen, die Radwegpläne in der Achsenaugasse werden alle hervorgeholt und begutachtet, für die Strassensanierung sind wir bei der Ausarbeitung eines transparenten Vorgehenskonzepts für die Bewertung der Dringlichkeit (das wir auch veröffentlichen werden), wir werden auch eine kostensparende Sanierungsvariante auswählen, die ermöglicht, mehr an Straßen-/Gehsteig- und Radwegoberflächen sanieren zu können. Wir werden die Baustelleninformationen verbessern, sind dabei, die Energiesparprogramme wieder zum Leben zu erwecken, eine vernünftige Lösung für den Parkplatz beim Föhrenhof zu finden, die Hundeauslaufzone beim Föhrenhof zu attraktivieren. Und auch die Stolpersteine werden wir fortsetzen. (Alles andere fällt mir im Moment nicht ein).

Was wir nicht machen werden: uns selbstgefällig abfeiern (lassen).

Was ich mir wünsch´: Ideen, konstuktives feed back – und noch ein bißl Geduld! Bitte.

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