gerettete Pappel

22.Juni 2018 in interessant, konkret

Es gibt immer wieder Klagen, dass (alte) Bäume im Stadtgebiet gefällt werden; und zwar nicht nur auf privaten Gründen (dort kann man in Niederösterreich fast nichts dagegen unternehmen), sondern auch auf öffentlichen Flächen.

Das stimmt und es tut jedes Mal weh. Wir suchen in jedem Fall nach Alternativen, aber es gibt Vorhaben, die sich mit einem bestehenden Baum einfach nicht vertragen (wie zB jetzt gerade am Fliegenspitz). Und natürlich: auch wenn mehr neue Bäume an Stelle der gefällten alten gesetzt werden – es dauert wieder viele Jahre, bis sie groß sind und wieder Schatten und Sauerstoff bringen.

Jetzt will ich aber von einem Erfolg im Ringen um einen Baum erzählen – der Pappel am Freiheitsplatz. Und damit gleichzeitig von einer drohenden Baumfällung, von der kaum jemand in unserer Stadt gewusst hat.

In den vergangenen Jahren gab es ein paar Unfälle am Schutzweg zwischen Freiheitsplatz und Herzoggasse: leider wurden Menschen dort von Autos angefahren und kamen zu Schaden. Aber jeder Unfall mit Personenschaden wird in Österreich dokumentiert. Und das Kuratorium für Verkehrssicherheit (KfV) erstellt aus diesen Daten regelmäßig Dokumentationen von Gefahrenpunkten. Die Gemeinden werden dann aufgefordert, die Ursachen der Gefährdung(en) zu beseitigen. So weit so (sehr) gut.

Bei den Unfällen am besagten Schutzweg gab es in einigen Einvernahmen der Beschuldigten die Aussage, dass man den/die Passanten nicht rechtzeitig gesehen hätte, weil der Baum im Weg steht. Nun ist es nicht erforderlich, dass eine solche Aussage zwingend nachvollziehbar ist – der Baum war einmal als „Ursache“ aktenkundig und damit waren die weiteren Schritte vorgezeichnet: Auftrag der BH Mödling an die Stadtgemeinde Mödling, den Baum zu entfernen.

Üblicherweise kommt man einer solchen Aufforderung rasch nach, denn wenn nicht und wenn wieder ein Unfall passiert und der Eindruck entsteht, dass die Ursache nach wie vor die selbe ist und der Unfall vermieden hätte werden können, wenn der behördlichen Aufforderung nachgekommen worden wäre – dann schaut das für die Gemeinde nicht gut aus (und kann zum Shadenersatz und für den Bürgermeister auch in Richtung Amtsmissbrauch gehen). Das ist also ziemlich heikel.

Dennoch: ich wollte nichts unversucht lassen, diese massive Pappel, die noch dazu vom städtischen Gärtner als völlig gesund eingestuft wurde, zu retten. Es gibt in diesem Teil der Stadt ohnehin wenig grün und gerade dieser Baum ist für das Ensemble am Freiheitsplatz prägend (und verdeckt zudem den Blick auf ein hässliches Hochhaus in der Nähe). Es gibt also einige gewichtige Gründe, den Baum nicht so ohne weiteres zu opfern.

Wir haben mit einem unserer Verkehrsplaner viele Ideen verfolgt, wie zB die Straße in Richtung Herzoggasse verschoben werden könnte, sodass die Sicht auf Fußgänger, die vom Freiheitsplatz kommen, besser wird. Und bevor jemand „aufdeckt“, was das gekostet hat: es waren schon ein paar Tausender, die  in das Unternehmen „Rettung der Pappel & Sicherheit am Schutzweg“ geflossen sind. Alle diese Überlegungen waren aber letztlich nicht erfolgreich: immer hat irgend etwas doch nicht gepasst.

Die Lösung war letztlich relativ einfach: für die B12 wurde im Abschnitt von der Lerchengasse bis zur Badstraße Tempo 30 verordnet. Damit ändern sich die errechneten Sichtwinkel so weit, dass PassantInnen auch im ungünstigsten Fall rechtzeitig erkannt werden können. Diese Maßnahme musste jetzt „nur“ noch den Sachverständigen schmackhaft gemacht werden und dazu brauchte es wiederum Geschwindigkeitsmessungen, die während der vergangenen Monate durchgeführt wurden.

Vor ein paar Tagen gab es nun eine Verkehrsverhandlung, bei der die Geschwindigkeitsreduktion in diesem Abschnitt der B11 beschlossen wurde. Die Tafeln werden in den nächsten Wochen aufgestellt und dann ist die Gefahr für Pappel und PassantInnen erst einmal gebannt.

