5.September 2010 in erfreulich, interessant
Es ist eine sehr schöne Idee: alte PCs, Notebooks, Drucker, Scanner nicht wegschmeissen, sondern herrichten. Und dazu noch Arbeit schaffen für Menschen, die am normalen Arbeitsmarkt Probleme hätten
In Deutschland gibt´s seit einigen Jahren die gemeinnützige Gesellschaft AfB und die hat seit kurzem auch in Wien eine Niederlassung (23., Jochen Rindtstraße 1 in Inzersdorf).
In Wien arbeitet AfB mit dem Psychosozialen Dienst der Stadt Wien zusammen und wird Menschen mit psychischen Behinderungen einstellen. Und zwar nicht in einer Behintertenwerkstätte, sondern nach Kollektivvertrag und zu normalen Konditionen.
Für KonsumentInnen bedeutet das: Zugang zu Geräten zu sehr guten Preisen. Und die Gewissheit, eine gute Initiative zu unterstützen.
P.S.: AfB braucht für das Geschäftsmodell Altgeräte – möglichst gratis. Die Stadt Wien beschickt AfB mit rd. 4.500 Alt-PCs im Jahr. Aber es wär schön, wenn auch andere Gemeinden und auch Firmen sich anschließen würden. (Mödling ist leider zu klein; da gibt´s kaum Tauschgeräte. Sonst hätt ´ ich schon…).
26.August 2010 in interessant

Mödling braucht soetwas auch - dringend!
In Baden gibt´s das schon:
Eine Servicestation, wo mensch sein Radl reparieren lassen kann, während mensch in Wien (?) im Job ist; wo mensch sein Radl gegen 70,- € / Jahresgebühr sicher einstellen kann; wo es massig überdachte Abstellplätze gibt; wo mensch als Touri ein Radl leihen kann und und und.
In Baden war diese Station ursprünglich ein Sozialprojekt und hat lt. Gemeinde und ÖBB super funktioniert. Seit einiger Zeit hat ein Mitglied des Projekts die Servicestation übernommen. Und es funktioniert nach wie vor.
Die Servicestation ist eine Anlaufstation und eine Unterstützung für die RadlerInnen am Bahnhof. Und genau das brauchen wir in Mödling auch. Es wär doch gelacht…
Frage ans verehrte Publikum: wieviel würdet Ihr für eine sichere Radabstellmöglichkeit zahlen?
Ich beginn´ einmal: 10,- € / Mo.
20.Juni 2010 in erfreulich, interessant

...mit den Bürgermeistern Bernhard Deutsch (Strem) und Peter Vadasz (Güssing)
Am 19. Juni haben wir mit einem GRÜNEN Ausflug Güssing besucht.
Am Foto stehen neben mir zwei burgenländische Bürgermeister, die uns zeigen, wie´s energiepolitisch geht.
Deren Aussagen, Absichten, Ziele kann ich nur – unterschreiben.
Nicht nur rein technisch, was die gebauten Anlagen betrifft. Aber es geht ihnen offenbar auch um die richtigen Relationen zwischen zentral und dezentral in ihrem hinhaltenden Widerstand gegen Übernahmegelüste von Energiekonzernen, in ihrer Orientierung auf kurze Transportwege, im Prinzip der Nachhaltigkeit bei der Nutzung der Biomasse (”kein Tanken von Lebensmitteln”), im Bewußtsein für die Gesamtheit der Wirkung von Emissionen. Die beiden sind von der ÖVP. Unerklärlich, bemerkenswert, merkwürdig, oder einfach … zu akzeptieren.
Wir hatten einen in vielerlei Hinsicht interessanten GRÜNEN Ausflug nach Güssing!
28.Mai 2010 in interessant, ärgerlich

