Stadttheater: Ehrungung = Verleihung des Stadttheaterdrachen

25.Juni 2017 in interessant, konkret

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Übergabe des Stadttheaterdrachen an Christina Saginth, die “interessanteste Darstellerin” der vergangenen Saison

Samstag, 24. Juni fand im Anschluss an die letzte Aufführung dieser Saison die jährliche Verleihung der Stadttheaterdrachen statt.

Gewählt haben die Abonnenten (90%) und das Ensemble (10%) in den Kategorien interessanteste Leistung einer Darstellerin / eines Darstellers, interessanteste Aufführung der Saison, interessanteste Ausstattung und bestes Debut.

Zur besten Darstellerin wurde Christina Saginth, zum besten Darsteller Georg Kusztrich und zur interessantesten Aufführung “Jacobowsky und der Oberst” gewählt. Der beste Debuttant ist Max Fischnaller, die beste Ausstattung beim Herren der Zwiebelringe (Bruno Max himself).

Die Preisverleihung war traditionell ein entspanntes come-together von vielen Mitgliedern des Ensembles mit den treuesten BesucherInnen und würdiger Abschluss der Saison. Und er bot Gelegenheit, sich bei allen, die beim Stadttheater mitwirken zu bedanken: unser (!) Stadttheater hat viel Spirit in die Stadt gebracht, unser Stadttheater gehört zu Mödling und den Menschen, die hier und in der Umgebung wohnen. Wir haben ein großes Glück gehabt, dieses Theater nach Mödling gebracht zu haben und haben allen Grund, es zu feiern. (Am Freitag wurde der Vertrag mit dem Theater zum Fürchten um weitere 3 Jahre verlängert).

Danke Bruno Max und seinen vielen SchauspielerInnen und allen, die die Produktionen unterstützen bzw. erst ermöglichen! Wir freuen uns heute schon auf die kommende Saison…

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The Freedom of Cycling: VELOCITY 2017

18.Juni 2017 in interessant, konkret, wichtig !!!

Vom 13. bis 16. Juni 2017 fand in der Region Arnhem – Nijmegen in den Niederlanden der jährliche Weltkongress des Radfahrens statt (letztes Jahr war die VELOCITY in Taiwan, 2015 in Nantes und 2013 war Wien Tagungsort gewesen).

20170615_0944574 Tage voll mit Information, Diskussion, Anregungen – und guter Stimmung, weil alle dort im wesentlichen das gleiche Ziel haben. Auch wenn die Rahmen- und die Ausgangsbedingungen nicht unterschiedlicher sein können. Die Niederlande stehen da an dem einen Ende der Skala: das Land mit dem höchsten Radfahranteil weltweit.

Es gab Plenarvorträge, Workshops, Diskussionsveranstaltungen und Exkursionen.

20170614_121457In einem der Workshops fanden auch die Sharrows aus Mödling Beachtung: wir sind da – in einem kleinen Aspekt – durchaus auch herzeigbar.

IMG_9009Ein Nachmittag war einem Ausflug nach Amsterdam gewidmet: 3 Stunden war Zeit, eine Stadt mit 40% Radanteil “live” kennen zu lernen.

IMG_8992Anfangs ist das durchaus respekteinflößend, sich gemeinsam mit großen Mengen von RadlerInnen durch eine Stadt zu bewegen, in der es schon auch noch Autos und Mopeds und Straßenbahnen und Zufußgehende gibt.

IMG_8985Aber insgesamt ist es einfach faszinierend, wie problemlos die Mobilität auch in großen Rudeln funktioniert.

Interessant war, am Tag danach einen Vortrag eines Amsterdamer Verkehrsplaners zu hören: die Stadt nimmt tatsächlich Regelungen sukzessive zurück (weil sich 1. eh niemand daran hält und 2. zu wenig Platz zB für klar definierte Aufstellflächen vorhanden ist). Die Stadt verlässt sich immer mehr auf sog. “Schwarmintelligenz” – und es funktioniert! Dort, wo Regulierungen, Begrenzungslinien und Vorschriften zurück genommen wurden, ist die Anzahl der Unfälle signifikant gesunken.

(OK: diese Erfahrung ist vielleicht nicht überall hin zu übertragen, denn die Menschen in Amsterdam haben lange Erfahrung mit dem Radfahren und (!) Autos stehen in der (Verkehrs-)Hackordnung – zumindest in der Stadt – ganz unten, fahren also völlig defensiv).

