Fotos im Biosphärenpark Wienerwald

16.Mai 2018 in konkret, persönlich

Eine kleine persönliche Geschichte:

Ich fotografiere – so weit ich halt dazu komm´ und sicher recht amateurhaft. Aber mit viel Freude…

Vor ein paar Monaten gab es eine Ausschreibung für einen Fotowettbewerb durch den Biosphärenpark Wienerwald.

Mit dem Foto vom Liechtensteinischen Amphitheater in Ma. Enzersdorf hab ich eine Kategorie gewonnen.

Preis war eine Fotoworkshop mit einem der besten Natur-Fotografen Österreichs, mit Marc Graf, der auch bei dem sensationellen Projekt „Wiener Wildnis“ mitgearbeitet hat.

Mit Marc waren wir (5 Preisträger) u.a. auf der Perchtoldsdorfer Heide und haben versucht, seine Tips umzusetzen.

Ein paar Beispiele:

Der Workshop war sehr interessant, informativ und spannend.

Aber vor allem: beim Fotografieren sieht man erst, wie schön die Landschaft bei uns ist!

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Kastanien am Schrannenplatz: Kommen & Gehen...

21.April 2018 in konkret

Seit ein paar Tagen hat der Schrannenplatz ein anderes Gesicht: einer der beiden alten Kastanienbäume musste gefällt werden.

Ich hab ein Foto aus dem Herbst 2016 gefunden: während die gesunde Kastanie – der Jahreszeit entsprechend – bereits welkt, hat ihre kranke Nachbarin fast keine Blätter mehr – blüht aber (!). Dieses Phänomen heisst Notblüte und ist ein Zeichen für einen sehr schlechten Zustand eines Baums. Jetzt war´s also so weit und sie musste auch aus Sicherheitsgründen entfernt werden. Hoffen wir, dass es der neuen Kastanie am Schrannenplatz besser geht!

Statt dessen gibt´s eine neue – im nächsten Jahr rosa blühende – Kastanie.

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20 Jahre Stadttheater Mödling: ein gutes Jubiläum!

4.März 2018 in erfreulich, interessant, konkret

Das war die Broschüre anlässlich des 10. Geburtstags

Am vergangenen Freitag feierte Bruno Max mit seinem Ensemble einen würdigen, runden Geburtstag: 20 Jahre Stadttheater.

Begonnen hatte die Arbeit von Bruno Max eigentlich schon am 1. September 1997, als er mit seinem Trägerverein „Theater zum Fürchten“ aus dem Hearing für die neue Leitung des Stadttheaters als Sieger hervorging – gegen starke Konkurrenz in Person von Frank Hoffmann und Georg Mittendrein.

Damals war es keinem der anwesenden Stadtpolitiker (keine Innen!) klar, welch richtige Entscheidung sie getroffen und welche Erfolgsgeschichte sie eingeleitet hatten.

Am 7. März 1998 startete das Stadttheater unter Bruno Max dann mit Shakespeares „Richard III“.

Seither 20 Jahre mit jährlich 8 neuen Produktionen, packend, spannend und Ergebnis hoher Schauspielkunst, wie zuletzt „Donadieu“ von Fritz Höchwälder in der Inszenierung vom Intendanten persönlich, Bruno Max.

Mehr als 370 SchauspielerInnen haben die Bretter des Stadttheaters als Akteure betreten, wobei uns ein Harter Kern des Ensembles seit Jahren schon fast fest ans Herz gewachsen ist.

Was ich als etwas Besonderes empfinde, ist, dass Bruno Max nicht nur Theaterstücke für Mödlings Theater (und auch für die „Skala“ in Wien) produziert, sondern dass er in vielerlei Hinsicht eine Vernetzung mit der Stadt geschafft hat: auch, indem man Schauspieler in Mödlings Strassen oder auch in unseren Wirtshäusern erkennt und sie so zu sagen für die MödlingerInnen „greifbar“ sind, aber vor allem, indem er sich intensiv mit der Geschichte der Stadt auseinandersetzt: das betrifft zum einen die theatralische Nutzung des „Bunkers“, des Luftschutzstollens in der Klausen (heuer erwartet uns Karl May im Bunker!), aber auch mit dem unvergessenen historischen Projekt „Wien XXIV“ im Februar 2008. Oder durch die Kooperation mit der Mödlinger Blasmusik „Brassed off“ in der Saison 2016/2017.

