Baustellen in Mödling: update 6. Dezember

6.Dezember 2019 in interessant, konkret

Nur zur Orientierung: an sich hatten wir am Bauamt des Ziel, mit Jahreswechsel mit allen Straßenbau-Baustellen in der Stadt fertig zu sein. Es ist sich nicht ganz ausgegangen…

Grenzgasse / Gabrielerstraße

Diese Kreuzung ist erst relativ spät zur Umsetzung angestanden. Ende Juni gab´s die ersten Besprechungen, nachdem die Kreuzung – zum wiederholten Mal – als Unfallhäufungsschwerpunkt ausgewiesen wurde.

Am 5. Dezember war die neue Lösung dann – nach ca. 2 Wochen Bauzeit – fertig.

Natürlich wurde der neue Kreisverkehr entsprechend eröffnet: Vize Stöhr aus Ma. Enzersdorf, BM Hintner aus Mödling, Vize Haidvogel (Ma. Enzersdorf), Vize Wannenmacher (Mödling), Ing. Grill (Infrastruktur Ma. Enzersdorf)
Zur Sicherheit wurde die Krezung nun als Mini-Kreisverkehr ausgeführt: in der Mitte ist eine runde Fläche etwas pombiert, sodass LKWs und Busse sie überfahren können.
Ein bissl ungewohnt ist, dass alle 4 Zufahrtsstraße zu dem Kreisverkehr STOP haben. Das soll die heikle Situation unterstreichen. (In den USA hat jede ungeregelte Kreuzung 4 STOPs…).

Sr. Maria Restitutagasse

Auch die Resitutagasse ist uns im Herbst noch „hereingeschneit“. Wir hatten nicht erwartet, dass das Krankenhaus noch heuer fertig werden würde…

Entlang der gesamten Restitutagasse und damit vor dem Haupteingang wurden ein Geh- und ein Radweg geschaffen. Unmittelbar vis-a-vis des Haupteingangs kommt eine Bushaltestelle.
In der Weyprechtgasse war heute eine Baustelle des Wasserwerks, die aber am Montag fertig sein wird.

Danach wird die Einbahn, die für den LKW-Verkehr erlassen worden war, wieder aufgehoben.

Hauptstraße

Viele fragen sich, wozu 2 Betonplatten am Parkstreifen westlich der Thomastraße errichtet wurden.

Es sind Ersatz-Bus-„Bahn“steige. Wegen der Baustelle vis-a-vis vom LIBRO kann die bisherige Bus-Haltestelle nicht (voll) genutzt werden

Die Haltestelle ist für 2 Busse ausgelegt. Das geht sich neben der Baustelle nicht mehr aus…


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Energiebericht 2018

1.Dezember 2019 in interessant, konkret

Mödling bezieht seit Jahren zertifizierten Ökostrom mit Umweltzeichen UZ46

Seit kurzem liegt der Energiebericht der Stadtgemeinde für das Jahr 2018 vor.

Energieberichte gibt es in Mödling erst seit kurzem – wie überhaupt die Befassung mit dem Thema „Energie“ bis vor kurzem sehr unterbelichtet war. Im Fokus standen ggf. einzelne Projekte, wie neue PV-Anlagen oder die Öffentliche Beleuchtung. Aber niemand hat sich um die Details des Netzes und auch nicht um den Energieverbrauch gekümmert.

Das ist nun anders.

In sehr detaillierter Form wird der Energieverbrauch (Strom & Wärme) für alle Objekte der Stadtgemeinde dargestellt.

In Summe zeigt sich, dass der gesamte Stromverbrauch im Vergleich der vergangenen 5 Jahre mit 8.800 MWh praktisch konstant geblieben ist.
Die größten Verbraucher sind mit Abstand Stadtbad und Kläranlage mit in Summe rd. 4.500 MWh.

Erfreulich, wenn auch ausbaufähig ist der Ertrag der PV-Anlagen: 390 MWh und damit so viel wie rd. 4,5% des Stromverbrauchs.

Der Wärmeverbauch lag 2018 bei 7.400 MWh, wobei die Jahreswerte stark schwanken. Größter Verbraucher ist hier das Stadtbad alleine mit 2.400 MWh.

