Baustellen in Mödling 1. August 2018

1.August 2018 in konkret

Mödlinger Spitz:

Die Arbeiten gehen voran. Und jetzt kann man gut erkennen, woran gearbeitet wird:

Wer von der Stadt die Wiener Straße entlang fährt, kann – wenn alles fertig ist – mit seinem PKW beim Mödlinger Spitz umdrehen.

Übrigens: ich hab sehr darauf geachtet, dass bei der Lösung die Kastanie in der Mittelinsel nicht zu Schaden kommt.

P.S.: der Verkehrsstadtrat kümmert sich um das Radfahren, um das Zu-Fuß-Gehen und um den Öffentlichen Verkehr in Mödling. Aber er sorgt auch für sinnvolle Lösungen für den Autoverkehr. Zum Beispiel jetzt grad am Mödlinger Spitz 🙂

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Baustellen in Mödling 30. Juli 2018

30.Juli 2018 in konkret

Viele Baustellen gibt´s zur Zeit in unserer Stadt.

Hier ein paar aktuelle Entwicklungen:

  • Wiener Straße / Mödlinger Spitz
    Die Wiener Straße ist ja weiterhin vom Mödlinger Spitz stadtauswärts Einbahn. Grund sind Arbeiten an Kanal und Wasserleitung. In Richtung B17 läuft die Einbahn bis zur Templergasse über die Neudorferstraße.
    Neu seit heute sind die Arbeiten am Mödlinger Spitz selbst. Die Arbeiten erfolgen im ohnehin abgesperrten Bereich und es gibt somit keine weiteren Beeinträchtigungen. Ich will aber trotzdem erklären, was da passiert, weil – so glaube ich – ein lange gehegter Wunsch in Erfüllung geht: es wird eine Abbiegespur errichtet, sodass man am Mödlinger Spitz legal „umdrehen“ kann.



  • Bei der Park&-Ride-Anlage entlang der Tamussinostraße haben heute die (Vor-)Arbeiten begonnen: ein Teil des alten Parkplatzes wurde bereits abgesperrt. Hier wird bis zum 7. September der Parkplatz saniert.
    (Ab 10. September und voraussichtlich bis Ende Oktober wird dann der südliche Bereich des Parkplatzes gesperrt: dort wird dann der Untergrund komplett hergestellt – bisher war da ja ein Provisorium mit entsprechend schlechter Ausführung).

Die Sperre, die von einigen noch nicht wahrgenommen wurde…

Der Zugang zum Bahnhof ist noch (!) ungestört über die kleine Verbindungsbrücke möglich.

Allerdings wird gerade auch am Pepi-Wagner-Durchgang gearbeitet. Und auch die Brücke wird erneuert (verbreitert). Deshalb wird in den nächsten Wochen der Zugang vom P&R-Platz zum Bahnhof nur noch über die Tamussinostraße möglich sein.

Der Stiegenabgang von der Verbindungsbrücke zum Pepi-Wagner-Durchgang ist bereits entfernt

Auch am Bahnhofsplatz selbst wurde der südliche Teil bereits eingezäunt. Dort werden der neue Stiegenabgang und eine – größere – Radabstellanlage errichtet.

  • Am Fliegenspitz gehen die Arbeiten an der Verlegung der Guntramsdorferstraße weiter.
    Entgegen der Hoffnung, dass die Gehsteige schon Mitte der vergangenen Woche hätten asphaltiert werden können, wird´s nun erst eine Woche später (also um den 1. August).

Die Grutschgasse hat in ihrem untern Teil schon einen neuen Belag

Und auch der neue Teil der Guntramsdorferstraße nimmt schon Gestalt an

Auf diesem Grundstück (links neben dem weißen Kombi) wird es rd. 12 provisorische Parkplätze geben. Das Grundstück wird erst in weiterer Zukunft (2 -3 Jahre) bebaut werden.