Oder auch mit einem Buch über die Geschichte des Hauses in der Brühlerstraße, der „Mödlinger Bühne“.

Das Mödlinger Stadttheater ist neben dem Landestheater (mit den Spielstätten St. Pölten und Baden) die einzige durchgehend bespielte Bühne in Niederösterreich, es ist ein zentraler Punkt im kulturellen Leben der Stadt und eine Bereicherung für Mödling.

Wir sind stolz auf „unser“ (=Brunos) Theater und gratulieren herzlich!

Übrigens: am Dienstag, 13. März ist Premiere von Molieres „Tartuffe“.

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Radfahren in Mödling - auch 2017 ging´s weiter :-)

10.Februar 2018 in konkret

Seit kurzem leigt der Radbericht 2017 vor.

Einige lange geplante Vorhaben wurden umgesetzt, bei anderen wurde die Planung fortgesetzt. Schaut / Schauen Sie rein! Ich bin gespannt, ob Eure / Ihre Eindrücke sich mit meiner Sichtweise decken. Und überhaupt: schreibt / schreiben Sie mir Eure Meinung zum Radfahren in Mödling.

Die ersten drei Rückmeldungen per Mail an gerhard.wannenmacher@aon.at bekommen einen Gutschein für ein urcooles Fahrradlicht beim Wienerwaldbiker.

 

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Arbeitslosigkeit - und der Umgang damit

8.Februar 2018 in heikel, interessant, konkret

Am kommenden Montag laden wir zu einem Vortrag zum Thema Arbeitsmarkt / Arbeitsmarktpolitik ein.

Wir haben einen „Kenner“ des Themas von der AK-NÖ als Vortragenden gewinnen können und ich verspreche, es wird ein sehr informativer und interessanter Abend werden.

Weshalb wir uns dem Thema widmen?

Für mich ist die Absicherung arbeitender Menschen für den Fall der Arbeitslosigkeit ein Eckpfeiler des Sozialstaats, wie wir ihn kennen und gewohnt sind. Die 1920 in Österreich eingeführte Arbeitslosenversicherung hat die bis dahin bestehende Bedrohung zumindest reduziert, im Fall des Wegfalls des Arbeitsplatzes ins Nichts – sprich: Armut – zu fallen. Damit hat sich natürlich auch die „Verhandlungsposition“ der Arbeiter und Angestellten gegenüber ihren ArbeitgeberInnen wesentlich verbessert.

Die Arbeitslosenversicherung war immer unmittelbar kombiniert mit einer staatlich authorisierten Arbeitsvermittlung.

Dieser Bereich, der sich aus der Versicherungsleistung und der Vermittlung zusammen setzt, stellt insgesamt die Arbeitsmarkpolitik dar.

Dahinter steht die Annahme einer Verpflichtung der Gesellschaft / des Staates, Menschen in den Erwerbsprozess zu bringen und dort zu behalten. Mittlerweile kümmert sich die Arbeitsmarktpolitik auch um die Ausbildung Arbeitsuchender, um das Finden eines Arbeitsplatzes zu erleichtern.

Diese Annahme ist eine politische Kategorie und ihre Ausprägung – natürlich – Gegenstand politischer Debatten.

Für „linke“ Sozialpolitik steht die Verantwortung für die arbeitenden Menschen im Vordergrund: das bedeutet, Schaffung von Arbeitsplätzen und wenn es keine – adäquate – Arbeit gibt, eine möglichst gute Absicherung der Lebensumstände. Durch eine aktive Arbeitsmarkpolitik wird versucht, – z.B. durch Förderungen – eine ausreichende Anzahl von Arbeitsplätzen zu schaffen. Arbeitende Menschen sollten aber in keinster Weise vor dem sozialen Abgrund stehen.

Konservative und insbes. Neoliberale sehen die Verantwortung des Einzelnen im Vordergrund, der sich vor allem selbst um seinen Arbeitsplatz / sein Einkommen kümmern soll. Der Staat – oder konkret eben eine staatlich eingerichtete Versicherung mit Beiträgen auch der Arbeitgeber – sichert nur ab, wenn der Einzelne selbst ausreichend initiativ wurde. Wenn das nicht der Fall war, hat der Einzelne die Konsequenzen zu tragen und muss in Konsequenz auch mit Armut rechnen.