IMG_8971So “friedlich” ist´s nur an wenigen Plätzen…

IMG_8996Absolut “wahnsinnig” sind aber die Radabstellanlagen bei Bahnhöfen: hier Amsterdam.IMG_8997Es ist völlig chancenlos, die Massen von Rädern auf ein Foto zu bekommen.IMG_9041Hier kann man mit Mühe erkennen, dass diese Anlage über 3 Ebenen verfügt…

IMG_9080Ja: so geht Radfahren in den Niederlanden! Ich hoffe, es braucht keine Übersetzung für dieses Verkehrszeichen, das eine Radverkehrsstraße in einem beruhigten Wohngebiet kennzeichnet.IMG_9111Natürlich fahren die RadlerInnen auch nebeneinander und natürlich fährt das Auto hinter den 3 RadlerInnen her – am Foto sieht man nicht, wie lange schon. (Tatsächlich die ganze Strecke lang).

IMG_9117Zum Radlerparadies gehören auch die entsprechenden Wegweiser…

20170616_124036Im Rahmen der VELOCITY stellen viele Firmen ihre Produkte aus. Ich hab mir unter vielem anderen auch eine neue Generation von nextbikes angesehen: mit Elektromotor und Gepäcksfach vorne. Diese Räder sind heute schon in den Niederlanden, aber auch in England in Verwendung.

20170615_101652Aber es gibt auch andere Innovationen: eine französische Firma bietet einen Lastenvorbau für jedes ganz normale Fahrrad an. Man nimmt das Vorderrad aus der Gabel und ersetzt es durch diesen Vorbau. Ich bin mit diesem Rad gefahren – es fährt sich ganz normal und man kann zB 2 Kisten Bier transportieren.20170616_130640Räder wie dieses werden in großer Zahl ausgestellt. Wobei: Lastenräder scheinen weltweit ganz besonders zu boomen…

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Am vorletzten Tag gibt´s traditionell bei der VELOCITY eine Mass-Bike-Parade, zu der auch Menschen eingeladen sind, die nicht am Kongress teilnehmen. Stundenlang sind tausende RadlerInnen auf gesperrten Straßen durch Nijmegen unterwegs. Ein besonderes Erlebnis.IMG_9153

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IMG_9229Österreich war auf der VELOCITY 2017 durchaus “sichtbar”: mit Firmen, Initiativen und Organisationen.

Die VELOCITY-Konferenz war insgesamt beeindruckend (no na, könnte man sagen: in den Niederlanden). Aber gerade auch viele Gespräche mit PlanerInnen aus Ländern, die ähnliche oder noch schlechtere Bedingungen für das Radfahren haben, wie wir in Öserreich waren wichtig. JedeR versucht weiter zu kommen, manche mit ähnlichen, andere mit ganz unterschiedlichen Methoden; in manchen Ländern ist Geld offenbar kein Problem und werden Mega-Lösungen angegangen (Südkorea etwa), in manchen Ländern gibt es so gut wie keine Akzeptanz (in vielen Ländern in Südamerika, etwa – obwohl gerade diese Länder mit ihren Mega-Cities hoffnungslos im (Auto-)Verkehr ersticken). Eine Großveranstaltung, wie die VELOCITY kann aber sicher auch lokal die Einstellungen beeinflussen (deshalb findet die VELOCITY 2018 in Rio statt).

Für mich war die Konferenz der vergangenen Tage eine wichtige Bereicherung. Auch wenn das meiste Gesehene / Gehörte nicht (kurzfristig) umsetzbar ist. Aber ich habe viele realistisch umsetzbare Anregungen mitgenommen und zusätzlich die Gewissheit, dass viele auf allen Kontinenten an der Intensivierung des Radfahrens und damit ganz konkret am Klima-, am Umweltschutz, an der Gesundheit der Menschen, am sozialen Ausgleich und an lebenswerten Städten und Landschaften arbeiten.

P.S.: Österreich ist im Verkehr ein besonderer Klimasünder. Mit 2.515 kg / Person und Jahr liegt Österreich in Europa an 3. Stelle nach Luxemburg und Slowenien. In Österreich sind die CO2-Emissionen seit 1990 viereinhalb mal so stark gestiegen, wie im EU-Durchschnitt. Ein km am Fahrrad spart im statistischen Schnitt 138g CO2.
Die Niederlande liegen bei 1.990 kg CO2-Emissionen per Kopf und Jahr.