Der zukünftige provisorische Parkplatz. (Voraussichtlich wird es eine Kurzparkzone mit max. 3 Std. Parkmöglichkeit werden)

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Neues von den Baustellen in Mödling 24. Juli 2018

24.Juli 2018 in konkret

  • Fliegenspitz / GZS: morgen, 25.7. wird mit dem Asphaltieren des Gehsteigs entlang der Grutschgasse vom Fliegenspitz bis zur neuen Einmündung der Guntramsdorferstraße begonnen. Dann kann man auch wieder von der Höflergasse in Richtung zur Badstraße gehen.

Ab Montag, 30.7.  gibt´s ein paar Neuerungen

  • Krankenhaus: die Weyprecht- und die Ungargasse sind ab 30.7. bis ca. Ende 2019 Einbahn in Richtung zur Grenzgasse. Es beginnt der 3. Bauabschnitt der Krankenhausbaus. Dafür wird der Citybus/Linie 2 (endlich) wieder normal fahren, u.zw. durch die Buchberger- und die Payergasse.
  • P+R-Anlage Tamussinostraße: am 30.7. beginnt die Sanierung des P+R-Platzes westlich der Bahn. Die Arbeiten werden bis ca. Ende Oktober dauern. Dabei wird vor allem der bisher provisorische (südliche) Teil asphaltiert, mit Bäumen versorgt, beleuchtet und markiert. Während der Arbeiten sind immer wieder Teile des Parkplatzes gesperrt. Bitte überlegen Sie während der Bauphase andere Wege zum Bahnhof, als mit dem PKW.

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gerettete Pappel

22.Juni 2018 in interessant, konkret

Es gibt immer wieder Klagen, dass (alte) Bäume im Stadtgebiet gefällt werden; und zwar nicht nur auf privaten Gründen (dort kann man in Niederösterreich fast nichts dagegen unternehmen), sondern auch auf öffentlichen Flächen.

Das stimmt und es tut jedes Mal weh. Wir suchen in jedem Fall nach Alternativen, aber es gibt Vorhaben, die sich mit einem bestehenden Baum einfach nicht vertragen (wie zB jetzt gerade am Fliegenspitz). Und natürlich: auch wenn mehr neue Bäume an Stelle der gefällten alten gesetzt werden – es dauert wieder viele Jahre, bis sie groß sind und wieder Schatten und Sauerstoff bringen.

Jetzt will ich aber von einem Erfolg im Ringen um einen Baum erzählen – der Pappel am Freiheitsplatz. Und damit gleichzeitig von einer drohenden Baumfällung, von der kaum jemand in unserer Stadt gewusst hat.

In den vergangenen Jahren gab es ein paar Unfälle am Schutzweg zwischen Freiheitsplatz und Herzoggasse: leider wurden Menschen dort von Autos angefahren und kamen zu Schaden. Aber jeder Unfall mit Personenschaden wird in Österreich dokumentiert. Und das Kuratorium für Verkehrssicherheit (KfV) erstellt aus diesen Daten regelmäßig Dokumentationen von Gefahrenpunkten. Die Gemeinden werden dann aufgefordert, die Ursachen der Gefährdung(en) zu beseitigen. So weit so (sehr) gut.

Bei den Unfällen am besagten Schutzweg gab es in einigen Einvernahmen der Beschuldigten die Aussage, dass man den/die Passanten nicht rechtzeitig gesehen hätte, weil der Baum im Weg steht. Nun ist es nicht erforderlich, dass eine solche Aussage zwingend nachvollziehbar ist – der Baum war einmal als „Ursache“ aktenkundig und damit waren die weiteren Schritte vorgezeichnet: Auftrag der BH Mödling an die Stadtgemeinde Mödling, den Baum zu entfernen.