Im Energiebericht werden auch die CO2-Emissionen ausgewiesen: 2018 waren es 1.270t. Interessant ist die hypothetische Berechnung, wie die CO2-Emissionen aussehen würden, wenn die Maßnahmen der letzten Jahre (Umstellung auf Ökostrom und Einsatz der Fernwärme in den meisten Gebäuden) nicht erfolgt wären: Mödling hätte im Vorjahr 4.800 t emittiert – also genau doppelt so viel.

Im Energiebericht 2018 ist erstmals auch ein Vergleich des Energieverbrauchs von Schulen und Kindergärten, aber auch von Verwaltungsgebäuden mit ähnlichen Gebäuden in anderen Städten in Niederösterreich ausgewiesen. Durch die Einführung der Energiebuchhaltung in beinahe sämtlichen Gemeinden in NÖ wird dieser Vergleich möglich.

Die Daten des Energieberichts sind eine gute Grundlage, Entscheidungen zu treffen. Wir wissen jetzt genau, wo wir dringend ansetzen müssen, nämlich wo die Effizienz in der Energienutzung besonders schlecht ist. Der vorliegende Bericht ist Ergebnis professioneller Befassung mit den Energiefragen der Stadt.

Schauen Sie ihn sich an: er ist sehr interessant.

Viele Dächer der Stadt liefern bereits Strom – wie hier das Dach der VS Babenbergergasse

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Gemeinderatsprotokolle - seit 20 Jahren

28.November 2019 in GRÜN, interessant

Seit wenigen Tagen steht wieder das Protokoll der letzten Gemeinderatssitzung – 22. November 2019 – auf der WEB-Site der Mödlinger GRÜNEN.

Seit nun 20 Jahren bieten wir auf diesem Wege Einblick in die Entscheidungen des Stadtparlaments: kurz nach jeder Sitzung, mit den Abstimmungsergebnissen und mit unseren Erläuterungen.

Lesen Sie nach, worum es gegangen ist, was entschieden wurde und wer wie abgestimmt hat.

Das Protokoll ist ein kleiner Beitrag zu einer lokalen politischen Transparenz.

P.S.: die offiziellen Protokolle der Stadt gibt es erst seit 2010 und jeweils erst nach der nächsten Sitzung (weil das Protokoll in der folgenden Sitzung beschlossen und erst damit „offiziell“ wird).

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Baustellen in Mödling: update 16. November

17.November 2019 in erfreulich, interessant

Einige Baustellen gehen – langsam – zu Ende. Allerdings werden einzelne Baustellen auch erst begonnen.

Ein kleiner Überblick:

Sr. Maria Restitutagasse

Die Arbeiten am Krankenhaus nähern sich – nach fast 7 Jahren – num dem Ende zu: der Parkplatz vor und der Haupteingang selbst sind schon fast fertig. Und es wurden doch mehr Bäume gesetzt, als er zuerst den Anschein hatte.

Die Restitutagasse ist auch knapp vor der Fertigstellung.

Ich hoffe, dass Ende November die Baumaschinen abziehen.

Kreuzung Gabrielerstraße / Grenzgasse

Auf Grund von immer noch regelmäßigen Unfällen muss die Kreuzung erneut geändert werden. Es wird nun ein Mini-Kreisverkehr errichtet, wobei – selten in Österreich – alle 4 Zufahrten mit STOP-Tafeln versehen werden.

Der Umbau der Kreuzung wird vom 18.11. bis voraussichtlich 6.12. dauern.

Eine Umleitungsregelung wurde beschlossen und ist auf der – neuen! – WEB-Site der Stadt unter folgendem Link einsehbar.

Sokol-Promenade

Die Sokolpromenade (Verbindung zwischen der Grutschgasse und der Zwillinggasse im Neusiedlerviertel) ist so gut wie fertig. Es fehlt nur noch die öffentliche Beleuchtung.

