Diskussionsthema: Parkraumbewirtschaftung

1.August 2010 in heikel, konkret

Im Zusammenhang mit der Budgetsituation der Stadt hat sich eine Idee neu herausgebildet, die schon fast vergessen war: die Parkraumbewirtschaftung.

Ich würde gern die Gelegenheit wahr nehmen und die – m.E. anachronistische – Situation mit den Kurzparkzonen mit einem Schnitt angehen: d.h. Parkraumbewirtschaftung in sämtlichen Kurzparkzonen der Stadt. Also Schillerstraße-Babenbergergasse, Badstraße (Post), Pfarrgasse, Parkstraße, Wienerstraße. Und ich find: auch Föhrenhof. Und auch das Gebiet um die HTL könnten wir uns bei der Gelegenheit anschauen.

Bei allem wäre ein Konzept mit Parkpickerln für Anrainer zweckmäßig – gebunden an den Hauptwohnsitz in Mödling. (Vielleicht könnten wir da ein paar der 4.000 (!) NebenwohnsitzerInnen wieder für Mödling gewinnen).

Es ist grundsätzlich nicht nachzuvollziehen, weshalb die Inanspruchnahme von öffentlichem Raum zum PKW-Abstellen gratis sein soll. Jetzt muss aber sicher eine Unterscheidung getroffen werden – jedenfalls in einer Kleinstadt wie Mödling halt´ ich eine flächendeckende Bewirtschaftung á la Wien (innerhalb des Gürtels) für nicht zielführend und momentan auch in keiner Weise umsetzbar.

Aber auch die Bewirtschaftung der bestehenden Kurzparkzonen wäre schon ein richtiges und vernünftiges Signal.

Bitte um Beiträge und Meinungen!

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klar und deutlich

22.Juni 2010 in konkret

KURIER am 22. Juni

KURIER am 22. Juni

Ich möchte gern ein bißchen zu dem Artikel im heutigen KURIER hinzufügen:

Die finanzielle Situation der Stadt erfordert ein professionelles, ehrliches, verantwortungsvolles und konsequentes Vorgehen.

Es geht um den finanziellen Spielraum dieser Stadt für die nächsten Jahre und um die Möglichkeiten, weiterhin ein gutes Theater anbieten, einen leistungsfähigen öffentlichen Verkehr, soziale Unterstützung und auch Infrastruktur gewährleisten zu können.

Dazu muss die Gesamtsituation mit allen Aspekten (und Verpflichtungen) offen analysiert werden.

Und dann müssen intelligente und auch unkonventionelle Lösungen gesucht werden: die Effizienz der Abläufe im Amt, der richtige Einsatz des Personals, die Aufwändungen für Energie,  Subventionen werden ein Thema sein, wie auch die Kooperation mit Nachbargemeinden (weshalb muss in jeder Gemeindestube eine eigene Buchhaltung sitzen?).

Es darf nicht so weit kommen, dass MitarbeiterInnen abgebaut werden. Oder ihr Geld verspätet bekommen – wie unlängst in einer Stadt in NÖ.

Aber es geht tatsächlich um die Zukunft der Stadt: entweder man beschönigt und wurschtelt weiter (garnicht gut) oder man findet einen Weg für eine tragfähige finanzielle Basis. Letzteres wird da oder dort Unverständnis und Ärger hervorrufen. Aber der Weg muss gegangen werden.

Ich sag das bewußt als GRÜNEr: wir sollten nicht die Natur, die Rohstoffe – aber auch nicht die finanziellen Möglichkeiten der Zukunft heute verbrauchen.

Dass wir in einer schlimmen budgetären Situation in eine Regierung eingetreten sind, ist nicht angenehm. Aber wir werden uns bemühen, verantwortungsvolle Lösungen transparent und nachvollziehbar zu erarbeiten.

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