Hoch oben, wo die Energie her kommt

31.August 2015 in erfreulich, interessant, konkret

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Infos zu der Anlage unter www.bww.cc

 

 

Es ist nicht leicht vorstellbar, aber es kann passieren: wenn Du auf Kur bist, kannst Du Interessantes erleben.

Zum Beispiel in der Buckligen Welt ist es mir passiert:

Dort steht auf einem Höhenrücken in der Gemeinde Lichtenegg ein Windrad, und zwar eines von zweien in Österreich, die öffentlich zugänglich sind. Zwischen dem Einstieg und der Kanzel liegen gut 300 Stufen, aber dann ist man dort, wo die Musi´ spielt. Das Windrad der Marke ENERGON E66 steht dort seit 2003 und liefert mit einer Nennleistung von 1.800 KW jährlich mehr als 3 GWh Strom. Es ist damit nicht – mehr – eines der ganz großen Anlagen, aber interessant allemal. Und: das Erlebnis, auf so einem Kraftwerk oben zu stehen, ist schon etwas besonderes. Man spürt die Kraft des Windes, indem der riesige Turm vibriert und die Rotorblätter mit einer ziemlichen Kraft vorbeiziehen. Ja, und natürlich ist der Ausblick auf die Umgebung überwältigend.

Also ich finde die Windräder ja generell auch schön – nicht nur unerlässlich. Und das eine in Lichtenegg ist ein ganz besonderes…

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Fahrrad-Promotion aus Belgien

26.August 2015 in interessant

Bei der Velo-City, dem Welt-Kongress für das Radfahren, der vor dem Sommer in Nantes (F) statt fand, wurden auch viele Radfahr-Werbefilme aus verschiedenen Ländern gezeigt. Alle wollen das Radfahren schmackhaft machen, die meisten haben auch Tips für bequemes  und rücksichtsvolles Radfahren auf ihrer Agenda.

Und einige beschäftigen sich mit Sicherheit am Rad.

Mir haben die kleinen Filme einer Radfahrergruppe GRACQ aus Brüssel am besten gefallen und deshalb will ich sie den radfahrenden LeserInnen meines Blogs nicht vorenthalten. Die Sprache ist meist Französisch, den Text braucht man aber nicht (sonst hätte ich die Filme auch nicht verstanden…).

Die WEB-Site heisst “Le Vélo c´est l´Avenir”, also “Das Fahrrad ist die Zukunft”. Und das stimmt ja wohl auch :-)

Abgesehen davon, dass sie nett und originell gemacht sind, ist der Inhalt wichtig: sich als RadfahrerIn Platz zu nehmen, trägt zur eigenen Sicherheit bei!

Aber sehen Sie selbst…

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GRÜNER Ausflug zur Landesausstellung

25.Mai 2015 in interessant

IMG_9884OK: das Wetter war nicht sehr schön, aber für das Vorhaben eigentlich ausreichend.

Wir sind am Sa., 23. Mai mit dem Bus von Mödling nach Obergrafendorf gefahren, von dort mit der Mariazellerbahn nach Laubenbachmühle, wo in der neuen Remise der Mariazellerbahn ein Teil der Landesausstellung präsentiert wird.

IMG_9837Der Weg mit der Mariazellerbahn wäre bei schönem Wetter tatsächlich eindrucksvoller (gewesen)…

Nach dem Mittagessen gab´s dann den zweiten Teil der Ausstellung (zum Glück auch hier unter einem Dach): in Neubruck im renovierten Töpperschloß die Geschichte der Metallverarbeitung im Ötscherland.

c pressefotoLACKINGER

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Ausgelassen haben wir den dritten Standort: Wienerbruck. Dort hätte uns der Regen wirklich gestört.

Insgesamt ist die Ausstellung sehr empfehlenswert: interessant, gut aufbereitet und in einer unvergleichlichen Landschaft – wenn man sie sehen würde.