Bleibt die Hoffnung, dass sich die Autofahrer an die neue Geschwindigkeits-Vorgabe halten…

Ich freu mich, dass die Pappel am Freiheitsplatz weiter leben kann und dass eine Lösung gefunden wurde, wie auch den Anforderungen der Sicherheit Genüge getan werden konnte. Manchmal hat man mit Beharrlichkeit auch Erfolg…

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BICYCLES! A love story

17.Mai 2018 in interessant

Um ganz ehrlich zu sein: beim Radfahren geht´s nicht NUR um sinnvolle Mobilität. Und nicht NUR um den Klimaschutz.

Radfahren ist etwas Besonderes. Und für viele hat die Bewegung auf zwei Rädern, aber haben insbesondere auch die Fortbewegungsgeräte etwas durchaus Faszinierendes.

Wer jemals mit dem Rad Landschaften erkundet hat, wer sich über Berge oder gegen den Wind gequält hat, dem ist sein Rad ans Herz gewachsen. Für den ist das Geschäusch einer guten Radnabe ganz einfach Musik.

Zur Zeit läuft in Wien eine Ausstellung, die sich niemand entgehen lassen sollte, für den ein Fahrrad mehr ist als die beste und gesündeste Art, von A nach B zu kommen: BICYCLES! A LOVE STORY.

Bis 3. Juni in der Nordbahnhalle (Leystraße 157), täglich 10 bis 21h.

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Rechnungsabschluss 2017: Gelegenheit für eine Bewertung der städtischen Finanzen

18.März 2018 in herausfordernd, interessant, wichtig !!!

Der Rechnungsabschluß über ein Haushaltsjahr ist zwar eigentlich nur die Zusammenfassung sämtlicher Beschlüsse aus dem vergangenen Jahr, aber die Befassung bietet doch die Gelegenheit, ein Resumeé über die Budgetpolitik der aktuellen Regierung zu ziehen.

Um die Gesamtbewertung vorweg zu nehmen: das Bdget der Stadt Mödling ist solide, vorsichtig und vorausschauend. Es ermöglicht nicht nur die Aufrechterhaltung des laufenden Betriebs im gewohnten Maß, sondern auch Investitionen in einem überschaubaren Rahmen. Für größere Sprünge reicht es nicht – und für unerwartete negative Einflüsse haben wir auch nicht viele Reserven.

Aber jetzt der Reihe nach:

Eine der wesentlichen Kennzahlen für die Bewertung des Budgets einer Gemeinde ist das „Öffentliche Sparen“. Das hat noch nicht viel mit Sparen i.e.S. zu tun, sondern ist eher so etwas wie der Cash Flow (er haisst auch „Ergebnis der laufenden Gebarung“): der Saldo aus dem laufenden Betrieb. Wenn der negativ ist, lodert das Feuer am Dach (dann ist die Stadt eine sog. „Abgangsgemeinde“ und kann sich nicht mehr selbst über Wasser halten). Ein positiver Saldo sagt aus, wieviel Geld der Stadt für Investitionen bleibt.
Dieser Wert ist heuer um – geringe – 2% besser als im Vorjahr.

In der Kennzahl „Quote des Öffentlichen Sparens“ sieht man die Entwicklung.

Das zwar positive, aber dennoch geringe Ergebnis der laufenden Gebarung ist ein Zeichen für die relativ geringe Investitionsmöglichkeit der Stadt.

Was man gleich auch bei dieser Darstellung erkennen kann: der Wert im Voranschlag für 2018 ist sehr viel schlechter. Das ist ein Phänomen in der Betrachtung der Budgets der Stadt: seit Ferdinand Rubel für die Finanzen zuständig ist, budgetiert er in der Vorschau immer sehr viel vorsichtiger, als das Jahr sich dann tatsächlich entwickelt; die Rechnungsscbhlüsse sind jährlich deutlich besser als das Budget. Ich finde, das ist gut so und ein Zeichen einer vorausschauenden Budgetpolitik.

Das Maastricht-Ergebnis, eine EU-weit von jeder Körperschaft auszuweisende Kenzahl, die (grob) ausdrückt, inwieweit der öffentliche Bereich den privatwirtschaftlichen Bereich zu finanzieren in der Lage ist, ist im Rechnungsabschluss deutlich positiv – anders als in der Budgetvorschau für 2018.