Üblicherweise kommt man einer solchen Aufforderung rasch nach, denn wenn nicht und wenn wieder ein Unfall passiert und der Eindruck entsteht, dass die Ursache nach wie vor die selbe ist und der Unfall vermieden hätte werden können, wenn der behördlichen Aufforderung nachgekommen worden wäre – dann schaut das für die Gemeinde nicht gut aus (und kann zum Shadenersatz und für den Bürgermeister auch in Richtung Amtsmissbrauch gehen). Das ist also ziemlich heikel.

Dennoch: ich wollte nichts unversucht lassen, diese massive Pappel, die noch dazu vom städtischen Gärtner als völlig gesund eingestuft wurde, zu retten. Es gibt in diesem Teil der Stadt ohnehin wenig grün und gerade dieser Baum ist für das Ensemble am Freiheitsplatz prägend (und verdeckt zudem den Blick auf ein hässliches Hochhaus in der Nähe). Es gibt also einige gewichtige Gründe, den Baum nicht so ohne weiteres zu opfern.

Wir haben mit einem unserer Verkehrsplaner viele Ideen verfolgt, wie zB die Straße in Richtung Herzoggasse verschoben werden könnte, sodass die Sicht auf Fußgänger, die vom Freiheitsplatz kommen, besser wird. Und bevor jemand „aufdeckt“, was das gekostet hat: es waren schon ein paar Tausender, die  in das Unternehmen „Rettung der Pappel & Sicherheit am Schutzweg“ geflossen sind. Alle diese Überlegungen waren aber letztlich nicht erfolgreich: immer hat irgend etwas doch nicht gepasst.

Die Lösung war letztlich relativ einfach: für die B12 wurde im Abschnitt von der Lerchengasse bis zur Badstraße Tempo 30 verordnet. Damit ändern sich die errechneten Sichtwinkel so weit, dass PassantInnen auch im ungünstigsten Fall rechtzeitig erkannt werden können. Diese Maßnahme musste jetzt „nur“ noch den Sachverständigen schmackhaft gemacht werden und dazu brauchte es wiederum Geschwindigkeitsmessungen, die während der vergangenen Monate durchgeführt wurden.

Vor ein paar Tagen gab es nun eine Verkehrsverhandlung, bei der die Geschwindigkeitsreduktion in diesem Abschnitt der B11 beschlossen wurde. Die Tafeln werden in den nächsten Wochen aufgestellt und dann ist die Gefahr für Pappel und PassantInnen erst einmal gebannt.

Bleibt die Hoffnung, dass sich die Autofahrer an die neue Geschwindigkeits-Vorgabe halten…

Ich freu mich, dass die Pappel am Freiheitsplatz weiter leben kann und dass eine Lösung gefunden wurde, wie auch den Anforderungen der Sicherheit Genüge getan werden konnte. Manchmal hat man mit Beharrlichkeit auch Erfolg…

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Fotos im Biosphärenpark Wienerwald

16.Mai 2018 in konkret, persönlich

Eine kleine persönliche Geschichte:

Ich fotografiere – so weit ich halt dazu komm´ und sicher recht amateurhaft. Aber mit viel Freude…

Vor ein paar Monaten gab es eine Ausschreibung für einen Fotowettbewerb durch den Biosphärenpark Wienerwald.

Mit dem Foto vom Liechtensteinischen Amphitheater in Ma. Enzersdorf hab ich eine Kategorie gewonnen.

Preis war eine Fotoworkshop mit einem der besten Natur-Fotografen Österreichs, mit Marc Graf, der auch bei dem sensationellen Projekt „Wiener Wildnis“ mitgearbeitet hat.

Mit Marc waren wir (5 Preisträger) u.a. auf der Perchtoldsdorfer Heide und haben versucht, seine Tips umzusetzen.

Ein paar Beispiele:

Der Workshop war sehr interessant, informativ und spannend.

Aber vor allem: beim Fotografieren sieht man erst, wie schön die Landschaft bei uns ist!

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Kastanien am Schrannenplatz: Kommen & Gehen...