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Deutlich zu sehen ist der neue Belag für den Geh-/Radweg-Teil der Sokolpromenade. Wir verwenden hier erstmals in Mödling einen sog. „terraway“-Belag, der zu 100% wasserdurchlässig und zudem hell ist. Ich hoffe, dass sich diese Technik bewährt und wir sie in Hinkunft verstärkt nutzen können: sie hilft, die Bodenqualität zu erhöhen und ist eine Alternative zur Versiegelung durch Asphalt oder Beton. Zudem ist die helle Farbe ein Schritt gegen die thermische Abstrahlung.

Gleichzeitig mit der Sokol-Promenade ist ein ganz neuer Weg entstanden: In Verlängerung der Promenade in Richtung Osten – also zur Badstraße – wurde über das noch unbenutzte Baufeld ein provisorischer Geh-/Radweg errichtet.

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Auf den Bildern sieht man den Weg von der Badstraße aus bzw. aus dem Blickwinkel von der Sokol-Promenade.

Scheffergasse

Der Geh-/Radweg ist schon fast fertig.

Blick von der Seite der ev. Kirche

Zur Zeit warten wir auf noch einen wärmeren Tag: dann können wir auch hier den „terraway“-Belag legen lassen. (Wenn es sich heuer nicht mehr ausgeht, machen wir einen provisorischen Asphalt-Überzug und ersetzen diesen im Frühjahr durch einen Belag, so wie dem in der Sokol-Promenade).

Guntramsdorferstraße

Die Guntramsdorferstraße ist zwar an sich schon fertig, aber nun können – endlich – auch die Bäume gesetzt werden.

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Koalitionsverhandlungen

10.November 2019 in GRÜN, herausfordernd, interessant

Die GRÜNEN haben heute, Sonntag, 10.11.2019, beschlossen, in Koalitionsverhandlungen mit der ÖVP einzutreten.

Als Vizebürgermeister einer Kleinstadt, der seit nun fast 10 Jahren mit der ÖVP koaliert, bin ich froh über diese Entscheidung.

Ja: es ist riskant, in die Zusammenarbeit mit einer Partei zu gehen, die nichts dabei gefunden hat, die vergangenen beiden Jahre mit Rechtsextremen eine Regierung zu bilden.

Ja: es ist riskant, in eine Koalition zu gehen, wenn man 2 Jahre nicht im Parlament vertreten war, viele Abgeordnete und fast alle Mitarbeiter*innen und damit enorm viel Erfahrung, sowie praktisch die gesamte Infrastruktur verloren hat.

Ja: es ist einfacher, Opposition zu machen und bequem gegen eine Regierung Stimmung zu machen.

Ja: die ÖVP ist nicht „einfach“. Selbstgefällig, total machtorientiert, durchaus inhomogen (bis zerstritten) und ohne wirklichen Gestaltungswillen.

Aber die ÖVP wurde bei der Wahl zur stärksten Partei gewählt – wie auch in Mödling.

Und wenn wir das, was uns wichtig ist, umsetzen wollen, müssen wir mit denen zusammengehen, mit denen das möglich ist.

Ja: mit zu regieren ist ein Wagnis.Wir sind in Mödling 2010 das Wagnis eingegangen und ich bin auch nach fast 10 Jahren froh darüber. Ich denke, meine Stadt hat sich in vielerlei Hinsicht zum Positiven geändert. Mobilität ist ein zentrales Thema und sowohl beim ÖV, als auch beim Radfahren ist viel weiter gegangen. Bei der Stadtplanung wird Mödling mittlerweile landesweit geachtet. Seit 10 Jahren gibt es keine schlechte Nachrede wegen zweifelhafter Baugenehmigungen mehr. Die Budgetpolitik ist verantwortungsvoll. Vieles in der Verwaltung ist heute professioneller und weniger beliebig. Insgesamt wurde Mödling auf vielen Gebieten mehr und mehr zu einem Ort, auf den auch die anderen Gemeinden schauen; wir sind „moderner“ geworden und hinken nicht hinter anderen her. In einigen wichtigen Punkten sind wir Vorbild.