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Radopening 2017

18.März 2017 in interessant, vermischt

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Am kommenden Freitag, 24. März steigt am Schrannenplatz wieder das heurige Radopening.

Wie jedes Jahr gilt es festzuhalten, dass das Radopening ein symbolisches Ereignis ist, denn auch im vergangenen Winter waren viele MödlingerInnen am Rad unterwegs und warten mitnichten auf einen Startschuß. Und dennoch: so richtig beginnt die Saison erst, wenn auch der Bärlauch wächst :-)

Also freuen wir uns gemeinsam mit Radhändlern und vielen RadfahrfreundInnen auf die kommende Zeit; die Stadt stellt die nächsten Projekte zur Diskussion – und nicht zuletzt werden auch die nextbikes wieder aktiviert.

IMG_2957Also kommt und schaut und freut Euch mit allen anderen, dass wieder die Zeit des Radfahrens gekommen ist.

Denn Mödling ist eine Stadt des Radfahrens!

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Fotografieren im hohen Norden ...

21.Januar 2017 in interessant, persönlich

IMG_1364Ein bißl ´was Privates zwischendurch: Fotoworkshop im Stift Geras. Bei ganz, ganz tiefen Temperaturen, Schnee und voller Sonne: besser geht´s nicht!

IMG_1435Organisiert und durchgeführt wurde der Workshop von zwei professionellen Fotografen aus Schwarzenau: Subhash und Pramesh.

IMG_1496Viel gearbeitet, Unmengen von Anregungen bekommen und sehr viel gelernt.

IMG_1669Gewohnt haben wir im Gästehaus des Stifts Geras: sehr zu empfehlen!

IMG_1664Dort finden auch regelmäßig Fastenkurse statt. Das Fasten haben wir ausgelassen :-) Wen´s interessiert: www.fasten.at

IMG_1263Motive gab´s genug in der Umgebung, dazu wunderschöne Effekte durch den Schnee und die gleissende Sonne.

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Mödling und die Mobilität: wir sind am richtigen Weg (fast alle)

11.Oktober 2016 in interessant, konkret, wichtig !!!

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Am 17. September haben wir die Haupstraße für die Menschen geöffnet – viele, viele sind unserer Einladung gefolgt und haben die Straße ohne Autos genutzt.

Verkehrsthemen sind immer und seit jeher besonders emotional besetzt und heiss “umkämpft” – nicht nur, aber auch in Mödling.

Allerdings, die Probleme sind evident: Staus, “Parkplatzdruck” – wobei die vorhandenen Autos in Mödling eh schon etwa 70.000 m² Platz benötigen –  und ich rede noch nicht vom Klimawandel, der zu 30% vom Verkehr verursacht ist und vom Feinstaub und vom Ressourcenverbrauch. Ich glaube, die Politik kann da nicht wegschauen und schon garnicht die Menschen mit dem Problem alleine lassen, sondern muss Lösungen anbieten (wozu wäre sie sonst da?).

Mit kleinen Schritten, aber doch werden in Mödling seit Jahren die Weichen in die richtige Richtung gestellt. Und die Bevölkerung geht mit.

Seit kurzem liegen die Ergebnisse einer umfassenden Studie zum Mobilitätsverhalten der MödlingerInnen vor. Bereits 2014 wurde vom Büro HERRY eine Untersuchung in ganz Österreich durchgeführt, an die sich auch Mödling angeschlossen hat und die nun erstmals statistisch saubere und mit anderen Städten vergleichbare Werte zeigt:

  • Vor allem anderen: 94% der Menschen in Mödling sind täglich mobil. Das ist ein sehr hoher Wert. Die MödlingerInnen sind also eigentlich sehr viel “unterwegs”

Die spannden Frage ist: wie sind sie unterwegs?

  • PKWs pro Haushalt (bisher ein Thema von Spakulationen): die Haushalte in Mödling haben im Schnitt 1,1 PKWs (zum Vergleich: im Bezirk sind es 1,3 und im Land NÖ 1,5).
  • 27% der Haushalte verfügen über keinen PKW (Bezirk und Land: 15%), nur 5% der Haushalte haben 3 oder mehr Autos (Land: 13%).
  • Einen Führerschein besitzen 78% der erwachsenen Bevölkerung (Bezirk 89%, Land 84%).

