Mö Mö !

3.März 2019 in persönlich

Mit freundlicher Unterstützung von „Blumen Christine“, Mödling

OK. Wir GRÜNE hatten nicht immer ein ungetrübtes Verhältnis zum Mödlinger Fasching.

Das organisierte Lustigsein ist das eine, aber da waren auch viele Jahre ziemlich „tiefe“ Events mit Witzen, für die der Begriff „politisch unkorrekt“ erst erfunden werden musste. Und jahrelang wurde beim Faschingsumzug von den Traktoranhängern Wein (oder etwas ähnliches) aus Schläuchen in die Menge gespritzt: total lustig…

Aber ich muss ehrlich sagen: zum einen ist das Niveau deutlich gestiegen, bemühen sich die Verantwortlichen im Mödlinger Förderungsverein wirklich und – mit den Jahren lernt man auch viele Leute kennen, die beim Fasching mitwirken. Und man beginnt, ihre Arbeit zu schätzen.

Ein gewisses Maß an Prominenz ist selbstverständlich beim Mödlinger Fasching: Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, Bürgermeister Hans Stefan Hintner und LH-StV. Franz Schnabl (c Mayer-Cech).

Und letztlich geht es mit zunehmender Verantwortung in der und für die Stadt nicht mehr leicht, sich von Veranstaltungen fern zu halten, die für viele BürgerInnen unserer Stadt wichtig sind.

Und so haben wir uns zunehmend beim Fasching gezeigt – und in unterschiedlicher Weise eingebracht. Ich habe vor Jahren mit Christine Katzenberger („Blumen Christine“) in der Mödlinger FuZo diskutiert, ob ein „grünes“ Kostüm möglich wäre – also mit Affinität zu uns GRÜNEN (und ein bißchen etwas Besonderes).

Es war ihre Idee, einen groben Jutestoff als Umhang zu verwenden und ihn mit Grünem zu behängen. Und so machen wir das jetzt schon viele Jahre: jedes Jahr Unikate mit echten Pflanzen. Auch so etwas wie eine Message gegen Polyesther-Gewänder…

Ich find es nett, gemeinsam und irgendwie speziell aufzutreten

Heuer war das Wetter optimal: warm und wenig Wind. Und so war der heurige Faschingsumzug eine insgesamt sehr nette und angenehme Veranstaltung. Wer dabei war, kann das – sicher – bestätigen!

In Summe werden wohl wieder an die 50.000 Menschen den Faschingsumzug besucht haben.

Eines möchte ich noch besonders betonen:

Nach einem solchen Massenevent bleibt eine Unmenge Müll auf der Straße zurück 🙁

Aber die Mödlinger Straßenreinigung ist mit allen verfügbaren Kräften im Einsatz und schon kurz nach dem letzten Teilnehmer ist alles wieder sauber. Vielen Dank an die KollegInnen vom Wirtschaftshof!

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Ein gutes Neues Jahr!

31.Dezember 2018 in persönlich

Alles Gute uns allen im Neuen Jahr!

Ich weiß schon: der Pessimismus ist allgegenwärtig. Auf der politischen Ebene sowieso. Aber auch insgesamt. Es ist insgesamt so ein Gefühl des umsichgreifenden Total-Egoismus, der einem Angst macht.

Heute hat die seit Jahren pensionierte Kellnerin im Stammlokal, die jetzt nur noch hie und da aushilft, geklagt, dass die Leute „unpackbar“ anmaßend seinen. „In dem Klima hätte ich keine 50 Jahre im Wirtshaus ausgehalten“, sagt sie.

Was braucht es, um wieder mehr Gefühl für die Umgebung, die Nachbarn, die Gemeinschaft zu bekommen?

Ist es das Handy / das Facebook / „die Zeit“, die das Menschliche in uns verschwinden lässt?

Aber wo ein Trend, entsteht auch Gegenläufiges.

Wollen wir für das beginnende Jahr hoffen (und unseren Teil dazu beitragen!), dass es wieder Grund zu Hofnung gibt; dass wir die Stimmung ein Stück weit drehen können; dass wieder mehr darüber nachgedacht wird, was für uns alle – gemeinsam – und für die Zukunft gut und wichtig ist. Und nicht, wie jedeR alleine – und sei es auch auf Kosten der anderen – am schnellsten ans Ziel kommt.

Hoffen wir, dass uns das Neue Jahr positiv überrascht!

In dem Sinn also mit Optimismus in´s Neue Jahr!