Aber natürlich kostet das: in erster Linie Nerven. Oft anstrengende Abstimmprozesse. Loyalität und Verlässlichkeit in den eigenen Reihen.
Und Glaubwürdigkeit. Als Regierungspartner trägt man Entscheidungen mit, die einem selbst – wäre man alleine auf der Welt – so nie und nimmer einfallen würden. Und die durchaus auch weh tun. (Wobei auf kommunaler Ebene sicher viel weniger kritische Themen gegeben sind: Menschenrechte und Migration sind in einer Gemeinde fast nur Indikatoren allgemein politischer Einstellungen – aber auch da gilt es, viel runter zu schlucken…).

Ich wünsche Werner Kogler und seiner Mann-/Frauschaft viel Erfolg bei den Koalitionsverhandlungen und erst recht eine gute Hand, einen Teil der Geschicke des Landes mit zu verantworten.

Und ich bin stolz, dass GRÜNE mit zu den Gestaltern unseres Landes zählen. So wie ich stolz bin, in meiner Stadt gestalten zu dürfen…

Pflanzung eines Baums anlässlich der Angelobung der ersten schwarz-grünen Stadtregierung 
… und Nauauflage 2015 (die Äpfel stammen nicht vom 2010 gesetzten Baum!)

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Baustellen in Mödling: update 24. Oktober

24.Oktober 2019 in interessant

Nur noch eine große und zwei kleinere Baustellen lohnen heute einen Bericht:

Resitutagasse

Ein größeres Straßenbauvorhaben kennzeichnet gleichzeitig das nahende Ende einer Riesen-Dauer-Baustelle: vor wenigen Tagen wurde mit der Resitutagasse begonnen, nachdem das Krankenhaus jetzt fast fertig ist (und überraschenderweise ein paar Tage vor der Gemeinderatswahl im Jänner eröffnet werden wird).

Die Restitutagasse vor dem Haupteingang des neuen Krankenhauses gerade im Bau: Die Fahrbahn wird zum größten Teil als Einbahn zur Peyergasse geführt, neben der Straße führt ein Radweg und getrennt davon ein Gehsteig am Krankenhaus entlang.
Heute wurde die Restitutagasse probeweise mit dem Citybus befahren: der Citybus wird ab Dezember eine Haltestelle direkt beim Haupteingang bekommen.
Auch den Haupteingang kann man schon erahnen. Leider ist die Fläche davor asphaltiert und für Autos vorgesehen (ursprünglich sollte das eine Grünfläche werden, während die Autos in einer Tiefgarage verschwunden wären…)

Sokolpromenade

Die Reihenhäuser entlang der Grutschgasse werden voraussichtlich in der zweiten Novemberhälfte an die neuen Eigentümer*innen übergeben. Nun geht´s auch in der näheren Umgebung an´s Fertigstellen.

Die Sokolpromenade zwischen der Grutschgasse und der Zwillinggasse wurde Anfangs dieser Woche asphaltiert – jedenfalls die Zufahrten zur Tiefgarage und zu den Grundstücken. Der Geh- und Radweg in der Mitte wird Anfang November mit einem wasserdurchlässigen Belag („terraway“) überzogen.

Links die Fahrbahn, rechts der Geh- und Radweg.
Auf Höhe der Sokolpromenade gibt´s einen Fahrbahnteiler über die Grutschgasse, der das Überqueren der Straße erleichtern soll.
Von der Sokolpromenade aus in Richtung Osten gesehen ist das Baufeld IV des GZS-Areals, auf dem allerdings voraussichtlich nicht vor 2022 gebaut werden wird. Zur Verbindung von der Sokolpromenade zur Badstraße wird in den nächsten Wochen eine provisorische Geh- und Radverbindung über dieses Grundstück errichtet.

Scheffergasse

Nach jahrelangen „Bemühungen“ und Verhandlungen konnte nun endlich mit dem Bau des Geh- und Radwegs in der Scheffergasse begonnen werden.

Die Scheffergasse wird damit durchgehend von der Höflergasse bis zur Goldenen Stiege zu Fuß begehbar oder mit dem Rad befahrbar sein.

Vom neuen Weg ist noch nichts zu sehen – aber die Arbeiten haben begonnen!

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Baustellen in Mödling: update 7. Oktober

7.Oktober 2019 in interessant

Nachdem nun die größe Baustelle (Brückenkonstruktion bei der Südbahn zwischen Mödling und Guntramsdorf) fertig ist, wird die Anzahl der Baustellen im Straßenbereich langsam kleiner.