So viele Autos und AutofahrerInnen gibt´s als doch nicht in Mödling…

  • Aber: jeder Haushalt hat im Schnitt 1,7 Fahrräder, 17% haben sogar mehr als 4 Drahtesel.
  • Und: 35% der MödlingerInnen haben Zeitkarten für die Öffis! (Bezirk 24%, Land 18%)
  • Kern der Untersuchung ist die Darstellung des modal splits (Aufteilung der Wege auf die unterschiedlichen Verkehrsmittel):
    • 36% der Wege werden mit dem PKW zurück gelegt (Bezirk 63%, Land 64%). Wobei: 38% der Wege, die mit dem Auto gefahren werden, sind kürzer als 2,5km!
    • für 22% der Wege werden Bus oder Bahn benützt (17% im Bezirk, 13% im Land)
    • 27% der Wege werden zu Fuß gegangen (Bezirk 11%, Land 14%)
    • Mit dem Rad werden in Mödling 14% der Wege zurück gelegt (Bezirk und Land: 8%).

Besonders die letzten Werte sind beeindruckend. Mödling ist eine der Städte im Land NÖ mit dem höchsten Radanteil und muss sich auch österreichweit nicht verstecken (obwohl: Innsbruck, Salzburg und Bregenz haben mehr als 20% – da fehlt uns noch ein bißchen; aber Graz weist zur Zeit mit 18% nicht viel mehr aus, Baden hat 9% und Wien lediglich 7% Radanteil).

Die wichtigsten Aussagen geben Hoffnung ist sind ein Zeichen, dass wir auf dem richtigen Weg sind: Mödling ist eine Stadt, in der man sich schon relativ umweltfreundlich fortbewegt – zu Fuß, mit dem Rad oder mit Bus/Bahn. Mödling ist im Vergleich mit vielen anderen Städten schon ziemlich weit. Und der Anteil des Autoverkehrs ist garnicht so hoch, wie oft behauptet.

Ich glaube, dass wir den eingeschlagenen Weg in Mödling weiter gehen sollen: wir werden im Rahmen der Möglichkeiten die Bedingungen für FußgängerInnen verbessern, weitere Routen für den Radverkehr schaffen und auch die Benutzung der Öffis noch einladender machen (in den nächsten Wochen werden 5 neue Wartehäuschen installiert). Alles mit dem Ziel, unsere Stadt für die Menschen und ihre Umwelt attraktiv zu machen bzw. zu erhalten. Und den einen oder die andere überzeugen, doch noch weniger als 36% der Wege mit dem Auto zurück zu legen.

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Am 7. Oktober ein Schritt zurück: die FuZo wurde für Autos geöffnet. Kein gutes Zeichen in einer Stadt, in der vorbildlich viele Menschen schon heute auf das Auto verzichten.

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17. September: Autofreier Tag in Mödling

15.September 2016 in interessant

Plakat_A4_2016_3.7.2016Wie jedes Jahr seit 2000, also heuer zum 17. Mal beteiligt sich Mödling an der Europäischen Mobilitätswoche mit dem Autofreien Tag am Sa., 17. September.

Die Hauptstraße ist für den PKW-Verkehr gesperrt und steht Fußgänger- und RadfahrerInnen zum Flanieren, zum sich-mit-Freunden-Treffen und zum Genießen zur Verfügung. Dazu gibt es viel Information, gratis-Radservice, interessante (Bio-)Angebote, besonders für Kinder Möglichkeiten zur körperlichen Betätigung und die Mödlinger Puppenbühne, sowie – wie auch schon 2015 – den mit 200m Längsten Frühstückstisch, der von den bekannstesten Mödlinger GastronomInnen “versorgt” wird.

Heuer ist aber ein ganz besonderer Autofreier Tag: wir haben uns mit der Architekturplattform “NÖ gestalten” zusammen getan. Am 17.9. findet gleichzeitig der jedes Jahr in einer Stadt in Niederösterreich organisierte “Stadtspaziergang” in Mödling statt. Vom Deutschplatz (Museum) aus können Sie die wichtigsten architektonischen Highlights der Stadt auf einem Rundkurs besuchen. Und wie es sich für den Autofreien Tag gehört am besten zu Fuß oder mit einem der zur Verfügung stehenden Leihräder. Oder Sie lassen sich von einem Fahrradtaxi entlang des “Stadtspaziergangs” führen.