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Schöne Weihnachten Euch allen!

23.Dezember 2018 in persönlich

Ich stell ein Foto in den Weihnachts-Blog-Eintrag ohne Tanne oder Weihnachtsmann. Es sind Räder am Rad der Demo am 15. Dezember in Wien.

Und ganz bewusst mit diesem Bild wünsch ich Euch / Ihnen allen ein wunderschönes Weihnachtsfest im Kreise Eurer Familien und/oder Freunde und einen positiven Ausblick ins kommende Jahr.

Obwohl, gerade der Optimismus ist so eine Sache: ich fürchte, wir müssen etwas dazu tun, dass der Ausblick in die Zukunft Hoffnung verspricht. Ich will jetzt knapp vor Weihnachten nicht alles in Erinnerung rufen, was genügend Grund zu Pessimismus, ja fast schon Verzeiflung ist. Aber das gemeinsame Auftreten mit vielen anderen, denen es genauso geht, hilft sehr!

Ich hoffe, dass es uns gelingen möge, gemeinsam die dunkeln Wolken zu vertreiben, die unseren Horizont verdunkeln…

P.S.: ein kleines Weihnachtsgeschenk an die RadfahrerInnen in Mödling gibt es – die neue Radabstellanlage beim Bahnhof.

Die Beleuchtung wird nach Weihnachten installiert.

 

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Autofreier Tag & Wetterunbill: wie weiter?

23.September 2018 in ärgerlich, persönlich, vermischt

Der Infostand von „OpenDoor Mödling“, einem tollen Projekt, im Rahmen dessen viele Winkel der Stadt für einen Tag öffentlich zugänglich gemacht werden. Im Hintergrund die Fahrradtaxis, die man für die Fahrt zu diesen Plätzen nutzen konnte.

Am Samstag, den 22. September war – wieder – AutofreierTag. Nicht nur in Mödling, sondern europaweit.

Wir in Mödling hatten wieder ein breites Programm zusammen gestellt: viel Information über die wichtigsten (Verkehrs-)Planungsvorhaben verbunden mit Musik, einem bunten Mix an Verkaufsständen, spannende Attraktionen für Kinder und Jugendliche – und natürlich die mit 200m längste Frühstückstafel, die von Mödlinger GastronomInnen „versorgt“ werden sollte.

Sollte.

Denn während am Freitag, am Tag davor, ungetrübt blauer Himmel und Temperaturen wie – früher – im Hochsommer die SonnenanbeterInnen erfreuten, habe ich als Verantwortlicher das Fest zum Autofreien Tag abgesagt. Denn alle verfügbaren Wetterberichte sagten für die kommende Nacht einen „dramatischen“ Wetterumsturz voraus und viele der an dem Straßenfest Beteiligten ersuchten um eine frühzeitige Entscheidung – also am Freitag vormittags.

Es hat dann tatsächlich geregnet – bis ca. 8 Uhr. Der Aufbau in der Hauptstraße hätte um 7 Uhr beginnen sollen. Also hätte ich auch noch am Samstag um 7 Uhr für Absage entschieden.

Tatsächlich war es dann den restlichen Tag über trocken, zwar ziemlich kühl und windig, aber das Fest wäre wahrscheinlich machbar gewesen. Allerdings nicht sehr gemütlich…

Übrig geblieben vom Autofreien Tag sind nur die FAXIs, die Fahrradtaxis, die InteressentInnen zu den Orten des OpenDoor-Projekts geführt haben. (Immerhin).

Ich werde in den nächsten Tagen und Wochen mit allen, denen dieses Mobilitätsfest ein Anliegen ist, darüber diskutieren, wie wir in Zukunft vorgehen sollen: wollen wir einen Ersatztermin für Schlechtwetter vorsehen (mit dem Risiko, dann aus der europaweiten Koordination herauszufallen)? Oder wollen wir Aktionen setzen, die – abseits des Fests – die Mobilität im Umweltverbund propagieren können? Eine Woche Busse zum Nulltarif, zum Beispiel?

Schreiben Sie mir Ihre Ideen! Ich werde sie gern in die Überlegungen miteinbeziehen.

 

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Flohmarkt der FAIRteiler: wieder ein mega-Erfolg

15.September 2018 in erfreulich, konkret, persönlich

Heute, am 15. September haben Elisabeth Engel und ihre FreundInnen wie jedes Jahr ihren Charity-Flohmarkt am Mödlinger Schrannenplatz veranstaltet. Alle angebotenen Gegenstände und Kleidungsstücke wurden kostenlos zur Verfügung gestellt.