Der Finanzierungssaldo (Maastricht-Ergebnis) ist ein wichtiger Indikator für die finanzpolitische Einschätzung von Gemeindehaushalten. Im Rahmen des österreichischen Stabilitätspakts 2012, der rückwirkend zum 1. Jänner 2012 in Kraft getreten ist, wurde festgelegt, dass die Gemeinden bis 2016 weiterhin ein ausgeglichenes Maastricht-Ergebnis zu erreichen haben; ab 2017 ist, wie in Kapitel 1.2 bereits angeführt, ein strukturelles NullDefizit zu erbringen. (Quelle kommunalnet.at)
Das Jahr 2005 ist mit den anderen Jahren nicht vergleichbar: da fand der Verkauf eines Teils der Immobilien der Stadt statt, der damals rd. €10Mio einbrachte. (Das war aber nur Kosmetik, denn die Immobilien wurden an eine GesmbH verkauft, die zu 100% der Stadt gehört; man brachte so aber einen Teil der Schulden aus dem städtischen Budget weg – überigend gegen den Widerstand der GRÜNEN…).

Nun sind wir seit 2010 in einer Regierung mit der ÖVP und das heisst konkret seit dem Budget 2011. Und seit dieser Zeit können wir auch dieser Bewertung positive Ergebnisse darstellen.

Ein weiters Zeichen für die vorsichtige Budgetpolitik ist die Entwicklung der Personalkosten:

Die gesamten Personalkosten stiegen in Relation zum Vorjahr um lediglich 1%. (Gegenüber dem Budget 2017 ist die Summe um 5% niedriger).

Dargestellt in der Kennzahl „Personalaufwandsquote“ sieht man die Entwicklung der vergangenen Jahre.
Wenn man einen österreichweiten Vergleich anstellen möchte (Datenbasis 2016): Mödling hatte Personalkosten pro EinwohnerIn von €742,-. Im Schnitt waren die Personalkosten bei allen Gemeinden über 20.000 EinwohnerInnen allerdings höher: €783,-

Am deutlichsten wird die Entwicklung bei der Entwicklung der Verbindlichkeiten: in der Regierungskoalition haben wir 2010 vereinbart, den Schuldenstand der Stadt nicht weiter steigen zu lassen („Schuldendeckel“).

Zur Erinnerung: 2005 wurden Immobilien um rd. €10Mio „verkauft“ und haben den Verschuldungsgrad einmalig um diese Summe reduziert.

Ich glaube, dass es richtig ist, einen Schuldendeckel anzustreben – und wir sind stolz, ihn offenbar auch zu erreichen. Tatsächlich reduzieren wir die Schuldensumme sogar geringfügig und in Relation zur laufend steigenden Budgetsumme sinkt der Verschuldungsgrad tatsächlich deutlich. Eine absolute Reduktion der Darlehenssumme würde den Spielraum der Stadt allerdings dramatisch einschränken und würde sichbare Mängel bei Investitionen deutlich werden lassen, was weder nötig, noch sinnvoll ist.

Im österreichweiten Vergleich liegt Mödling mit Schulden von €2.619,- (2016) unter dem Schnitt der Gemeinden gleicher Größe: €2.826,-.

Die Wirkung des Schuldendeckels kann man auch an der Kennzahl „Verschuldungsdauer fiktiv“ sehen:

Ausgewiesen wird das Ergebnis der Berechnung, wie lange es dauern würde, wenn der gesamte Überschuss aus der laufenden Gebarung zur Schuldentilgung verwendet würde – also €0,- investiert würden.

Der hohe Wert für das Budget 2018 entspricht der vorsichtigen Budgetierung: in der Vorschau wird jährlich mit schlechteren Entwicklungen gerechnet, als sie sich dann tatsächlich in der Rückschau darstellen.

Bei unseren Bemühungen hilfreich sind natürlich die niedrigen Zinsen:

Absolut gesehen zahlt Mödling nun weniger als €400.000,- für Zinsen/a. (2001 und 2008 waren es jeweils mehr als €2Mio!).

Und noch einige Vergleichswerte zu anderen Städten in Österreich (Basis 2016):

  • Gebühreneinnahmen p.P. und Jahr: Mödling €610,- / Gemeinden gleicher Größe €833,-
  • Investitionen: Mödling €295 / Gemeinden gleicher Größe €276,-

In den vergangenen 8 Jahren wurden im Rahmen der Verwaltungsreform viele Kostenbereiche entlastet: beim Drucken spart die Stadt seit der Implementierung des Druckerkonzepts 5-stellige Beträge im Jahr; die Telefonkosten sind heute halb so hoch, wie noch 2010; die Erneuerung der öffentlichen Beleuchtung bringt jährlich rd. €200.000,- trotz erfolgter (Groß-) Investition; die Stromkosten waren 2017 um €400.000,- (!) niedriger als 2010.