Vaclav Havel
Eine der eindrucksvollsten PolitikerInnen Europas: ein Kämpfer gegen die Diktatur, ein Mahner für Humanität und politischen Ausgleich (trotz allem, was er erlebt hat) und ein ständiger Warner vor Nationalismus.
Ein sehr wichtiger und eindrucksvoller Mensch.
Václav Havel unterstützt bei der Parlamentswahl in Tschechien die GRÜNEN.
Ich denk mir ganz einfach, dass wir darauf stolz sein sollten…
Nach der Wahl: leider hat die Empfehlung nichts genützt – unsere GRÜNEN FreundInnen sind leider nicht mehr ins Parlament gekommen.
Trotzdem: auf die Wahlempfehlung von Václav Havel für die GRÜNEN bin ich stolz.
25.Mai 2010 in interessant

Jede Menge Räder :-) Hier beim Mauerpark am Prenzlauer Berg.
Also, abgesehen davon, dass Berlin mega-beeindruckend ist, und zwar in jeder Hinsicht: kulturell, architektonisch, politisch, multi-kulti, gastro, und und und – aber besonders fasziniert war ich während der vergangenen 4 Tage von der fast unendlichen Menge von Fahrrädern, die kreuz&quer in der Stadt unterwegs sind. Und nicht nur auf den – vielen – Radwegen, sondern auf fast jeder Straße in der Stadt, vor, hinter, links und rechts von den Autos. Aber merkwürdig: irgendwie geht das. Der eine oder andere Autofahrer murrt zwar (merklich), aber das ist wohl nur mehr die Begleitmusik zur verlorenen Wichtigkeit…
Hier haben die Räder wirklich eine Bedeutung für die Mobilität. Sehr, sehr beeindruckend!
12.Mai 2010 in interessant

Das Buch zur Route
Nächste Woche gibt´s (m)ein ganz persönliches “bike around”: herum um Berlin!
Da soll´s einen ganz spannenden Radweg entlang der ehemaligen Mauer geben. Und den werd ich fahren.
Ich freu´ mich schon sehr :-)
Wenn´s nicht – zu sehr – regnet, demnächst an dieser Stelle mehr.
29.April 2010 in interessant

So wird die neue Brücke aussehen
Schön langsam wird´s konkret mit der Verantwortung:
Vor mir liegt ein Entwurf für die Ausführung des Geländers der neuen Brücke über den Mödlingbach im Zug der Fleischgasse. Diese Variante scheint mir die passendeste: es ist das Muster, das in Wien bei vielen Otto-Wagner-Brücken zur Ausführung kommt.
Ich find, das Geländer passt dort gut hin. Oder?
23.April 2010 in erfreulich, interessant

Es geht weiter - ungebremst!
Wir tun weiter – trotz Regierungsbeteiligung!
Es geht um ein sichtbares Lobbying der RadfahrerInnen in unserer Stadt und natürlich auch weiterhin um das Aufzeigen von Verbesserungs-bedarf.
Die wichtigen Rahmenbedingungen bleiben gleich: Startort, -zeitpunkt, Dauer – auch die Flyer…
Eine Änderung gibt´s bei der Organisation: der Vizebürgermeister und Verkehrsstadtrat wird nicht mehr verantwortlich zeichnen (ein bißl müssen wir die Funktionen bei den GRÜNEN und für die Stadt auseinander halten). Gerhard Metz und Peter Mally werden die Radldemos der GRÜNEN in Mödling erfolgreich weiterführen.
Wir werden aber eine Ergänzung machen: nach der Rundfahrt laden wir zu einem RadlerInnenstammtisch (”RST”). Wir bereiten einen Tisch und einen kleinen Imbiss & Getränke hinter dem Museum vor und diskutieren die anstehenden Aufgaben / Ideen / Möglichkeiten / Schwierigkeiten - mit dem zuständigen – GRÜNEN – Stadtrat.
Ich hoffe, dass viele RadfahrerInnen zur Rundfahrt und auch zum Stammtisch danach kommen.
Lasst uns immer wieder gemeinsam Zeichen setzen für nachhaltige Mobilität! Jetzt erst recht.
14.April 2010 in erfreulich, interessant