Meines Erachtens ist auch die Frage des „Missbrauchs“ schon eine politische: wenn es genügend Arbeitsplätze gäbe und die auch entsprechend ausgestaltet wären, würden wahrscheinlich (fast) alle arbeiten gehen wollen, die können. Nun gibt es aber (bei der aktuellen Arbeitszeitregelung) nicht genügend Arbeit und sind viele Jobs so schlecht (bezahlt), dass sich nicht für alle ein geeigneter Arbeitsplatz findet. Den Zwang zu erhöhen – ohne gleichzeitig für eine ausreichende Zahl von Jobs zu sorgen – hat zur Folge, dass die Arbeitsbedingungen für alle schlechter werden.

Aber auch bei ausreichendem Angebot von Arbeitsplätzen würde es Menschen geben, die nicht arbeiten gehen wollen. Wie verhält sich die Gemeinschaft zu diesen? „Entlässt“ man sie – weil selbst verschuldet – in die Armut. Oder ist der soziale Friede wert, Menschen aufzufangen, auch wenn sie „selbst schuld“ sind?

Das sind im wesentlichen die unterschiedlichen Sichten. Und die aktuelle Diskussion drückt diese Sichten aus – und ist deshalb so wichtig!

Wir wollen diesen Themenkomplex diskutieren (auch wenn die Pläne der Regierung noch nicht detailliert vorliegen).
Welche Auswirkungen hat eine Änderung der Zumutbarkeitsbestimmungen?
Welche gesellschaftlichen Wirkungen hat das Infragestellen der Mindestsicherung – und erst recht deren Abschaffung und Ersatz durch Formen der Sozialhilfe?

Übrigens: wir veranstalten einmal im Monat – am jeweils 2. Montag – Diskussionsabende zu unterschiedlichen atuellen Themen und laden dazu FachexpertInnen ein. Schauen Sie doch einmal vorbei!

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Radln im Winter

6.Dezember 2017 in konkret, wichtig !!!

Auch im Winter kann man mit dem Rad fahren!

Gerade auf kurzen Strecken und damit in der Stadt – auch in unserer – bleibt das Rad auch in der kalten Jahreszeit in Betrieb.

Es gibt allerdings einige Aspekte, auf die man achten sollte:

  • Im Winter wird es früher dunkel und später hell. Das bedeutet, dass RadfahrerInnen mehr als im Sommer darauf achten müssen, gut gesehen zu werden!
    Ich hab Anfang Dezember zu diesem Thema ein kleines Treffen organisiert und die NÖN dazu eingeladen. Entstanden ist ein Artikel, der die Bedeutung der Beleuchtung am Rad unterstreichen sollte.
    Unterstützung hab ich mir dafür von der Polizei und von der eNu (Energie- und Umweltagentur NÖ) geholt.
    Und als Motivation hab ich selbst ein paar Leuchten gekauft und stelle diese – so weit noch im Rahmen – InteressentInnen gratis zur Verfügung. (Bitte schicken Sie mir eine Mail unter gerhard.wannenmacher@moedling.at mit dem Stichwort Winterradeln).
  • Wichtig ist natürlich auch die Kleidung: nicht nur warm und regenfest, sondern auch wieder gut sichtbar (hell und am besten mit Reflektoren).
  • Und auch die Reifen sind ein wichtiges Thema im Winter: für das Fahren im Schnee, aber auch auf Wegen, die gestreut sind. Ich hab für den Winter extra Reifen mit mehr Grip, die ich – wie auch beim Auto – rechtzeitig wechsle.
  • Dazu: eine regenfeste Abdeckung für den Sattel und eine gut geölte Kette.

Viel mehr braucht´s nicht, um auch im Winter und sogar im Schnee sicher am Rad unterwegs zu sein.

Pressefoto (c Christoph Dworak). Links neben mir Peter vom Wienerwaldbiker, rechts neben mir Dr. Herbert Greisberger (GF der eNu) und Alois Geyrhofer, der Kommandant der Polizei Mödling.

Nützliche Tips für das Radfahren im Winter gibt es auch von Radland NÖ und von ARGUS.

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Skribany-Platz: ein paar kleine, aber sinnvolle Verbesserungen

26.November 2017 in konkret

In den vergangenen Tagen wurden einige kleine Maßnahmen am Skribany-Platz vorgenommen.