Klar werden beim Rechnungsabschluss aber immer wieder auch unsere Schwachstellen: das sind die Bereiche betrieblicher / privatwirtschaftlicher Tätigkeit. 2017 wurde hier ein Abgang von €6,1Mio ausgewiesen. Ein Teil dieser Aufgaben sind logischerweise nicht kostendeckend zu führen (Straßenreinigung, Öffentliche Beleuchtung, Forst, Gärtnerei, Citybus und andere), andere sind ausgeglichen oder sogar leicht positiv (Müllabfuhr, Kanal, Wasser). Das Freizeitzentrum hat allerdings wieder €1,2Mio Abgang produziert – und zwar nahezu ohne (Ersatz-)Investitionen im Jahr 2017. Es ist klar, dass die Substanz des Bades und des Eislaufplatzes so nicht besser wird…

Wir suchen seit Jahren nach einem Partner, der einerseits das Know-How für einen erfolgreichen Betrieb mitbringt und andererseits auch bereit ist, zu investieren. (Hoffen darf man ja!).

Gesamtbewertung also:

Mödling hat ein solides Budget mit vorausschauender und vorsichtiger Umsetzung. Im österreichweiten Vergleich schneidet Mödling recht gut ab. Die Schwachstellen sind aber weiter vorhanden und harren einer Lösung. Und für Abwehr von Risiken, wie zB Erhöhung der Zinsen sind keine großen Reserven vorhanden, obwohl die relative Schuldenlast deutlich zurück geht und dieses Risiko dadurch sukzessive kleiner wird.
So weit die Rahmenbedingungen weiter so bleiben, wie bisher kann auch von einem gleichen Niveau an Leistungen ausgegangen werden. Und das ist doch eigentlich gut so!

 

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20 Jahre Stadttheater Mödling: ein gutes Jubiläum!

4.März 2018 in erfreulich, interessant, konkret

Das war die Broschüre anlässlich des 10. Geburtstags

Am vergangenen Freitag feierte Bruno Max mit seinem Ensemble einen würdigen, runden Geburtstag: 20 Jahre Stadttheater.

Begonnen hatte die Arbeit von Bruno Max eigentlich schon am 1. September 1997, als er mit seinem Trägerverein „Theater zum Fürchten“ aus dem Hearing für die neue Leitung des Stadttheaters als Sieger hervorging – gegen starke Konkurrenz in Person von Frank Hoffmann und Georg Mittendrein.

Damals war es keinem der anwesenden Stadtpolitiker (keine Innen!) klar, welch richtige Entscheidung sie getroffen und welche Erfolgsgeschichte sie eingeleitet hatten.

Am 7. März 1998 startete das Stadttheater unter Bruno Max dann mit Shakespeares „Richard III“.

Seither 20 Jahre mit jährlich 8 neuen Produktionen, packend, spannend und Ergebnis hoher Schauspielkunst, wie zuletzt „Donadieu“ von Fritz Höchwälder in der Inszenierung vom Intendanten persönlich, Bruno Max.

Mehr als 370 SchauspielerInnen haben die Bretter des Stadttheaters als Akteure betreten, wobei uns ein Harter Kern des Ensembles seit Jahren schon fast fest ans Herz gewachsen ist.

Was ich als etwas Besonderes empfinde, ist, dass Bruno Max nicht nur Theaterstücke für Mödlings Theater (und auch für die „Skala“ in Wien) produziert, sondern dass er in vielerlei Hinsicht eine Vernetzung mit der Stadt geschafft hat: auch, indem man Schauspieler in Mödlings Strassen oder auch in unseren Wirtshäusern erkennt und sie so zu sagen für die MödlingerInnen „greifbar“ sind, aber vor allem, indem er sich intensiv mit der Geschichte der Stadt auseinandersetzt: das betrifft zum einen die theatralische Nutzung des „Bunkers“, des Luftschutzstollens in der Klausen (heuer erwartet uns Karl May im Bunker!), aber auch mit dem unvergessenen historischen Projekt „Wien XXIV“ im Februar 2008. Oder durch die Kooperation mit der Mödlinger Blasmusik „Brassed off“ in der Saison 2016/2017.

Oder auch mit einem Buch über die Geschichte des Hauses in der Brühlerstraße, der „Mödlinger Bühne“.

Das Mödlinger Stadttheater ist neben dem Landestheater (mit den Spielstätten St. Pölten und Baden) die einzige durchgehend bespielte Bühne in Niederösterreich, es ist ein zentraler Punkt im kulturellen Leben der Stadt und eine Bereicherung für Mödling.

Wir sind stolz auf „unser“ (=Brunos) Theater und gratulieren herzlich!

Übrigens: am Dienstag, 13. März ist Premiere von Molieres „Tartuffe“.

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Arbeitslosigkeit - und der Umgang damit

8.Februar 2018 in heikel, interessant, konkret

Am kommenden Montag laden wir zu einem Vortrag zum Thema Arbeitsmarkt / Arbeitsmarktpolitik ein.

