Das ist die KRONE ... :-(

13.Dezember 2011 in jenseits

KRONE, 12.12.2011, s.19

KRONE, 12.12.2011, s.19

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Zum Thema Hauptstraße: Schriftverkehr mit dem Land

7.November 2011 in ärgerlich, jenseits

In der Diskussion über einen Radweg in der Hauptstraßewird immer wieder die Position des Landes bemüht: Das Land sei gegen einen Radweg.

Hier die Original-Schreiben zu dem Thema – dass sich jedeR selbst seine Meinung bilden kann. (Übrigens: ein Radstreifen ist eine Markierung auf der Fahrbahn; ein Radweg ist eine baulich abgesetzte Konstruktion *neben* der Fahrbahn).

Schreiben zur Hauptstrasse an das Land

Das war das Schreiben, mit dem wir Klarheit über die Möglichkeit, einen Radweg in der Hauptstraße erreichten zu können, erreichen wollte.

Und das war die Antwort:

Antwort der landesstraßenverwaltung zur Frage, ob ein Radweg "geht"...

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So schön kann Politik sein...

23.Februar 2011 in jenseits

Kurier 23.2.2011

Kurier 23.2.2011

Also gleich vorweg: das ist kein Grund zur Schadenfreude!
Es ist auch keine sooo große Überraschung (ich hab mich eh schon gewundert, wie lange das dauert, bis sich die beiden zusammen finden).

Kurier 23.2.2011

Aber es ist ein kleines Zeichen für die Art, wie in diesem Land nach wie vor Politik gemacht wird. mit dem Blick auf – nein: nicht den morgigen Tag – auf den Nachmittag des selben Tages und einen erhofften medialen Effekt; egal wie. Und egal, mit wem. (Der Bundeskanzler würde – ich will garnicht wissen was – alles der Präsenz in der KRONE opfern).

Andreas Holzmann stand vor Jahren als Verkehrsstadtrat für das Verkehrskonzept MOVE. Dort hatte die Parkraumbewirtschaftung – flächendeckend ! – einen besonderen Platz. Übrigens: wir hielten das damals schon für im Grund vernünftig. Aber entscheidend ist die Einbettung in das Gesamtkonzept und die Wirksamkeit weiterer Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung. Die fehlten aber fast völlig und so stellte sich letztlich die Frage der Akzeptanz in der Bevölkerung nicht. Aber der Andreas Holzmann des Jahres 2003 vertrat die Parkraumbewirtschaftung (mit Anrainerpickerl, versteht sich).

Aber möglicherweise war das der SPÖ damals auch nicht wirklich wichtig. So wie es ihnen auch jetzt nicht wirklich wichtig ist. Sonst würde sich Andreas Holzmann mit der konkreten Fragestellung in der Umgebung der HTL beschäftigen. Ständig nach Parkplätzen auf HTL-Gelände zu rufen, wird diese dort auch nicht herzaubern: es wird in der nächsten Zeit zusätzliche rd. 50 Parkplätze auf Schulgrund geben, sodass die Direktion davon ausgeht, dass dann alle LehrerInnen Platz am Schulgelände haben. Aber für mehr ist kein Platz. Und auch wenn hunderte Autos im Bereich der Schule stehen könnten: die Verkehrsbelastung für die Umgebung will ich den AnrainerInnen nicht zumuten. Also müssen wir als verantwortliche StadtpolikerInnen dafür sorgen, dass die SchülerInnen anders als mit dem Auto in die Schule kommen. So ist es. Dafür Lösungen zu finden, dafür sind wir gewählt. („Grüne“) Parkzonen sind *ein* mögliches Mittel, das Problem zu lösen. Wir sind in der Planungsphase und werden – wenn wir selbst klar sehen – ausführlich mit den AnrainerInnen darüber reden. Wir sind nicht unter besonderem Zeitdruck, werden das Problem aber zügig angehen.

P.S.: Begehren des Volkes sind uns als Mittel der gelebten Demokratie tendenziell „heilig“. „Schlaue“ polit-taktische Manöver machen dieses Instrument aber eher kaputt. Auch deshalb ist der Schritt der SPÖ bestenfalls „jenseits“.

NÖN 23.2.2011

NÖN 23.2.2011

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