Die Stadt hat damit Verbesserungen für Fußgänger- und RadfahrerInnen geschaffen.

Ich möchte an diesen kleinen Beispielen erläutern, welche Überlegungen seitens der Stadt bei Verkehrsthemen angestellt werden: es sind nämlich nicht immer nur die großen Vorhaben, mit denen Impulse gesetzt werden (können)…

1. Ecke Lerchengasse / Skribanyplatz:

Es gab seit Jahren immer wieder Klagen, insbesondere älterer BürgerInnen, dass man von der Lerchengasse schlecht zu Fuß zum Skribanyplatz kommt: Autos kommen (zu) schnell aus Richtung Enzersdorferstraße und weil Autos oft (illegal) an den Ecken parken, sieht man sie schlecht.

Am Planausschnitt sind die vorgeschlagenen Maßnahmen rot gekennzeichnet. Die grünen Linien dienen der Berechnung der Fahrspuren von PKWs und LKWs: die sollten durch die Vorziehungen nicht behindert werden.

Der Planer (Dipl.Ing. Pigisch) hat einen Vorschlag gezeichnet. Darin sind zwei sog. Gehsteigvorziehungen vorgesehen: das sind Vergrößerungen des Gehsteigs in Richtung zur Fahrbahn. Diese Vorziehungen haben den Sinn, dass FußgängerInnen bis zur Strassenkante auf dem Gehsteig gehen können, dadurch eine bessere Sicht auf den Verkehr haben und der Weg zur Querung der Strasse kürzer ist. Nebeneffekt: es kann kein Auto in dem Bereich parken (bei den Vorziehungen am Plan wären es ohnehin nur illegale Parkmöglichkeiten gewesen, weil man im Kreuzungsbereich nicht parken darf).

Das Ergebnis sehen Sie hier:

Blickrichtung Sprongl-Gasse: links sieht man die Gehsteigvorziehung (plus 2 kleine Flächen, auf denen Bodendeckerpflanzen gesetzt werden). Wer die Lerchengasse in Richtung Süden queren will, hat nun gute Sicht auf den Verkehr, der die Lerchengasse entlang kommt.

Das ist die zweite Gehsteigvorziehung in dem Kreuzungsbereich: FußgängerInnen haben einen wesentlich kürzeren Weg, die Lerchengasse zu überqueren und werden vom Verkehr, der aus Richtung Enzersdorferstraße kommt, viel besser gesehen.

2. Ecke Sprongl-Gasse / Skribanyplatz:

Auch hier sind in der Vergangenheit oft Autos an den Ecken der Kreuzung gestanden und haben den FußgängerInnen die Querung der Sprongl-Gasse erschwert. Durch die beiden Vorziehungen sind die Ecken nun frei und die FußgängerInnen kommen am – sicheren – Gehsteig bis zum Straßenrand. Dadurch sehen sie optimal nach links und rechts – bzw. die AutofahrerInnen erkennen die FußgängerInnen viel früher, als wenn diese zwischen den Autos durchgehen müssen.

So wurde die nördliche Vorziehung gelöst.

Und das ist die südliche Vorziehung.

3. Einmündung eines Geh-/Radwegs auf der Neugasse in den Skribanyplatz

Bis vor wenigen Tagen durfte man als RadfahrerIn nicht durch die von der Milowgasse über die Neugasse zum Skribanyplatz fahren. Und wenn man es – illegal – trotzdem gemacht hat, weil diese Verbindung ein guter Abschneider in Richtung Zentrum ist, fand man am Skribanyplatz eine 15cm hohe Gehsteigkante vor, über die man mit dem Rad hinterhüpfen und in der umgekehrten Richtung das Rad hinaufheben musste. Sowas sind ungute Hindernisse.

Der Planer hat vorgeschlagen, die Neuweg im Bereich des Skribanyplatzes breiter zu machen (dass Fußgänger- und RadfahrerInnen neben einander gut Platz haben) und eine Rampe zum Straßenbereich des Platzes.

Und so sieht die Lösung nun praktisch aus.

Von der Milowgasse aus kann man jetzt ganz legal und bequem mit dem Rad zum Skribanyplatz fahren.