Wir haben einen „Kenner“ des Themas von der AK-NÖ als Vortragenden gewinnen können und ich verspreche, es wird ein sehr informativer und interessanter Abend werden.

Weshalb wir uns dem Thema widmen?

Für mich ist die Absicherung arbeitender Menschen für den Fall der Arbeitslosigkeit ein Eckpfeiler des Sozialstaats, wie wir ihn kennen und gewohnt sind. Die 1920 in Österreich eingeführte Arbeitslosenversicherung hat die bis dahin bestehende Bedrohung zumindest reduziert, im Fall des Wegfalls des Arbeitsplatzes ins Nichts – sprich: Armut – zu fallen. Damit hat sich natürlich auch die „Verhandlungsposition“ der Arbeiter und Angestellten gegenüber ihren ArbeitgeberInnen wesentlich verbessert.

Die Arbeitslosenversicherung war immer unmittelbar kombiniert mit einer staatlich authorisierten Arbeitsvermittlung.

Dieser Bereich, der sich aus der Versicherungsleistung und der Vermittlung zusammen setzt, stellt insgesamt die Arbeitsmarkpolitik dar.

Dahinter steht die Annahme einer Verpflichtung der Gesellschaft / des Staates, Menschen in den Erwerbsprozess zu bringen und dort zu behalten. Mittlerweile kümmert sich die Arbeitsmarktpolitik auch um die Ausbildung Arbeitsuchender, um das Finden eines Arbeitsplatzes zu erleichtern.

Diese Annahme ist eine politische Kategorie und ihre Ausprägung – natürlich – Gegenstand politischer Debatten.

Für „linke“ Sozialpolitik steht die Verantwortung für die arbeitenden Menschen im Vordergrund: das bedeutet, Schaffung von Arbeitsplätzen und wenn es keine – adäquate – Arbeit gibt, eine möglichst gute Absicherung der Lebensumstände. Durch eine aktive Arbeitsmarkpolitik wird versucht, – z.B. durch Förderungen – eine ausreichende Anzahl von Arbeitsplätzen zu schaffen. Arbeitende Menschen sollten aber in keinster Weise vor dem sozialen Abgrund stehen.

Konservative und insbes. Neoliberale sehen die Verantwortung des Einzelnen im Vordergrund, der sich vor allem selbst um seinen Arbeitsplatz / sein Einkommen kümmern soll. Der Staat – oder konkret eben eine staatlich eingerichtete Versicherung mit Beiträgen auch der Arbeitgeber – sichert nur ab, wenn der Einzelne selbst ausreichend initiativ wurde. Wenn das nicht der Fall war, hat der Einzelne die Konsequenzen zu tragen und muss in Konsequenz auch mit Armut rechnen.

Meines Erachtens ist auch die Frage des „Missbrauchs“ schon eine politische: wenn es genügend Arbeitsplätze gäbe und die auch entsprechend ausgestaltet wären, würden wahrscheinlich (fast) alle arbeiten gehen wollen, die können. Nun gibt es aber (bei der aktuellen Arbeitszeitregelung) nicht genügend Arbeit und sind viele Jobs so schlecht (bezahlt), dass sich nicht für alle ein geeigneter Arbeitsplatz findet. Den Zwang zu erhöhen – ohne gleichzeitig für eine ausreichende Zahl von Jobs zu sorgen – hat zur Folge, dass die Arbeitsbedingungen für alle schlechter werden.

Aber auch bei ausreichendem Angebot von Arbeitsplätzen würde es Menschen geben, die nicht arbeiten gehen wollen. Wie verhält sich die Gemeinschaft zu diesen? „Entlässt“ man sie – weil selbst verschuldet – in die Armut. Oder ist der soziale Friede wert, Menschen aufzufangen, auch wenn sie „selbst schuld“ sind?

Das sind im wesentlichen die unterschiedlichen Sichten. Und die aktuelle Diskussion drückt diese Sichten aus – und ist deshalb so wichtig!

Wir wollen diesen Themenkomplex diskutieren (auch wenn die Pläne der Regierung noch nicht detailliert vorliegen).
Welche Auswirkungen hat eine Änderung der Zumutbarkeitsbestimmungen?
Welche gesellschaftlichen Wirkungen hat das Infragestellen der Mindestsicherung – und erst recht deren Abschaffung und Ersatz durch Formen der Sozialhilfe?

Übrigens: wir veranstalten einmal im Monat – am jeweils 2. Montag – Diskussionsabende zu unterschiedlichen atuellen Themen und laden dazu FachexpertInnen ein. Schauen Sie doch einmal vorbei!