 

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Flugzeuge über Mödling

6.Mai 2015 in interessant

IMG_2469Im Zug des Mediationsverfahrens für den Bau der 3. Piste des Flughafens Wien-Schwechat wurde vor Jahren ein Dialogforum eingerichtet. Dort sind VertreterInnen der Gemeinden (viele Bürgermeister, aber auch Beamte) und auch von Bürgerinitiativen gemeinsam mit Repräsentanten des Flughafens vertreten.

Vor kurzem hat wieder eine Sitzung des Dialogforums für den Bezirk Mödling statt gefunden.

Wichtig dabei war für mich (ich war das erste Mal in diesem Gremium vertreten), dass die Anzahl der Flugbewegungen aktuell am Niveau von 2005 liegt. Seit der Wirtschaftskrise 2008/2009 ist der Flugverkehr deutlich geringer geworden. Dazu kommt, dass neue Maschinen größere Kapazitäten haben und mittlerweile besser ausgelastet sind – gleich viele Passagiere also mit deutlich weniger Flugzeugen transportiert werden (können).

So wird der Bau der 3. Piste – wenn sie überhaupt kommt – nicht vor 2025/2028 aktuell werden.

Was den Nachtflugbetrieb betrifft wurden folgende Zahlen bekannt gegeben: Zwischen 22.00 und 06.00h gab es 2014 insgesamt genau 176 Flugbewegungen. Zwischen 21.00 und 22.00h sind´s im Schnitt unter 2 pro Tag und zwischen 06.00 und 07.00h im Schnitt unter 4.

Es gibt 2 WEB-Seiten, auf denen man sich über die aktuelle Frequenz der Starts und Landungen, die Routen und die Verteilung über den Tag unterrichten kann: www.flugspuren.at (wurde komplett überarbeitet) und www.viennaairport.com/unternehmen (hier ist auch viel Grundsätzliches zum Mediationsverfahren zu finden).

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Ein Abend zum Thema Pestizide

17.April 2015 in dramatisch, interessant, konkret

 

Abg. z. NR, Dipl.Ing. Wolfgang Pirklhuber bei uns in Mödling am 14. April 2015

Abg. z. NR, Dipl.Ing. Wolfgang Pirklhuber bei uns in Mödling am 14. April 2015

Ausgehend von dem Vorfall knapp vor Weihnachten im vergangenen Jahr, als ein Gärtner durch eine verbotene technische Installation letztlich fahrlässig mit Pestiziden verseuchtes Wasser in die Trinkwasserleitung der Südtirolersiedlung in Mödling gepumpt hat, ist die Frage der Nutzung von Pestiziden ganz aktuell geworden: wer hantiert wie und wo mit welchen Substanzen? Die Frage war aktuelle in Zusammenhang mit der Landwirtschaft (noch dazu in unmittelbarer Umgebung eines Wohngebiets), ist aber nicht auf “Profis” beschränkt. Es ist zu vermuten, dass insbesondere Hobby-GärtnerInnen aus Unwissen und wegen der leichten Zugänglichkeit Substanzen auf ihrem Grund einsetzen, die für die Umwelt, ihre Wohnumgebung und letztlich sie selbst schädlich sind.

Wir haben DI Wolfgang Pirklhuber nach Mödling eingeladen, den GRÜNEN Sprecher für Landwirtschaft im Nationalrat, um uns einen generellen Überblick über die Herstellung, Verbreitung und den EInsatz von Pestiziden in der industrialisierten Landwirtschaft, aber auch im Bereich privater Gärten zu geben.

Und es wurde ein sehr informativer Abend. Friedl Hans war so nett und hat den Vortrag und die folgende Diskussion gefilmt und stellt seine Dokumentation des Abends zur Verfügung.

Es ist eine gute Möglichkeit für alle, die an diesem Abend keine Zeit hatten. Das soll allerdings niemand motivieren, bei unserem nächsten Info-Abend zu Hause zu bleiben und auf das Video zu warten. Denn, wer weiß: vielleicht hat Friedl Hans einmal keine Zeit und dann versäumt man einen sehr interessanten Vortrag :-)

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Handwerkstatt Mödling: ein tolles Projekt

15.März 2015 in interessant

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Gus M. Scott hat mit seiner Frau, Lou Moser den Mosaik-Workshop geleitet.

