Mödlinger Federnelke (Dianthus plumarius subsp. neilreichii)

19.Mai 2012 in erfreulich, interessant

Die Federnelke an einem besonders schönen (aber verborgenen) Standort

Die Federnelke an einem besonders schönen (aber verborgenen) Standort

Am 19. Mai lud der Naturschutzverein Schöffel wieder zu einer botanischen Exkursion auf den Frauenstein.

Im Gegensatz zum Vorjahr war das Wetter heute himmlisch. Und mit den geübten Augen von Dr. Mann und Gudrun Foelsche haben wir als Höhepunkt schließlich gefunden, wonach wir gesucht haben – und zwar reichlich: die Mödlinger Federnelke.

Überhaupt: es ist unglaublich, welche Vielfalt an Pflanzen in unserer unmittelbaren Umgebung zu finden ist. Es muss auch für Gewächse schön sein, in Mödling zu leben :-)

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Kilometerradln: bitte mitmachen!

15.April 2012 in interessant

photoAb heute, 15. April gehts wieder um das Sammeln von Radl-Kilometern im Alltagsverkehr: tragt Euch ein und macht mit. Und für alle MödlingerInnen: schauen wir, ob wir im Bezirk deutlich aufzeigen können – als besonders aktive RadfahrerInnen. 2011 waren wir nämlich als 175. Ort in NÖ und 8. im Bezirk ziemlich abgeschlagen :-(

Der Link liegt hinter dem Logo.

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Die Energiewende kommt! Ganz sicher!

24.März 2012 in interessant

Rudi Anschober in Mödling

Rudi Anschober in Mödling

Am vergangenen Freitag, 23. März, war LRat Rudi Anschober zu einem Vortrag in Mödling.

Thema war, wofür Rudi A. seit Jahren in seinem Bundesland Oberösterreich steht: die Energiewende.

Es war ein sehr interessanter und informativer Abend. Für alle, die das Thema interessiert: das Video ist fertig und liegt auf YouTube.

Ich denk´ immer mehr: die Änderungen in der Energiepolitik sind die zentralen Herausforderungen unserer Zeit und es ist die Thematik, in der wir GRÜNE die Antworten geben (können). An der Energiepolitik hängen Bereiche wie die Sozialpolitik (wegen der zu erwartenden Erhöhungen der Rohölpreise und ihren Auswirkungen auf die Einkommen der Haushalte), die Klima- und Verkehrspolitik sowieso, die Friedenspolitik (weil schon seit Jahrzehnten Kriege um das Öl geführt werden – und das wird nicht besser werden), die Menschenrechtspolitik (weil die 15 Milliarden, die Österreich jährlich für das Öl zahlt, zum überwiegenden Teil in diktatorisch regierte Länder gehen).

Es scheint, als ob die Energiepolitik der Kulminantionspunkt der Fragen zur Zukunft unserer Gesellschaft ist.

Und da ist es wichtig, kompetente und glaubwürdige Politiker, wie Rudi Anschober in den eigenen Reihen zu wissen :-)

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Wie es sein könnte: Radfahren!

21.März 2012 in interessant

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Die Radlobby IGF und die Wiener Zeitung haben zusammen eine Initiative, das Rad-Manifest, gestartet um die Situation für RadfahrerInnen auf den Straßen Österreichs zu verbessern. Die Initiative ist eine lokale Adaptierung der Kampagne “Cities fit for cycling” der New York Times und wurde für Österreich formuliert als: “Manifest für ein radverkehrsfreundliches Österreich”. Wie können nun österreichische Städte, und vor allem Wien & Umgebung fit für das Fahrradfahren gemacht werden?

Das Rad-Manifest will zum Beispiel die STVO verändern: “Um die Situation des umweltfreundlichen, gesunden und energieautarken Verkehrsmittels Fahrrad nachhaltig zu stärken und die Sicherheit der RadfahrerInnen zu verbessern, muss die Straßenverkehrsordnung deren Bedürfnisse zeitgemäß berücksichtigen und die nötige Basis für modernen Radverkehr herstellen.”