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Biber in Mödling

12.November 2017 in interessant

Dass ich nicht in Versuchung komme, über die Situation bei meiner Partei, den GRÜNEN zu schreiben, hier eine ganz „unverdächtige“ Geschichte: wir haben einen Biber im Mödlingbach.

Wenn Sie sich seit ein paar Tagen fragen, weshalb es im Bett des Mödlingbachs so „unordentlich“ aussieht: seit kurzem wohnt ein junger Biber im Mödlingbach. Man sieht ihn selten, aber man kann ihn hören: es klingt, wie wenn jemand Soletti knabbert (nur ein bißchen lauter). Auf der WEB-Site der Stadt kann man ein Foto und auch einen kleinen Videofilm sehen.

Durch seine Arbeit schaut der Mödlingbach tatsächlich anders aus als gewohnt: der Biber hat eine ganze Reihe von „Biberteichen“ angelegt, indem er Äste und Büsche zu Dämmen aufgeschlichtet hat. Dadurch sind Abschnitte im Mödlingbach entstanden, die ungewohnt tief sind.

Das Auftreten eines Biber in einem Gewässer in Mitten der Stadt ist erstens ein seltenes Ereignis, aber auch ein Zeichen für die Wassergüte des Mödlingbachs.

Wer sich näher über Biber informieren will, der sei auf Wikipedia verwiesen.

Biber waren in Österreich vor 100 Jahren bereits ausgerottet und sind aktuell streng geschützt. Dennoch wird die Stadt verschen, den neuen Bewohner bald wieder zum Weiterziehen zu bewegen, weil die Dämme am Bach im Stadtgebiet bei Hochwasser ein Problem darstellen könnten.

Aber so lange er noch hier weilt: versuchen Sie einen Blick auf ein seltenes Tier zu erhaschen!

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...gerettet? (Noch nicht ganz)

3.September 2017 in interessant, konkret

20170903_093421Heute gab es wieder einmal Betrieb auf der Kaltenleutgebner Bahn: ein Sonderzug fuhr von Meidling über Liesing und Perchtoldsdorf nach Kaltenleutgeben (besser gesagt: zur Waldmühle).

Tatsächlich gibt es seit Jahren aufopferungsvolle Bemühungen eines Vereins www.kaltenleutgebnerbahn.at, die alte Trasse der 2013 auch für den Güterverkehr eingestellten Zugsverbindung wieder – diesmal für den Personenverkehr – in Betrieb zu nehmen.

Die Verbindung von Kaltenleutgeben in Richtung Wien (Liesing) ist eine wichtige und besonders heikle, weil enge (jedenfalls, was die Straße betrifft). Dennoch wurden und werden weiter große Wohnbauprojekte auf beiden Seiten des engen Tals umgesetzt – ohne entsprechende Vorkehrungen, wie die Leute nach Wien zu ihren Arbeitsplätzen kommen können.

Das Auto ist dafür eine denkbar schlechte Lösung, weil sich alles beim Nadelöhr im Kreuzungsbereich mit der Ketzergasse staut. Eine gescheite ÖV-Anbindung wäre hier wirklich sinnvoll. Die Gleise liegen ja und die Einbindung beim Bahnhof Liesing ist intakt.

Also geht´s bei der Kaltenleutgebner Bahn um mehr als um Nostalgie – nämlich um eine adäquate Mobilitätslösung für die Region.

Im heurigen Frühjahr hat Perchtoldsdorf die Strecke von den ÖBB gekauft. Ein wichtiger Schritt, weil die Gleise nun nicht mehr ohne Zustimmung der betroffenen Gemeinde(n) abgebaut werden können.

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Heute wurde vielen BesucherInnen, die trotz grausigen Wetters gekommen waren, deutlich gemacht, dass die Verbindung möglich ist. Gefahren wurde mit einer Diesellok und mit Waggons aus den 60er-Jahren: letzteres hat dann doch Erinnerungen bei vielen Älteren hervorgerufen. (Aber Diesellok sollte in einem Regelbetrieb nicht fahren: bis dahin wird wohl eine umweltfreundlichere Lösung gefunden werden).

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Wer erinnert sich noch an diese „Heizungs-„Steuerung

 

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Stadttheater: Ehrungung = Verleihung des Stadttheaterdrachen

25.Juni 2017 in interessant, konkret

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Übergabe des Stadttheaterdrachen an Christina Saginth, die „interessanteste Darstellerin“ der vergangenen Saison

Samstag, 24. Juni fand im Anschluss an die letzte Aufführung dieser Saison die jährliche Verleihung der Stadttheaterdrachen statt.