Dieses Beispiel soll zeigen, dass die Verkehrsplanung der Stadt auch mit kleinen Maßnahmen Verbesserungen erreichen kann – für Fußgänger- und RadfahrerInnen. Grundsätzlich gibt es insbesondere für FußgängerInnen ein Prinzip, seit ich Stadtrat bin: die Krezungsecken gehören den FußgängerInnen und die Gehsteige werden in Richtung von Übergängen abgeflacht, sodass man auch mit einem Kinderwagen oder Rollator einfach drüber kommt. Wir haben bei weitem nicht die Mittel, die Gehsteige in ganz Mödling entsprechend herzurichten, aber wenn in einem Bereich ohnehin gearbeitet wird und/oder es besondere Situationen gibt, machen wir´s.

Die Kosten zur Umsetzung dieser drei Maßnahmen am Skribany-Platz waren mit insgesamt €31.000,- für Straßenmaßnahmen relativ gering.

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Achsenaugasse & Mölkergasse in neuem Kleid (und mit neuer Bestimmung!)

13.September 2017 in erfreulich, herausfordernd, konkret

IMG_9893kAm vergangenen Samstag (9. September) wurde die neue, die zweite Begegnungszone – nach der Klostergasse – in Mödling eröffnet.

IMG-20170909-WA0000Sie umfasst die beiden „Straßen“ Achsenau- und Mölkergasse zur Gänze, sowie das Ende der Eisentorgasse vom Kindergarten bis zur Achsenaugasse.

In den Monaten davor wurde der Kanal und auch die Wasserleitung, sowie die Viechtlbrücke von Grund auf saniert. Erst, als alle Vorarbeiten abgeschlossen waren, wurde die Oberfläche in den Zustand gebracht, wie wir ihn jetzt vorfinden.

Die neue Begegnungszone ist eine Entsprechung für die in der Klostergasse, die als erste in Niederösterreich im Frühjahr 2013 eröffnet worden war. Somit wird die Hauptstraße als Ost-West-Verkehrsachse an beiden Seiten flankiert von verkehrsberuhigten Zonen.

Begegnungszone bedeutet vor alle ein Nebeneinander der verschiedenen VerkehrsteilnehmerInnen: Fußgänger-, Radfahrer-, AutofahrerInnen und ist damit eine deutliche Ansage der Verkehrspolitik der Stadt.

Wie bei jedem größeren Straßenbauvorhaben der Stadt haben wir die Gelegenheit genutzt, den öffentlichen Raum zu gestalten: sei es durch Vorziehung der Gehsteige bei den Kreuzungen, um die Querung für Zu-Fuß-Gehende zu erleichtern, sei es durch Abschrägungen der Gehsteige, sei es durch mehr Platz für Bäume und Sträucher.

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Auch die Kreuzung Achsenau- / Vechtlgasse wurde geordnet. Bäume und Büsche kommen noch!

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Auch der Weg entlang des Bachs wurde plniert. Er sollte den FußgängerInnen vorbehalten sein.

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Die Kreuzung Viechtlgasse / Achsenaugasse ist nun übersichtlich und klar strukturiert.

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Die Parkplatzsituation bei der Einfahrt in die Eisentorgasse ist nun klar geregelt.

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Die große Platane hat nun mehr Platz

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„Bruder & Schwester“: ein Symbol für das friedliche Nebeneinander …

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Die Eisentorgassen-Engstelle darf jetzt mit dem Rad in beide Richtungen befahren werden.

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Die Eisentorgassen-Engstelle darf jetzt mit dem Rad in beide Richtungen befahren werden.

 

 

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...gerettet? (Noch nicht ganz)

3.September 2017 in interessant, konkret

20170903_093421Heute gab es wieder einmal Betrieb auf der Kaltenleutgebner Bahn: ein Sonderzug fuhr von Meidling über Liesing und Perchtoldsdorf nach Kaltenleutgeben (besser gesagt: zur Waldmühle).

Tatsächlich gibt es seit Jahren aufopferungsvolle Bemühungen eines Vereins www.kaltenleutgebnerbahn.at, die alte Trasse der 2013 auch für den Güterverkehr eingestellten Zugsverbindung wieder – diesmal für den Personenverkehr – in Betrieb zu nehmen.