Wer mehr über das Rad-Manifest wissen will besucht am besten die Website der Wiener Zeitung und diskutiert mit!

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Jetzt geht´s los beim Spital

6.Februar 2012 in interessant, konkret

Plan des Krankenhauses

Plan des Krankenhauses

In wenigen Tagen geht´s nun wirklich los mit dem Neubau des Krankenhauses:

Nach dem Abbruch des Verwaltungsgebäudes und des Schwesterntraktes im vergangenen Herbst, die nach einhelliger Meinung vieler AnrainerInnen “geordnet” und akzeptabel abgelaufen waren, geht´s nun an die “Baugrubensicherung”. Damit ist nichts anderes gemeint als eine Abschotung der ganzen Baustelle bis in 7m Tiefe, um das Grundwasser fern zu halten.

Ursprünglich war eine Spundwand geplant gewesen: also Stahlwände, die eingeschlagen worden wären. Das wäre mit ziemlich viel Lärm und Erschütterungen verbunden gewesen. Der Bauträger hat sich´s aber – zum Glück für die AnrainerInnen – anders überlegt (ob wegen der Nachbarn oder wegen der medizinischen Geräte ist im Endeffekt unwichtig). Nun wird eine Bohrpfahlwand errichtet: dazu werden im Abstand von 1,5m 70cm breite Säulen gebohrt und mit Beton angefüllt. Die Zwischenräume werden mit Lamellen abgedichtet. Dieses Verfahren ist zwar für die Menschen in der Umgebung massiv angenehmer – aber es ist teurer und erfordert vor allem sehr massive Gerätschaften. Diese werden in den Gassen rund um das Spital – mit Ausnahme der Gabrielerstraße, die nicht direkt an das Spitalsareal grenzt – die volle Breite brauchen. Und dazu werden auch Bäume und Sträucher zu roden sein :-(
(Bis zu einer endgültigen gärtnerischen Gestaltung des ganzen Areals werden auf den Grünstreifen unmittelbar Hecken nachgesetzt).

Das Bohren für die Betonpfähle wird jedoch auch Strassensperren erforderlich machen:

  • Buchbergergasse:
    Beginn am 13.2. mit Parkverboten und Aufschüttungen auf der Straße (”Vorarbeiten”). Man wird aber (noch) zu- und (vorsichtig) durch fahren können.
    Ab 20.3. wird die Buchbergergasse jedoch bis zum 9.3. für die Durchfahrt gesperrt. Und auch die Zufahrt wird – abhängig vom Platz, an dem die Bohrmaschine gerade arbeitet – nun punktuell möglich sein.
    Von der Passauergasse wird man bis auf insgesamt 6 Tage in die Buchbergergasse ausfahren können. Während dieser 6 Tage (Arbeiten direkt im Kreuzungsbereich) wird die Einbahn aufgehoben und man muss die Passauergasse zurück fahren.
  • Restitutagasse:
    Ab 5.3. Beginn mit Vorarbeiten (s.o.).
    Ab 12.3. dann Vollsperre bis zum 26.3.
  • Payergasse:
    Hier werden die Bohrpfähle nur auf einem Teil von der Straße aus gesetzt (der Rest erfolgt von der Baustelle – also von innen – aus). Dieser Abschnitt reicht von der Kreuzung mit der Restitutagasse ca. 40m in Richtung Buchbergergasse. Während der Arbeiten in diesem Bereich in die Payergasse in der Woche zum 6.4. gesperrt.

Nach dem 6. April solle es mit den Straßensperren dann ein Ende haben.

(Alle Angaben gem. aktuellem Planungsstand, wobei insbesondere das Wetter noch Änderungen erforderlich machen kann).

Ausblick auf die nächsten Schritte: Mitte April beginnt die Herstellung der Bodenplatte für den Pavillon A (Ecke Payer-/Buchbergergasse). Das wird wieder vermehrt LKW-Verkehr bedeuten. Allerdings nicht regelmäßig, sondern wahrscheinlich im Schnitt 1x pro Woche. Das aber dafür bis zum Jahresende.
Die Wegführung der LKWs bleibt so wie bisher: Zufahrt über Wienerstraße + Payergasse; Abfahrt über Payer- und Grenzgasse.