Gewählt haben die Abonnenten (90%) und das Ensemble (10%) in den Kategorien interessanteste Leistung einer Darstellerin / eines Darstellers, interessanteste Aufführung der Saison, interessanteste Ausstattung und bestes Debut.

Zur besten Darstellerin wurde Christina Saginth, zum besten Darsteller Georg Kusztrich und zur interessantesten Aufführung „Jacobowsky und der Oberst“ gewählt. Der beste Debuttant ist Max Fischnaller, die beste Ausstattung beim Herren der Zwiebelringe (Bruno Max himself).

Die Preisverleihung war traditionell ein entspanntes come-together von vielen Mitgliedern des Ensembles mit den treuesten BesucherInnen und würdiger Abschluss der Saison. Und er bot Gelegenheit, sich bei allen, die beim Stadttheater mitwirken zu bedanken: unser (!) Stadttheater hat viel Spirit in die Stadt gebracht, unser Stadttheater gehört zu Mödling und den Menschen, die hier und in der Umgebung wohnen. Wir haben ein großes Glück gehabt, dieses Theater nach Mödling gebracht zu haben und haben allen Grund, es zu feiern. (Am Freitag wurde der Vertrag mit dem Theater zum Fürchten um weitere 3 Jahre verlängert).

Danke Bruno Max und seinen vielen SchauspielerInnen und allen, die die Produktionen unterstützen bzw. erst ermöglichen! Wir freuen uns heute schon auf die kommende Saison…

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The Freedom of Cycling: VELOCITY 2017

18.Juni 2017 in interessant, konkret, wichtig !!!

Vom 13. bis 16. Juni 2017 fand in der Region Arnhem – Nijmegen in den Niederlanden der jährliche Weltkongress des Radfahrens statt (letztes Jahr war die VELOCITY in Taiwan, 2015 in Nantes und 2013 war Wien Tagungsort gewesen).

20170615_0944574 Tage voll mit Information, Diskussion, Anregungen – und guter Stimmung, weil alle dort im wesentlichen das gleiche Ziel haben. Auch wenn die Rahmen- und die Ausgangsbedingungen nicht unterschiedlicher sein können. Die Niederlande stehen da an dem einen Ende der Skala: das Land mit dem höchsten Radfahranteil weltweit.

Es gab Plenarvorträge, Workshops, Diskussionsveranstaltungen und Exkursionen.

20170614_121457In einem der Workshops fanden auch die Sharrows aus Mödling Beachtung: wir sind da – in einem kleinen Aspekt – durchaus auch herzeigbar.

IMG_9009Ein Nachmittag war einem Ausflug nach Amsterdam gewidmet: 3 Stunden war Zeit, eine Stadt mit 40% Radanteil „live“ kennen zu lernen.

IMG_8992Anfangs ist das durchaus respekteinflößend, sich gemeinsam mit großen Mengen von RadlerInnen durch eine Stadt zu bewegen, in der es schon auch noch Autos und Mopeds und Straßenbahnen und Zufußgehende gibt.

IMG_8985Aber insgesamt ist es einfach faszinierend, wie problemlos die Mobilität auch in großen Rudeln funktioniert.

Interessant war, am Tag danach einen Vortrag eines Amsterdamer Verkehrsplaners zu hören: die Stadt nimmt tatsächlich Regelungen sukzessive zurück (weil sich 1. eh niemand daran hält und 2. zu wenig Platz zB für klar definierte Aufstellflächen vorhanden ist). Die Stadt verlässt sich immer mehr auf sog. „Schwarmintelligenz“ – und es funktioniert! Dort, wo Regulierungen, Begrenzungslinien und Vorschriften zurück genommen wurden, ist die Anzahl der Unfälle signifikant gesunken.

(OK: diese Erfahrung ist vielleicht nicht überall hin zu übertragen, denn die Menschen in Amsterdam haben lange Erfahrung mit dem Radfahren und (!) Autos stehen in der (Verkehrs-)Hackordnung – zumindest in der Stadt – ganz unten, fahren also völlig defensiv).

IMG_8971So „friedlich“ ist´s nur an wenigen Plätzen…

IMG_8996Absolut „wahnsinnig“ sind aber die Radabstellanlagen bei Bahnhöfen: hier Amsterdam.IMG_8997Es ist völlig chancenlos, die Massen von Rädern auf ein Foto zu bekommen.IMG_9041Hier kann man mit Mühe erkennen, dass diese Anlage über 3 Ebenen verfügt…

IMG_9080Ja: so geht Radfahren in den Niederlanden! Ich hoffe, es braucht keine Übersetzung für dieses Verkehrszeichen, das eine Radverkehrsstraße in einem beruhigten Wohngebiet kennzeichnet.IMG_9111Natürlich fahren die RadlerInnen auch nebeneinander und natürlich fährt das Auto hinter den 3 RadlerInnen her – am Foto sieht man nicht, wie lange schon. (Tatsächlich die ganze Strecke lang).