Die Verbindung von Kaltenleutgeben in Richtung Wien (Liesing) ist eine wichtige und besonders heikle, weil enge (jedenfalls, was die Straße betrifft). Dennoch wurden und werden weiter große Wohnbauprojekte auf beiden Seiten des engen Tals umgesetzt – ohne entsprechende Vorkehrungen, wie die Leute nach Wien zu ihren Arbeitsplätzen kommen können.

Das Auto ist dafür eine denkbar schlechte Lösung, weil sich alles beim Nadelöhr im Kreuzungsbereich mit der Ketzergasse staut. Eine gescheite ÖV-Anbindung wäre hier wirklich sinnvoll. Die Gleise liegen ja und die Einbindung beim Bahnhof Liesing ist intakt.

Also geht´s bei der Kaltenleutgebner Bahn um mehr als um Nostalgie – nämlich um eine adäquate Mobilitätslösung für die Region.

Im heurigen Frühjahr hat Perchtoldsdorf die Strecke von den ÖBB gekauft. Ein wichtiger Schritt, weil die Gleise nun nicht mehr ohne Zustimmung der betroffenen Gemeinde(n) abgebaut werden können.

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Heute wurde vielen BesucherInnen, die trotz grausigen Wetters gekommen waren, deutlich gemacht, dass die Verbindung möglich ist. Gefahren wurde mit einer Diesellok und mit Waggons aus den 60er-Jahren: letzteres hat dann doch Erinnerungen bei vielen Älteren hervorgerufen. (Aber Diesellok sollte in einem Regelbetrieb nicht fahren: bis dahin wird wohl eine umweltfreundlichere Lösung gefunden werden).

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Wer erinnert sich noch an diese „Heizungs-„Steuerung

 

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Radweg - eingefärbt

25.August 2017 in heikel, konkret

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In den vergangenen Tagen wurde – auf meine Veranlassung – ein Teil der Radfahranlagen entlang der Hauptstraße rot eingefärbt.

Rote Farbe wird auf Straßen und Wegen zur Kennzeichnung sicherheitsmäßig heikler Bereiche verwendet – meist bei Fußgängerübergängen oder Radwegen, um besondere Aufmerksamkeit zu erzeugen.

In Mödling wurden in der Vergangenheit bereits mehrere solche Bereiche rot eingefärbt: die Mehrzweckstreifen entlang des Beginns der Enzersdorferstraße etwa, weil die Straße dort eng ist. Oder auch die Mehrzweckstreifen entlang der Schillerstraße vor dem Schranken, weil der Mehrzweckstreifen dort insbesondere von LKWs signifikant oft missachtet wurde.

Auch im Bereich der Hauptstraße haben wir schon früher einzelne Bereiche rot markiert: etwa vor dem LIBRO und dessen Parkplatzausfahrt.

Der Abschnitt zwischen dem Deutschplatz und der Thomastraße auf der südlichen Seite der Hauptstraße ist jedoch eine Strecke, die insgesamt besondere Aufmerksamkeit verdient:

Der Radweg verläuft gegen die Einbahnrichtung der Haupt-Fahrbahn und jedes Ausweichmanöver führt unweigerlich auf die Fahrbahn, auf der ein Fahrzeug entgegen kommt – hoffentlich nicht zu schnell und hoffentlich aufmerksam.

Und Gründe, auszuweichen, gibt es viele: Autos, die am Radweg stehen; FußgängerInnen, die zwischen zwei parkenden Autos plötzlich am Radweg auftauchen; ausparkende Autos und – nicht zuletzt – plötzlich geöffnete Autotüren.

20170726_082816Es gab seit der Eröffnung der Hauptstraße 2012 eine ganze Reihe von Unfällen durch Ausweichmanöver.

Viele Benützer der Hauptstraße – Fußgänger- / Radfahrer- / AutofahrerInnen – kennen die Situation und stellen sich vorausschauend auf die Bedingungen ein. Aber es kommen natürlich auch Menschen nach Mödling, die die Situation nicht kennen. Die rote Farbe soll alle VerkehrsteilnehmerInnen zu besonderer Achtsamkeit bewegen.

Wir haben vereinbart, die Wirkung der Farbe in der Hauptstraße vorerst für etwa ein halbes Jahr zu evaluieren und haben auch die Polizei ersucht, die Entwicklung zu beobachten.

Ich denke, dass die Maßnahme gerechtfertigt ist, wenn die Sicherheit für alle VerkehrsteilnehmerInnen verbessert wird.

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