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Ein wichtiger Abend: "Zahlen bitte!" in Mödling

5.Februar 2012 in interessant, wichtig !!!

Dr. Markus Marterbauer zu Gast im - an diesem Tag GRÜNEN - Schöffelhaus

Dr. Markus Marterbauer zu Gast im - an diesem Tag GRÜNEN - Schöffelhaus

Gut 30 BesucherInnen sind zum Vortrag von Markus Marterbauer gekommen, Leiter der Abteilung für Wirtschaftswissenschaften und Statistik der AK Wien und einem der profiliertesten Wirtschaftswissenschaftler des Landes.

Markus Marterbauer hat im vergangenen Jahr “ZAHLEN BITTE!” herausgebracht: seine Sichten zur gegenwärtigen Situation der (Finanz-)Wirtschaft. Neben einem Vortrag über seine Positionen blieb aber noch viel Zeit zur Diskussion – es war ein wirklich interessanter Abend.

Die wichtigsten Aussagen von M.M. (in meiner Wahrnehmung):

  • “Man kann sich nicht aus der Krise heraussparen!” Unerlässlich sind Maßnahmen zur Entwicklung der Wirtschaft und zur Ausweitung der Beschäftigung, insbes. für Jugendliche (die größte politische Herausforderung der EU als ganzer);
  • Konsolidierung der Staatsbudgets sind wichtig; es muss aber beachtet werden, welche Wirkung Reduktionen auf die Gesamtökonomie und die Beschäftigung haben;
  • Um Entwicklungen wie in der Vergangenheit in Zukunft zu verhindern, sind wesentlich stärkere Maßnahmen zur Regulierung der Finanzmärkte erforderlich – und zwar in möglichst großem Rahmen (obwohl: eine Finanztransaktionssteuer “light” wäre in Österreich alleine auch möglich, eine Art der Börsenumsatzsteuer, die erst von rd. 10 Jahren abgeschafft wurde). Es muss aber auch Ziel der Politik sein, die Banken zu verkleinern…
  • Zur Finanzierung der für die Beschäftigung notwendigen Investitionen in Bildung, Pflege, Verkehrsinfrastruktur und Klimaschutz – die letzten mit direkter Abhängigkeit – sind die Erträge der Banken und Steuern auf Vermögen heranzuziehen, wozu auch Erbschafts- und Schenkungssteuer gehören;
  • Eine der wichtigsten Ursachen für die Finanzkrise ist die Ungleichheit, gerade der Verteilung von Vermögen: es war – und ist – einfach “zu viel Spielkapital im Kasino” vorhanden (ein großer Teil davon kommt allerdings auch von den Pensionsfonds!);
  • Vielfach wären aber “nur” Umschichtungen der Mittel zielführend: zum Beispiel bei der Faminienförderung, die in Österreich überwiegend in Form von Zuwendungen an Personen abgwickelt wird. Im Gegensatz zu Skandinavien, die ihre Familienförderung in die Entwicklung der Infrastruktur stecken (Ausbau der Kinderbetreuung, zB).

M.M. meint aber auch, dass die Staatsverschultung in Relation zum privaten Vermögen nach wie vor nicht beängstigend hoch ist, wenn man das private Vermögen als “Sicherstellung” der staatlichen Aussenstände sieht (dennoch ist die Staatsverschuldung unbedingt abzubauen).

Die Gefahr der Inflation, die als Argument für restriktive Budgetpoliti herhalten muss, wird seiner Meinung nach bei weitem unterschätzt: die großen Wirtschaftskrisen weltweit waren sämtlich Deflationskrisen.

IMG_6108Grad in Zeiten, in denen wild mit oberflächlichen Meinungen und Vorurteilen operiert wird, war ein Abend mit fundierten Analysen und einer gescheiten Diskussion schon fast mental wohltuend :-)

Friedl Hans hat den Abend auf Video aufgenommen: die DVD wird in den nächsten Wochen zur Verfügung stehen. Anmeldungen bitte an moedling@gruene.at.