Beginn des heurigen Autofreien Tags ist um 10.30h und dauern wird die Veranstaltung bis Abend.

Schauen Sie einfach vorbei! (Und vorher bitte fest Daumendrücken für ein gutes Wetter :-/).

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Die Route des Stadtspaziergangs können Sie unter stadtspaziergang2016 herunterladen.

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Eine feine Schule 2

25.Juli 2016 in erfreulich, herausfordernd, interessant

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Zufahrts”straße” zum Dorf

In diesem Blog-Eintrag gibt´s (fast) nur Fotos, um einen Eindruck von dem Projekt, aber auch vom Umfeld zu geben, in dem die Schule des Ithuba Community College agesiedelt ist.

Der neue Sanitärtrakt (Trocken-WCs und Waschplatz) wurde geplant vom Projektleiter der beiden Ithuba Community Colleges, Elias Rubin und errichtet heuer von Schüler- und LehrerInnen der HTL Mödling. (Ein bißl durfte ein Vertreter der Stadt mitarbeiten :-)).

Alle Teilnehmer aus Österreich haben sich Fahrt und Aufenthalt selbst bezahlt. Das Baumaterial und der Lohn der lokalen Arbeitskräfte werden aus Spenden – überwiegend – aus Österreich bezahlt, wie auch der laufende Betrieb der Schule. Einen kleinen Teil der Spenden trägt die Stadtgemeinde Mödling bei, der größere kommt von der Bank Austria, der Stadt Wien, von der Republik Österreich und Privatfirmen.

Die Schule soll Kindern aus dieser extrem armen Gegend eine Schulbildung ermöglichen, mit der sie die Chance bekommen, den Kreislauf aus Nicht-Wissen und Armut zu durchbrechen. (Es gibt staatliche Schulen in Südafrika, auch für Kinder in Gegenden wie dieser: mit 80 – 90 Kindern je Klassen in Containern. Eine “wirkliche” Ausbildung gibt es normalerweise nur in Privatschulen, oder eben im Rahmen von Projekten, die von reicheren Staaten finanziert werden. Wie die beiden Schulen des Ithuba Community College).

Weiter Infos zu dem Projekt unter www.ithuba.org/

 

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Spielplatz im Projekt

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Arbeit einer Klasse

 

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Basketballkorb ohne Rückwand…

 

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Einer der beiden Baucontainer

 

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Arbeit einer weiteren Klasse

 

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Klassenraum während der Ferien

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Kinder im Projekt (während der Ferien)

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Ventilation der Trocken-WCs

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Mittagessen auf der Baustelle

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Eines der Klassengebäude

 

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Klassengebäude größer

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Ein anderes Klassengebäude

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Und noch eine Klasse

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Jede Klasse hat ihren eigenen kleinen Garten

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Ferien…

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Ferien…

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Hof bei einem Klassengebäude

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Verputzen des Sanitärraums

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Arbeiten am Boden des neuen Waschraums

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vorne die Loschsteine zur (passiven) Beleuchtung der Sanitärräume

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Maurer aus dem Ort – auch auf der Baustelle

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Verschalung einer Stiege

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Betonieren mit Mütze, weil Winter…

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Betonieren der Stiege

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Der Schlußstein wird gesetzt :-)

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Die Baucontainer

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Die Küche (der neue Sanitärraum wurde hinter der Küche errichtet)

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!!!

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Der eckige Rundbau gehört dem Nachbarn. Im Hintergrund der Indische Ozean.

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Das Baustellenfahrzeug

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Schneiden der Bodenplatten für den Waschraum

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Der (zukünftige) Waschraum

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“Arbeitsschutz Spezialist”

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Mittagspause

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Betonmischplatz

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Wassertank, Betonmischpatz, Baustellenfahrzeug, Mittagspause

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Spuren aus Österreich

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Küche mit angrenzendem (neuem) Sanitärtrakt

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Mödling verewigt sich :-)

 

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RadOpening 2016

24.März 2016 in interessant

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Jetzt geht´s los: eCarsharing in Mödling

18.März 2016 in erfreulich, interessant, konkret

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Auftaktveranstaltung am 17. März 2016 abends in Mödling: Interessenten mit dem eGolf

In der Verkehrs- und Klimapolitik setzen verantwortliche PolitikerInnen / PlanerInnen auf den Umweltverbund (ÖV, Rad, zu-Fuß-Gehen).