Vergangenen Samstag (14. März) war Aktionstag – “Glück kommt vom Selbermachen” – in der Mödlinger Handwerkstadt.

Es gab 8 Workshops mit unterschiedlichen Themen. Alle fanden in den Räumen statt, die auch außerhalb des Aktionstags für derartige Aktivitäten zur Verfügung stehen: D.I. Wilhelm Haßlinger-Straße 3 (Untergeschoss – Eingang rechts neben dem Tierarzt!).

Ich hatte Glück & Ehre, von einem der Initiatoren des Projekts, Lukas Brunbauer durch die Stationen der Handwerkstadt geführt zu werden. Es war sehr, sehr eindrucksvoll und sympathisch. Und überhaupt: es ist eine sensationelle Idee, Räume und Know How für handwerkliche Betätigung zur Verfügung zu stellen. Dabei geht´s nicht nur um große Kreativität (obwohl: das auch); es gibt ausreichend Platz zum Reparieren, seien es Fahrräder oder was immer.

Aber offenbar haben eh schon viele Menschen die Handwerkstadt wahrgenommen und es scheint sich eine kleine Coummunity zu entwickeln. Das ist fein so!

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Erweiterung der Kernzone: das würd´s bringen!

13.Januar 2015 in interessant

Rüdiger Maresch, Amrita Enzinger mit uns Mödlingern...

Rüdiger Maresch, Amrita Enzinger mit zwei (Bezirks-)Mödlingern...

Gestern, am 12. Jänner hatten wir die GRÜNEN VerkehrssprecherInnen von Wien (Rüdiger Maresch) und NÖ (Amrita Enzinger)  in Mödling zu Gast: es ging um Verkehrsprojekte im Südraum von Wien, in der “Metropolenregion”.

Rüdiger Maresch brachte ganz aktuell einen Vorstoß von Mary Vassilakou für die Ausweitung der Kernzone im Verkehrsverbund mit.

Seit Jahren wird über eine Reform der Zonenregelung des Verkehrsverbunds diskutiert: zuletzt gab es Vorschläge des VOR für eine Wabenlösung (damit würden sehr kleine Einheiten geschaffen mit relativ geringen Aufpreisen für jede zusätzliche Wabe. Wenn man allerdings viele Waben braucht, wird die Geschichte unübersichtlich und – teuer).

Tatsächlich wollen wir viel mehr BerufspendlerInnen motivieren, vom Auto auf die Öffis umzusteigen. Gerade aus dem Süden ist der Anteil der PendlerInnen, die täglich mit dem Auto nach Wien unterwegs sind, besonders groß (nur 21% fahren mit den Öffis!). Und wir wissen auch, dass die Einführung des €365,- – Jahrestickets in Wien eine Erfolgsgeschichte ist: 600.000 WienerInnen besitzen jetzt eine Jahreskarte. Damit ist für viele Menschen die Schwelle zur Nutzung der Öffis geringer: wenn man eh schon eine Karte hat, steigt man leichter in Bus & Bim ein.

Wichtig ist also: kostengünstig und einfach. Die Idee von Mary wäre beides.

Ich finde, es ist ein wichtiger Vorstoß in einer “ewig” zu sein scheinenden Debatte.

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"Die Geschichte meines Handys"

16.Dezember 2014 in interessant, konkret

Gruppenbild vom Workshop am 16. Dezember 2014

Gruppenbild vom Workshop am 16. Dezember 2014 mit der Direktorin, Fr. Mag. Röhrenbacher (ganz rechts)

Neben der Bewältigung der Probleme mit dem Trinkwasser in Teilen unserer Stadt geht das politische Leben weiter:

Ich durfte heute bei einem Workshop in der HAK / Vienna Business School dabei sein, das die Herstellung von Handys zum Gegenstand hatte. Vorbereitet und moderiert wurde die Veranstaltung von Mag. Haberl von Südwind NÖ-Süd.