Eine Baustelle wurde aber gerade erst begonnen: die Sokol-Promenade. Das ist der Verbindungsweg zwischen der Grutschgasse und der Zwilliggasse.

Von der Grutschgasse aus ist die Sokol-Promenade auch die Zufahrt zur Tiefgarage der Reihenhausanlage am ehemaligen GZS-Gelände.

Im ersten Stück der Sokol-Promenade haben wir lange mit den Planern diskutiert, ob es möglich ist, die 3 Bäume am nördlichen Rand zu erhalten. Ich glaube, wir haben eine gute Lösung gefunden, wenn auch der Gehsteig am südlichen Rand geopfert werden musste. Aber die drei Bäume können stehen bleiben 🙂

Die 3 „geretteten“ Bäume sieht man hier vorschriftsmäßig eingehaust.

Zwischen den Garagenzufahrt und der Zwillinggasse wird es nur einen Geh-/Radweg geben, der zudem mit einem 100% wasserdurchlässigen Belag (terraway) ausgeführt wird. Dadurch bleibt das Regenwasser im Boden und versorgt die Bäume entlang des Weges. Der Belag wird in einem hellen Farbton ausgeführt, der zudem weniger Hitze speichert, als Asphalt.

Hier ist der Beginn des Geh-/Radwegs in Richtung zur Zwillinggasse zu erkennen.


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Baustellen in Mödling: update 1.10.2019

1.Oktober 2019 in interessant

Neusiedlerstraße

Die Baustellen haben eine gefühlte Ewigkeit gedauert, aber jetzt ist alles fertig. Und zuletzt wurden auch die Grünflächen mit Humus, Sträuchern und Bäumen besetzt.

Es wurden genau so viele Bäume gepflanzt, wie möglich (wie bekannt, darf auf verschiedene Leitungen kein Baum gesetzt werden).

Guntramsdorferstraße

Die Brückenkostruktion (vlg. Tunnel) an der Grenze zwischen Guntramsdorf und Mödling ist so gut wie fertig. Jetzt fehlen nur noch Kleinigkeiten (u.a. die Straßenmarkierungen, Verkehrszeichen …).

Die Straße wird / wurde am Mittwoch, 2.10. um 12.00h für den Verkehr frei gegeben.

Blick aus Richtung Mödling
Blick aus Richtung Guntramsdorf

Der neue Geh-/Radweg ist – glaub´ ich – wirklich gut gelungen!

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DANKE!

30.September 2019 in interessant

Das Ergebnis am Sonntag am Abend – ohne Wahlkarten
(die werden aber nur auf Bezirksebene ausgewertet

Danke allen, die mitgearbeitet haben, dass die GRÜNEN dieses großartige Ergebnis erreicht haben – in Österreich und auch in Mödling!

Es ist nicht nur das beste Ergebnis, das die GRÜNEN jemals bei einer NR-Wahl erreicht haben, es ist mit 20,6% auch das beste Ergebnis in Mödling und wir sind erstmals bei einer Nationalratswahl zweitstärkste Partei in unserer Stadt.

In erster Linie muss der Dank Werner Kogler gelten, der nach dem Desaster von 2017 an das GRÜNE Projekt geglaubt hat und – jedenfalls auf Bundesebene – praktisch alleine die GRÜNEN wieder auf die Beine gestellt hat.

Was wir konnten, haben wir versucht, beizutragen.
Und am Wahltag haben wir uns gefreut – und zwar sehr!

Natürlich hat uns die weltweite Klima-Diskussion geholfen (einen Teil des Erfolgs verdanken wir sicher auch Greta). Aber tatsächlich hatten wir nach 2017 praktisch keine Mittel für eine Wahl – weder personell, noch finanziell: während insbesondere die ÖVP, aber auch die anderen Parteien Millionenbeträge in die Wahlauseinandersetzung geworfen haben, konnten die GRÜNEN fast nur auf Spenden zurück greifen.

Ich glaube aber auch, dass wir uns viel an Glaubwürdigkeit zurück geholt haben, die wir 2017 leichtfertig verspielt haben. Wir haben neue Leute, die sachlich kompeten und engagiert sind – und denen die politische Taktik nicht das Wichtigste ist, sondern die Aufgaben, die vor uns liegen.