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Malort in Mödling: neues spannendes Projekt für Jung & Alt

28.Januar 2012 in erfreulich, interessant

Ein ganz spontanes Foto :-) bei der Eröffnung

Ein ganz spontanes Foto :-) bei der Eröffnung

Am 28. Jänner hat Pia Pürzelmayer ihren Malort im Haus der Jugend eröffnet.

Es ist ein interessantes Konzept und für alle, deren Krativität vielleicht noch ein bißl brach liegt, die – einmalige – Chance, zu versuchen, das Potenzial aufzuwecken. Auf Basis des Theorie von Arno Stern wird ein Raum angeboten, in dem ohne Wertung und Beeinflussung sponate und kreative Betätigung ihren Platz hat.

Schon am ersten Tag gab es einige Anmeldungen und viel Interesse.

Ein “bunter Farbklecks” in Mödling mehr. Dieser sogar im eigentlichen Sinn des Wortes…

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Auftakt zu einem GRÜNEN Jahr 2012 in Mödling

14.Januar 2012 in erfreulich, interessant

Ein Samstag im Kobenzl: gut genutzt für eine GRÜNE Strategie

Ein Samstag im Kobenzl: gut genutzt für eine GRÜNE Strategie

Wie seit vielen Jahren üblich, ziehen sich die Mödlinger GRÜNEN zu Jahresbeginn zum gemeinsamen Nachdenken über die politische Strategie für das neue Jahr zurück.

Heuer waren wir im Restaurant am Kobenzl. (Und nebenbei: wir wurden ausgezeichnet betreut und kulinarisch versorgt).

Die Klausur wurde professionell von Silvia Nossek moderiert, die nun schön langsam Mödling gut zu kennen beginnt.

Wir haben gute Ideen entwickelt. Was das genau ist – darauf solltet Ihr neugierig sein :-)

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Shared Space in Graz: der neue Sonnenfelsplatz

10.Dezember 2011 in erfreulich, interessant

Ein Platz ohne Regeln: unmöglich?

Ein Platz ohne Regeln: unmöglich?

Der Sonnenfelsplatz im Grazer Univiertel war immer ein heikler Fleck, was den Verkehr betrifft: 5 Zufahrten, viel Fußgänger- und RadfahrerInnen, Busse und Autos aus und in alle Richtungen. In der Vergangenheit wurde versucht, dem durch genaue Regeln Rechnung zu tragen.

Heuer wurde der Platz neu gestaltet. Und die Stadt hat einen neuen Weg versucht: shared space.

Das bedeutet ganz einfach: keine Regeln! Es wurden zwar am Rand Flächen für FußgängerInnen reserviert, aber die Kreuzung selbst ist ungeregelt: die einzige Regel ist der Rechtsvorrang und – Vorsicht.

Gestern, am 9.12., war wenig Verkehr. Aber es gibt Aufzeichnungen mit mehr Verkehr und jede Menge Pressekommentare:

You Tube

Kleine Zeitung 7.12.2011

Standard

ORF Steiermark

und heute (11.12.2011): ORF.at

Das Konzept und die Realität sehen sehr gut aus: ein innovatives und vorbildliches Projekt. (Ein Ausflug zur “Kur” nach Graz kann Verkehrspolitikern nur empfohlen werden…).

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Umwelt und Verkehr auf www.moedling.at

24.Oktober 2011 in interessant

Unbenannt

Übrigens: seit einem Jahr füllt sich die Seite zu Umwelt und Verkehr auf der WEB-Site der Stadt Mödling kontinuierlich mit Informationen zu unterschiedlichen aktuellen Themen. Und auch nützliche Links sind dort zu finden; zB zu “AnachB”, dem neuen Routenfinder. Schaut einfach einmal hinein. Es zahlt sich aus.

P.S.: der WEB-Master der Stadt ist Christian Boeger. Und er macht seine Sache gut.

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