In diesem Workshop wird der komplexe Erzeugungs- und Recyclingweg eines Mobiltelefons unter die Lupe genommen und auf seine nachhaltige Beschaffung hinterfragt.

Die SchülerInnen werden hier selbst aktiv, sie erleben den Weg des Handys von der Gewinnung der Rohstoffe über die Fertigung in Fabriken über den Gebrauch bis zum Wegwerfen oder Recyceln oder Weitergeben des Handys.

Das Handy ist als Alltagsgegenstand ebenso wie als Statussymbol nicht mehr wegzudenken. Es ist unser Tor in soziale Netzwerke, ins Internet, unsere Uhr und nicht zuletzt unser Telefon.

Hinter dem Produkt steht eine lange Kette an Verarbeitungsschritten, in die viele Menschen weltweit eingebunden sind. Bei rund sieben Milliarden Mobilfunkanschlüssen auf unserem Planeten ist die Menge der betroffenen Menschen dementsprechend groß. Dieser Workshop macht einen Schritt hinter die Kulissen und spricht das Thema globale Verantwortung an.

Die Stadtgemeinde Mödling als Klimabündnisgemeinde und das Land NÖ haben durch die Übernahme der Kosten dieses Workshop möglich gemacht. Damit kann das Wissen über Zusammenhänge der globalen Wirtschaft und deren Folgen geschaffen / vertieft werden. Es freut mich, dass solche Projekte in Mödling stattfinden.

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Interessante Ausstellung zum 1. Weltkrieg

15.November 2014 in interessant

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Details zur Ausstellung als Link hinter dem Plakat

Ein paar Tage ist sie noch zu sehen: die Ausstellung in der Stadtgalerie.

Die Kuratoren haben viel zusammen getragen, was die Zeit vor und nach dem Ausbruch des Weltkriegs besonders aus dem Blickwinkel des Alltags beleuchten. Die Ausstellung ermöglicht, sich ein bißchen in die Zeit zu versetzen. Das ist keine Erklärung für die Ursachen den Völkergemetzels, soll und kann es auch nicht sein – obwohl doch auch einige Texte vorbereitet wurden, die sich mit dem Krieg selbst beschäftigen (Eine Tafel beschäftigt sich auch mit der Friedensbewegung, Berta von Suttner und Alfred Fried).

Auch an dieser Stelle muss aber (leider) deutlich gemacht werden, dass sich die k. u. k. Armee nicht die geringste Berechtigung zu einer verklärenden Nostalgie erworben hat: nicht nur hat der österreichische Kaiser tatsächlich den Krieg begonnen, sondern hat seine Armee in den 4 Jahren neben dem allgemeinen Dahin-Schlachten massive und unentschuldbare Kriegsverbrechen begangen. Aber das sollte ohnehin allgemein bekannt sein. Diese Bemerkung trifft auch nicht die Ausstellung selbst…

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Der lange Weg meiner Jeans

25.Oktober 2014 in interessant

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c Christian Boeger

Am 24. September fand in der HLM, das ist die Höhere Lehranstalt für Mode in Mödling, ein Workshoptag zum Thema “Globale Verantwortung in der Textilproduktion: der lange Weg meiner Jeans” statt.

Ich halte das Thema für ein ganz, ganz wichtiges und deshalb unterstützt die Stadt solche Bildungsprojekte in den Mödlinger Schulen nach Möglichkeit. Der Jeans-Workshop wurde organisiert und durchgeführt von Südwind-NÖ-Süd, auf Initiative der Schulleitung. Deshalb haben Fr. StR.in Vreni Schwendemann als Zuständige für die Schulen und ich als Vize, in dessen Ressort auch das Klimabündnis fällt,  den Workshoptag besucht und dort insbes. dem Direktor, Mag. Pfeffer, Fr. DI.in Gabi Drofenig als zuständige Lehrerin und Hannah Schütz von Südwind-NÖ-Süd unseren Dank für die Durchführung der Veranstaltung ausgesprochen. Und dann haben wir uns natürlich auch – kurz – die Arbeit im Projekt angesehen und die Schülerinnen gelobt :-) Ja: und auch ein Foto ist entstanden …

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