Ein Baum wird "gesetzt"
Es ist eigentlich sehr schnell gegangen nach dem Wahltag, dem 14. März.
Wir haben verhandelt – und jetzt ist es so weit. Wir regieren die nächsten 5 Jahre unsere Stadt gemeinsam mit der ÖVP.
Mein Gefühl?
Freude – sowieso. Neugier auch. Ein bißl – viel – Respekt vor etwas, was ich nicht wirklich einschätzen kann. Viel Änderungsbedarf in allen möglichen Aspekten (mein Beruf ist nur einer). Ein ziemlich anderer Blick auch auf Kleinigkeiten in Mödling (ich war jetzt 20 Jahre lang gewohnt, durch die Straßen zu gehen und Beispiele für Fehler der Stadtregierung zu sehen – gewollt oder ungewollt).
Ich muss zugeben, ich hätt´ das jetzt gut 58 Jahre nicht geglaubt, jemals mit der ÖVP politisch zusammen zu arbeiten. Es ist bei mir so wie bei vielen meiner FreundInnen: wir sind politisch links aufgewachsen. Das heisst nicht bei jedem das gleiche, aber die Begriffe sind vertraut und das Herangehen an Fragen, die Art, mit Themen umzugehen, Sichten auf die Welt und ihre Entwicklung – das ist bei vielen wie mir einfach insgesamt links geprägt. (Mit der SPÖ hat das allerdings *nichts* zu tun). Sicher: in der Art zu leben sind wir bürgerlicher geworden (aber ich bin mir da schon sehr unsicher, was das bedeuten soll: OK, gesettelt – beruflich und je nachdem finanziell; vielleicht toleranter; unaufgeregter analysierend; und individualistischer). Aber konservative Politik? Igitt! (Oder noch schlimmer).
Und dann sitzt man mit diesen Konservativen zusammen, redet über anstehende Aufgaben. Und das alles ruhig und sachlich und im Grund vernünftig. Man findet da oder dort Gemeinsamkeiten (!). Man wird respektiert – und respektiert selbst. (Das ist übrigens ein echtes Problem, das wir GRÜNE oft mit der SPÖ haben: Respekt kommt von dort nur in den seltensten Fällen). Und man meint, für eine gewisse Zeit eine gemeinsame Basis für die Arbeit gefunden zu haben.
Wir werden die Denkweise unserer neuen Partner und ihre Ziele nicht übernehmen. Sie die unseren auch nicht. (Obwohl: da oder dort haben sich in den letzten Jahren die Großen thematisch schon ganz schön bedient im GRÜNEN Ideenladen). Aber wir leben in einem demokratischen Gemeinwesen – und wenn es keine absoluten Mehrheiten gibt, ist Zusammenarbeit angesagt. Nun sind wir GRÜNE in unserer Stadt politisch ein gewichtiger Faktor. Also gibt´s Zusammenarbeit mit uns. Und wir versuchen, die Aufgabe vor dem Hintergrund unserer gesellschaftspolitischen Perspektiven so gut und so verantwortungsvoll wie möglich zu machen. Eh klar! So what?
Trotzdem: ein paar Tage werd ich noch brauchen, mich daran zu gewöhnen…
12.März 2010 in erfreulich, interessant
Werner Kogler war hier :-)
Unser GRÜNER Budget- und Finanzsprecher war heute abend im Hunyadi-Schlösschen in Ma. Enzersdorf zu Gast.
Ich hab´s sehr genossen, weil es 3 Stunden g´scheite Information gab, keine Polemik (OK: wenig), und auch vernünftige Positionen. Wir müssen einen politischen Weg aus der Krise der Wirtschaft finden: die Apologeten der grenzenlosen Freiheit haben abgedankt.
Markt ist gut, aber er muss reguliert werden. Zu Gunsten einer Kalkulierbarkeit der Finanzmärkte, zu Gunsten eines sozialen Ausgleichs, – und nicht zuletzt – zu Gunsten ökologischer Leitbilder.
Ob es realpolitisch geht, ist eine andere Frage – aber die Ideen gibt es. Und alleine das ist gut zu besprechen.