21.April 2018 in konkret

Seit ein paar Tagen hat der Schrannenplatz ein anderes Gesicht: einer der beiden alten Kastanienbäume musste gefällt werden.

Ich hab ein Foto aus dem Herbst 2016 gefunden: während die gesunde Kastanie – der Jahreszeit entsprechend – bereits welkt, hat ihre kranke Nachbarin fast keine Blätter mehr – blüht aber (!). Dieses Phänomen heisst Notblüte und ist ein Zeichen für einen sehr schlechten Zustand eines Baums. Jetzt war´s also so weit und sie musste auch aus Sicherheitsgründen entfernt werden. Hoffen wir, dass es der neuen Kastanie am Schrannenplatz besser geht!

Statt dessen gibt´s eine neue – im nächsten Jahr rosa blühende – Kastanie.

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20 Jahre Stadttheater Mödling: ein gutes Jubiläum!

4.März 2018 in erfreulich, interessant, konkret

Das war die Broschüre anlässlich des 10. Geburtstags

Am vergangenen Freitag feierte Bruno Max mit seinem Ensemble einen würdigen, runden Geburtstag: 20 Jahre Stadttheater.

Begonnen hatte die Arbeit von Bruno Max eigentlich schon am 1. September 1997, als er mit seinem Trägerverein „Theater zum Fürchten“ aus dem Hearing für die neue Leitung des Stadttheaters als Sieger hervorging – gegen starke Konkurrenz in Person von Frank Hoffmann und Georg Mittendrein.

Damals war es keinem der anwesenden Stadtpolitiker (keine Innen!) klar, welch richtige Entscheidung sie getroffen und welche Erfolgsgeschichte sie eingeleitet hatten.

Am 7. März 1998 startete das Stadttheater unter Bruno Max dann mit Shakespeares „Richard III“.

Seither 20 Jahre mit jährlich 8 neuen Produktionen, packend, spannend und Ergebnis hoher Schauspielkunst, wie zuletzt „Donadieu“ von Fritz Höchwälder in der Inszenierung vom Intendanten persönlich, Bruno Max.

Mehr als 370 SchauspielerInnen haben die Bretter des Stadttheaters als Akteure betreten, wobei uns ein Harter Kern des Ensembles seit Jahren schon fast fest ans Herz gewachsen ist.

Was ich als etwas Besonderes empfinde, ist, dass Bruno Max nicht nur Theaterstücke für Mödlings Theater (und auch für die „Skala“ in Wien) produziert, sondern dass er in vielerlei Hinsicht eine Vernetzung mit der Stadt geschafft hat: auch, indem man Schauspieler in Mödlings Strassen oder auch in unseren Wirtshäusern erkennt und sie so zu sagen für die MödlingerInnen „greifbar“ sind, aber vor allem, indem er sich intensiv mit der Geschichte der Stadt auseinandersetzt: das betrifft zum einen die theatralische Nutzung des „Bunkers“, des Luftschutzstollens in der Klausen (heuer erwartet uns Karl May im Bunker!), aber auch mit dem unvergessenen historischen Projekt „Wien XXIV“ im Februar 2008. Oder durch die Kooperation mit der Mödlinger Blasmusik „Brassed off“ in der Saison 2016/2017.

Oder auch mit einem Buch über die Geschichte des Hauses in der Brühlerstraße, der „Mödlinger Bühne“.

Das Mödlinger Stadttheater ist neben dem Landestheater (mit den Spielstätten St. Pölten und Baden) die einzige durchgehend bespielte Bühne in Niederösterreich, es ist ein zentraler Punkt im kulturellen Leben der Stadt und eine Bereicherung für Mödling.

Wir sind stolz auf „unser“ (=Brunos) Theater und gratulieren herzlich!

Übrigens: am Dienstag, 13. März ist Premiere von Molieres „Tartuffe“.