Erfreulich ist, dass die FPÖ stark verloren hat und – hoffentlich – nicht mehr für eine Regierungsbeteiligung in Frage kommt. Ein Wermutstropfen bleibt, weil die FPÖler sich immer nur selbst schädigen und nicht wegen ihrer Politik abgewählt werden. Aber auf ihre Fähigkeit zur Selbstzerstörung kann man sich wenigstens verlassen…

Der Abstieg der Sozialdemokraten sollte uns GRÜNE kein Anlass zur Freude oder gar Hähme sein: der Niedergang einer starken und erfahrenen demokratischen Partei ist schlecht für die politische Kultur im Land.

Der neue Bundeskanzler Kurz ist in der Darstellung und Rhetorik perfekt und mit einem guten Riecher für das „gesunde Volksempfinden“ gesegnet. Gestaltung und Perspektive kann man sich hingegen von ihm wohl nicht erwarten.

Obwohl er am 29. September ein für ihn fantastisches Ergebnis erreicht hat, ist er im Moment aus meiner Sicht nicht zu beneiden: die vielen Optionen, die ihm theoretisch offen stehen, sehe ich nicht.
Was ihm sicher politisch am liebsten wäre – die Zusammenarbeit mit einer FPÖ ohne die „punktuellen“ Grausligkeiten – wird´s wahrscheinlich nicht spielen. Dazu hat die FPÖ zu viel verloren. Allerdings hat er sich in seinem politischen Profil sehr an die Rechts-Rechten angelehnt und auch in den Vorwahldiskussionen kaum ein Blatt Papier zwischen sich und Hofer erkennen lassen. Das wird nicht so einfach werden, eine Kurve zu kriegen.

SPÖ und GRÜNE hat Kurz mit seiner – offenbar kurzsichtig erfolgreichen – Art, zu polarisieren ziemlich deutlich verärgert. Bei aller Professionalität der Bundespolitiker*innen von grün und rot stell ich mit ein Gesprächsklima mit Kurz ziemlich frostig vor. Außerdem müsste er doch einige substanzielle Zugeständnisse machen und dafür ist Kurz nicht gerade berühmt.

Und wenn er keine Koalition zusammen bringt? Neuwahlen???
Ich kann mir nicht vorstellen, dass sich die ÖVP eine weitere Verbesserung ihrer Ergebnisse ausrechnen kann. Wahrscheinlich würden wieder Stimmen zur FPÖ zurück gehen und davon hätte Kurz nichts.

Ich würde tatsächlich darauf wetten, dass Bundeskanzlerin Dr. Bierlein noch ein paar Monate im Amt bleiben wird.

Aber durch die Position der GRÜNEN werden wohl anders als bisher die Herausforderungen durch die Klimakrise auch in Verhandlungen über eine neue Regierung ständig am Tapet bleiben – und das ist gut so. Kurz wird erkennen müssen, dass das Thema vielen, vor allem Jungen wirklich wichtig ist und Wahlen entscheiden kann. Vielleicht werden wir bald einen Schwenk in den Positionen der ÖVP sehen. Zu hoffen wär´s.

Und was bedeutet der 29. September für Mödling? Und im Hinblick auf den 26. Jänner (Gemeinderatswahl)?

Zuerst einmal wohl wenig, weil es eine Bundeswahl war.

Insgesamt gilt aber auch hier, dass der Klimawandel durch den Erfolg der Bundes-GRÜNEN zu einem Thema erster Priorität geworden ist. Und das wird in Zukunft nicht nur in den lokalen Diskussionen und Auseinandersetzungen seinen Niederschlag finden, sondern auch in den Programmen der Parteien.

Und die Frage, wie in Mödling auf die Herausforderungen reagiert werden soll, wird zu einem wichtigen Thema werden. Da wird sich auch die ÖVP ein bissl weiter bewegen (müssen, denk ich): da geht´s tatsächlich um Mobilität und auch um Raumordnung – und nicht nur um Plastiksackerl (so vernünftig die Kampagne gegen Plastikackerl auch ist).