IMG_9117Zum Radlerparadies gehören auch die entsprechenden Wegweiser…

20170616_124036Im Rahmen der VELOCITY stellen viele Firmen ihre Produkte aus. Ich hab mir unter vielem anderen auch eine neue Generation von nextbikes angesehen: mit Elektromotor und Gepäcksfach vorne. Diese Räder sind heute schon in den Niederlanden, aber auch in England in Verwendung.

20170615_101652Aber es gibt auch andere Innovationen: eine französische Firma bietet einen Lastenvorbau für jedes ganz normale Fahrrad an. Man nimmt das Vorderrad aus der Gabel und ersetzt es durch diesen Vorbau. Ich bin mit diesem Rad gefahren – es fährt sich ganz normal und man kann zB 2 Kisten Bier transportieren.20170616_130640Räder wie dieses werden in großer Zahl ausgestellt. Wobei: Lastenräder scheinen weltweit ganz besonders zu boomen…

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Am vorletzten Tag gibt´s traditionell bei der VELOCITY eine Mass-Bike-Parade, zu der auch Menschen eingeladen sind, die nicht am Kongress teilnehmen. Stundenlang sind tausende RadlerInnen auf gesperrten Straßen durch Nijmegen unterwegs. Ein besonderes Erlebnis.IMG_9153

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IMG_9229Österreich war auf der VELOCITY 2017 durchaus „sichtbar“: mit Firmen, Initiativen und Organisationen.

Die VELOCITY-Konferenz war insgesamt beeindruckend (no na, könnte man sagen: in den Niederlanden). Aber gerade auch viele Gespräche mit PlanerInnen aus Ländern, die ähnliche oder noch schlechtere Bedingungen für das Radfahren haben, wie wir in Öserreich waren wichtig. JedeR versucht weiter zu kommen, manche mit ähnlichen, andere mit ganz unterschiedlichen Methoden; in manchen Ländern ist Geld offenbar kein Problem und werden Mega-Lösungen angegangen (Südkorea etwa), in manchen Ländern gibt es so gut wie keine Akzeptanz (in vielen Ländern in Südamerika, etwa – obwohl gerade diese Länder mit ihren Mega-Cities hoffnungslos im (Auto-)Verkehr ersticken). Eine Großveranstaltung, wie die VELOCITY kann aber sicher auch lokal die Einstellungen beeinflussen (deshalb findet die VELOCITY 2018 in Rio statt).

Für mich war die Konferenz der vergangenen Tage eine wichtige Bereicherung. Auch wenn das meiste Gesehene / Gehörte nicht (kurzfristig) umsetzbar ist. Aber ich habe viele realistisch umsetzbare Anregungen mitgenommen und zusätzlich die Gewissheit, dass viele auf allen Kontinenten an der Intensivierung des Radfahrens und damit ganz konkret am Klima-, am Umweltschutz, an der Gesundheit der Menschen, am sozialen Ausgleich und an lebenswerten Städten und Landschaften arbeiten.

P.S.: Österreich ist im Verkehr ein besonderer Klimasünder. Mit 2.515 kg / Person und Jahr liegt Österreich in Europa an 3. Stelle nach Luxemburg und Slowenien. In Österreich sind die CO2-Emissionen seit 1990 viereinhalb mal so stark gestiegen, wie im EU-Durchschnitt. Ein km am Fahrrad spart im statistischen Schnitt 138g CO2.
Die Niederlande liegen bei 1.990 kg CO2-Emissionen per Kopf und Jahr.

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Radopening 2017

18.März 2017 in interessant, vermischt

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Am kommenden Freitag, 24. März steigt am Schrannenplatz wieder das heurige Radopening.

Wie jedes Jahr gilt es festzuhalten, dass das Radopening ein symbolisches Ereignis ist, denn auch im vergangenen Winter waren viele MödlingerInnen am Rad unterwegs und warten mitnichten auf einen Startschuß. Und dennoch: so richtig beginnt die Saison erst, wenn auch der Bärlauch wächst 🙂

Also freuen wir uns gemeinsam mit Radhändlern und vielen RadfahrfreundInnen auf die kommende Zeit; die Stadt stellt die nächsten Projekte zur Diskussion – und nicht zuletzt werden auch die nextbikes wieder aktiviert.

IMG_2957Also kommt und schaut und freut Euch mit allen anderen, dass wieder die Zeit des Radfahrens gekommen ist.

Denn Mödling ist eine Stadt des Radfahrens!

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