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Radfahren in Mödling - auch 2017 ging´s weiter :-)

10.Februar 2018 in konkret

Seit kurzem leigt der Radbericht 2017 vor.

Einige lange geplante Vorhaben wurden umgesetzt, bei anderen wurde die Planung fortgesetzt. Schaut / Schauen Sie rein! Ich bin gespannt, ob Eure / Ihre Eindrücke sich mit meiner Sichtweise decken. Und überhaupt: schreibt / schreiben Sie mir Eure Meinung zum Radfahren in Mödling.

Die ersten drei Rückmeldungen per Mail an gerhard.wannenmacher@aon.at bekommen einen Gutschein für ein urcooles Fahrradlicht beim Wienerwaldbiker.

 

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Arbeitslosigkeit - und der Umgang damit

8.Februar 2018 in heikel, interessant, konkret

Am kommenden Montag laden wir zu einem Vortrag zum Thema Arbeitsmarkt / Arbeitsmarktpolitik ein.

Wir haben einen „Kenner“ des Themas von der AK-NÖ als Vortragenden gewinnen können und ich verspreche, es wird ein sehr informativer und interessanter Abend werden.

Weshalb wir uns dem Thema widmen?

Für mich ist die Absicherung arbeitender Menschen für den Fall der Arbeitslosigkeit ein Eckpfeiler des Sozialstaats, wie wir ihn kennen und gewohnt sind. Die 1920 in Österreich eingeführte Arbeitslosenversicherung hat die bis dahin bestehende Bedrohung zumindest reduziert, im Fall des Wegfalls des Arbeitsplatzes ins Nichts – sprich: Armut – zu fallen. Damit hat sich natürlich auch die „Verhandlungsposition“ der Arbeiter und Angestellten gegenüber ihren ArbeitgeberInnen wesentlich verbessert.

Die Arbeitslosenversicherung war immer unmittelbar kombiniert mit einer staatlich authorisierten Arbeitsvermittlung.

Dieser Bereich, der sich aus der Versicherungsleistung und der Vermittlung zusammen setzt, stellt insgesamt die Arbeitsmarkpolitik dar.

Dahinter steht die Annahme einer Verpflichtung der Gesellschaft / des Staates, Menschen in den Erwerbsprozess zu bringen und dort zu behalten. Mittlerweile kümmert sich die Arbeitsmarktpolitik auch um die Ausbildung Arbeitsuchender, um das Finden eines Arbeitsplatzes zu erleichtern.

Diese Annahme ist eine politische Kategorie und ihre Ausprägung – natürlich – Gegenstand politischer Debatten.

Für „linke“ Sozialpolitik steht die Verantwortung für die arbeitenden Menschen im Vordergrund: das bedeutet, Schaffung von Arbeitsplätzen und wenn es keine – adäquate – Arbeit gibt, eine möglichst gute Absicherung der Lebensumstände. Durch eine aktive Arbeitsmarkpolitik wird versucht, – z.B. durch Förderungen – eine ausreichende Anzahl von Arbeitsplätzen zu schaffen. Arbeitende Menschen sollten aber in keinster Weise vor dem sozialen Abgrund stehen.

Konservative und insbes. Neoliberale sehen die Verantwortung des Einzelnen im Vordergrund, der sich vor allem selbst um seinen Arbeitsplatz / sein Einkommen kümmern soll. Der Staat – oder konkret eben eine staatlich eingerichtete Versicherung mit Beiträgen auch der Arbeitgeber – sichert nur ab, wenn der Einzelne selbst ausreichend initiativ wurde. Wenn das nicht der Fall war, hat der Einzelne die Konsequenzen zu tragen und muss in Konsequenz auch mit Armut rechnen.