Die SPÖ ist in Mödling erstmals seit 1945 (!) bei einer Bundeswahl nicht zumindest zweite*). Das ist schon eine ziemliche Zäsur. Und da hat ihnen auch die penetrante Demagogie gegen die GRÜNEN nicht geholfen.

Ob das auf das Gesprächsklima und die Formen der Zusammenarbeit Auswirkung hat? Je schwächer die SPÖ ist, desto interessanter ist sie für die ÖVP. Und seit einiger Zeit nimmt die ÖVP ja deutlich sichtbar Rücksicht auf die Genossen. Ein Indiz? Tatsächlich wir haben noch 4 Monate Zeit…

P.S.: wenn Bürgermeister Hintner diesmal ein Nationalratsmandat schafft, gratulier´ ich ihm dazu und wünsch´ ihm viel Glück.

*) Zumeist (11 von 18x) war die SPÖ seit 1945 überhaupt erste in Mödling…

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Baustelle in Mödling: 22. September 2019

24.September 2019 in interessant

Die größte Baustelle der Stadt ist seit Monaten die Erneuerung des Brückentragwerks im Zug der Landesstraße zwischen Guntramsdorf und Mödling (vlg. „Südbahn-Tunnel“).

Seit Ende Mai wird hier gearbeitet und ich habe den Baufortschritt immer wieder mit Fotos dokumentiert: Ende Juni wurde der Unterbau der Gleise durch ein provisorisches Tragwerk ersetzt, das auf tief in die Erde geschlagenen Stelen lastete. Dadurch konnte „in Ruhe“ am Tunnel unterhalb des Tragwerks gearbeitet werden, ohne den Zugsverkehr beachten zu müssen.

Nun gehen die Arbeiten zu Ende. Der letzte bedeutende Schritt war die Entfernung des provisorischen Brückentragwerks, nachdem der Tunnel selbst fertig gestellt war und der Bahndamm wieder die Gleise zu tragen im Stande war.

Es waren zwei Tragwerke eingebaut gewesen – für jedes Gleis eines. Das letzte am westseitig gelegenen Gleis wurde am 22. September früh morgens entfernt, da für die Arbeiten die Südbahn komplett gesperrt werden musste. Ich hatte mir den Wecker gestellt…

Um 01.30h sollte es losgehen, nachdem der letzte Zug die Baustelle am freien Gleis passiert hat.

Alles war vorbereitet – und ausgeleuchtet. Die beiden Kräne stehen links und rechts vom Tragwerk auf dem Gleis.
…und da war sie, die letzte Schnellbahn vor der Vollsperre am Gleis neben dem mittlerweile von den Schienen befreiten Tragwerk.
Danach kam der Arbeitszug am Nebengleis: das Tragwerk musste nun auf Waggons dieses Zugs gehoben werden.
Es galt, 80t (!) vorsichtig zu heben bewegen.
Mit den beiden riesigen Kränen wurde der Koloss Millimeter für Millimeter angehoben…
…und auf den Waggon gehievt.
Dort musste er ganz exakt eingepasst werden.
Schließlcih konnten die Stahlseile entfernt werden.
Der letzte Schritt war die Entfernung der Aufleger, auf denen das Tragwerk die vergangenen Monate ruhte.
Auch diese beiden Blöcke wurden auf einen Waggon geladen. 

Und das war´s dann: rund 2 1/2 Stunden hat´s gedauert, bis alles verladen war. Tragwerk und Aufleger fuhren in die Betriebsstätte nach St. Pölten, während die Arbeiter sofort begannen, den „normalen“ Gleisunterbau zu errichten.

Bei allen Diskussionen über die ÖBB (Verspätungen, volle Züge, Ausfall von Zügen und noch einiges mehr): ich habe die Arbeit der Ingenieure auf dieser Baustelle schon sehr beeindruckend gefunden und insbesondere des Teams in der Nacht des 22. September unter der Leitung von Dipl.Ing. Anreas Zika, deren Arbeit ich miterleben durfte. Diesen Leuten gehört größter Respekt!

Am Montag war der „normale“ Gleisaufbau schon wieder hergestellt.

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