Dennoch: der MIV (Motorisierter Individualverkehr) hat einen Platz im Spektrum der Mobilitätsbedürfnisse. Aber es ist höchste Zeit, die PKW-Nutzung auf die Bereiche zu konzentrieren, wo sie tatsächlich benötigt werden. Tatsächlich stehen die “Fahr”-Zeuge im statistischen Schnitt rd. 23 Stunden am Tag – meist im öffentlichen Raum – herum. Oder sie werden auch für an sich unsinnige Fahrten genutzt, weil sie schon da sind (und vor der Haustür stehen).

Es ist zweckmäßig, PKWs genau dann zur Verfügung zu haben, wenn man sie braucht – dazu braucht man sie aber nicht zu besitzen.

Carsharing wird diesem Prizip gerecht: ein PKW steht zur Verfügung und man zahlt für die konkrete Nutzung. (Dass sich das nicht nur ökologisch, sondern auch finanziell auszahlt, ist evident).

Es geht aber noch eine Spur umweltfreundlicher: Carsharing mit elektrisch betriebenen Autos. Die sind nämlich die ökologisch sinnvollste Art von PKWs und die beschränkte Reichweite ist im Fall von Carsharing erfahrungsgemäß kaum störend. (Niemand wird mit einem Carsharing-Auto zum Urlaub nach Sizilien fahren).

Wir GRÜNE haben eCarsharing seit einiger Zeit im Visir und so wurde eCarsharing auch Teil des Regierungsprogramms in Mödling. Es gibt auch eine vernünftige eMobilitäts-Initiative der NÖ Landesregierung, die von der eNu (der Energie- und Umweltagentur) verfolgt wird. In NÖ gibt es mittlerweile fast 40 lokale eCarsharing-Projekte.

Während die lokalen Projekte allerdings die Herausforderung der Suche nach geeigneten Trägerorganisationen (Verein, gemGmbH) haben und hatten, fand sich im Bezirk Mödling mit der Fa. Europcar ein kommerieller Träger, der bei uns testen möchte, ob sich für ihn Carsharing als Geschäftsfeld rechnet. Das ist zwar weniger “basisdemokratisch” als ein lokaler Verein, aber wir ersparen uns die Suche nach einem – ehrenamtlichen – Vereinsvorstand, die Konstruktion von Statuten – und letztlich auch die Betreuung des / der Autos.

So “steht” nun die Organisation hier im Bezirk und das eCarsharing startet mit 1. Mai 2016:

Es gibt ein Netz von 5 Elektroautos in 5 Orten des Bezirks (P´dorf, Brunn, Ma. Enzersdorf, Mödling und G´dorf). Das Pilotprojekt läuft vorerst bis Ende 2016. Auf Grund der Erfahrungen wird im Herbst entschieden, wie´s weiter gehen wird. Ich persönlich bin vom Erfolg überzeugt und hoffe, dass die Anzahl der Fahrzeuge auszuweiten sein wird. Aber jetzt müssen wir einmal sehen, dass das Projekt gut startet. Anmelden kann man sich ab sofort auf der Plattform www.ecarregio.at, wo man auch die Eckpunkte der Nutzungsbedingungen vorfindet.

In Mödling wird der eGolf am 1. Mai in der Norbert-Spronglgasse stehen und einen exklusiven Ladepunkt haben.

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Besuch bei der Gendarmerie

27.Februar 2016 in gestern & heute, interessant

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Tafel beim alten Haupteingang

Vor ein paar Tagen konnten wir (VertreterInnen der Stadtregierung und BeamtInnen des Bauamts) die alten GZS-Gebäude besichtigen. Ein paar Fotos sollen die Eindrücke auch für andere vermitteln, die bisher keinen Zugang hatten.

Übrigens: im April wird es eine öffentliche Besichtigungsmöglichkeit geben. (Da werden aber die größen Glasscherbenberge aus Sicherheitsgründen entfernt sein).

 

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Irgendwann einmal Stand der Technik

 

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Die Dachluke steht seit ? offen

 

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Ein Symbol

 

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Der Vortrags- und Kinosaal

 

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Übrigens: das Kürzel “ACAB” (zu sehen überall auf der Welt) bedeutet “all cops are bastards”…

 

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Zum Glück ausgeschaltet

 

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Sicherungskasten im Schutzbunker

 

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Eingang zum Bunker

 

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!!!

 

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Kellerfenster (schön)

 

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