Meines Erachtens ist auch die Frage des „Missbrauchs“ schon eine politische: wenn es genügend Arbeitsplätze gäbe und die auch entsprechend ausgestaltet wären, würden wahrscheinlich (fast) alle arbeiten gehen wollen, die können. Nun gibt es aber (bei der aktuellen Arbeitszeitregelung) nicht genügend Arbeit und sind viele Jobs so schlecht (bezahlt), dass sich nicht für alle ein geeigneter Arbeitsplatz findet. Den Zwang zu erhöhen – ohne gleichzeitig für eine ausreichende Zahl von Jobs zu sorgen – hat zur Folge, dass die Arbeitsbedingungen für alle schlechter werden.

Aber auch bei ausreichendem Angebot von Arbeitsplätzen würde es Menschen geben, die nicht arbeiten gehen wollen. Wie verhält sich die Gemeinschaft zu diesen? „Entlässt“ man sie – weil selbst verschuldet – in die Armut. Oder ist der soziale Friede wert, Menschen aufzufangen, auch wenn sie „selbst schuld“ sind?

Das sind im wesentlichen die unterschiedlichen Sichten. Und die aktuelle Diskussion drückt diese Sichten aus – und ist deshalb so wichtig!

Wir wollen diesen Themenkomplex diskutieren (auch wenn die Pläne der Regierung noch nicht detailliert vorliegen).
Welche Auswirkungen hat eine Änderung der Zumutbarkeitsbestimmungen?
Welche gesellschaftlichen Wirkungen hat das Infragestellen der Mindestsicherung – und erst recht deren Abschaffung und Ersatz durch Formen der Sozialhilfe?

Übrigens: wir veranstalten einmal im Monat – am jeweils 2. Montag – Diskussionsabende zu unterschiedlichen atuellen Themen und laden dazu FachexpertInnen ein. Schauen Sie doch einmal vorbei!

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Radln im Winter

6.Dezember 2017 in konkret, wichtig !!!

Auch im Winter kann man mit dem Rad fahren!

Gerade auf kurzen Strecken und damit in der Stadt – auch in unserer – bleibt das Rad auch in der kalten Jahreszeit in Betrieb.

Es gibt allerdings einige Aspekte, auf die man achten sollte:

  • Im Winter wird es früher dunkel und später hell. Das bedeutet, dass RadfahrerInnen mehr als im Sommer darauf achten müssen, gut gesehen zu werden!
    Ich hab Anfang Dezember zu diesem Thema ein kleines Treffen organisiert und die NÖN dazu eingeladen. Entstanden ist ein Artikel, der die Bedeutung der Beleuchtung am Rad unterstreichen sollte.
    Unterstützung hab ich mir dafür von der Polizei und von der eNu (Energie- und Umweltagentur NÖ) geholt.
    Und als Motivation hab ich selbst ein paar Leuchten gekauft und stelle diese – so weit noch im Rahmen – InteressentInnen gratis zur Verfügung. (Bitte schicken Sie mir eine Mail unter gerhard.wannenmacher@moedling.at mit dem Stichwort Winterradeln).
  • Wichtig ist natürlich auch die Kleidung: nicht nur warm und regenfest, sondern auch wieder gut sichtbar (hell und am besten mit Reflektoren).
  • Und auch die Reifen sind ein wichtiges Thema im Winter: für das Fahren im Schnee, aber auch auf Wegen, die gestreut sind. Ich hab für den Winter extra Reifen mit mehr Grip, die ich – wie auch beim Auto – rechtzeitig wechsle.
  • Dazu: eine regenfeste Abdeckung für den Sattel und eine gut geölte Kette.

Viel mehr braucht´s nicht, um auch im Winter und sogar im Schnee sicher am Rad unterwegs zu sein.

Pressefoto (c Christoph Dworak). Links neben mir Peter vom Wienerwaldbiker, rechts neben mir Dr. Herbert Greisberger (GF der eNu) und Alois Geyrhofer, der Kommandant der Polizei Mödling.

Nützliche Tips für das Radfahren im Winter gibt es auch von Radland NÖ und von ARGUS.

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