Ergebnis = €3.319,-

Der gespendete Betrag kommt dem Projekt OMO CHILDREN Ethiopia zu Gute, einem Kinderprojekt in einer besonders armen Region in Äthiopien.

Danke Elisabeth und allen, die mitgeholfen und die gespendet haben (Waren, aber auch Geld).

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Radfahren am Marchfelder Kanal

5.August 2018 in interessant, persönlich

Vergangene Woche hab ich mit zwei Freunden den Radweg am Marchfeldkanal befahren.

OK: es war gefühlt der heisseste Tag des Jahres, aber trotzdem schön 🙂

Dieser Radweg führt im Norden am Rand von Wien in Richtung und schließlich quer durch das Marchfeld. Obwohl er so nahe liegt und bequem erreichbar ist, kennt ihn kaum jemand. Das ist merkwürdig – und schade, denn es ist eine über weite Strecken sehr beeindruckende Tour.

Das Marchfeldkanalsystem wurde in den Jahren 1986 bis 2004 errichtet um die wasserwirtschaftliche und naturräumliche Situation in der Region Marchfeld zu verbessern. Dazu gehören die langfristige Sicherung der Wasserversorgung, die Steigerung der Wasserqualität, die Verbesserung des Hochwasserschutzes und die Revitalisierung der Fließgewässer. Im Kern besteht das Marchfeldkanalsystem aus einem neu geschaffenen Gewässernetz, mit dem Donauwasser in das Marchfeld geführt wird. Durch die naturnahe Bauweise gilt das Projekt als gelungene Verbindung wasserwirtschaftlicher, ökologischer und touristischer Zielsetzungen.

Q: Betriebsgesellschaft Marchfeldkanal

Der Radweg beginnt in Langenzersdorf gleich beim Bahnhof (an der Strecke nach Stockerau) und endet beim Schloß Hof nach 62km. Wir sind – auch wegen der Hitze – nach ca. 45km nach Süden in Rictung Hainburg abgebogen und von dort bequem mit dem Zug wieder nach Wien gefahren.

Im letzten Drittel gibt es nämlich einige Umleitungen, sodass man zur Zeit über weite Strecken nicht mehr am Kanal entlang fahren kann und auf (Neben-)Straßen ausweichen muss. Da sind wir dann gleich abgebogen.

Insgesamt waren es dann von Langenzersdorf bis Hainburg knapp 75km.

Der Marcheldkanal wurde im Zug der Errichtung des Kraftwerks Freudenau gebaut, um dessen Wirkungen auf das Grundwasser im Marchfeld zu kompensieren.

Beeindruckend ist aber die naturnahe Gestaltung dieses eigentlich modernen Bauwerks. Jedenfalls in der westlichen Hälfte des Kanals ist er eingebettet in eine wunderschöne, bunte (und ruhige) Uferlandschaft. Wenn´s dann mehr ins Innere des Marchfelds geht, wird´s dann ein bißl eintöniger. Aber es ist auch interessant, einmal das Marchfeld langsam zu durchqueren.

Der industrielle Charakter der Landwirtschaft im Marchfeld bleibt nicht verborgen…

Das Bahnhofsgebäude steht noch, während die Gleise schon lange nicht mehr vorhanden sind.

Von hier aus ist Kaiser Karl am 23. März 1919 – das letzte Mal im Hofzug – in die Schweiz ausgereist. (Die Nationalversammlung hat ihn später formell des Landes verwiesen).

 

Abseits des Marchfeld-Radwegs: ein Blick von der Donaubrücke in die Hainburger Au…

… und auf die Donau selbst (mit Niedrigwasser).

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Fotos im Biosphärenpark Wienerwald

16.Mai 2018 in konkret, persönlich

Eine kleine persönliche Geschichte:

Ich fotografiere – so weit ich halt dazu komm´ und sicher recht amateurhaft. Aber mit viel Freude…

Vor ein paar Monaten gab es eine Ausschreibung für einen Fotowettbewerb durch den Biosphärenpark Wienerwald.

Mit dem Foto vom Liechtensteinischen Amphitheater in Ma. Enzersdorf hab ich eine Kategorie gewonnen.

Preis war eine Fotoworkshop mit einem der besten Natur-Fotografen Österreichs, mit Marc Graf, der auch bei dem sensationellen Projekt „Wiener Wildnis“ mitgearbeitet hat.

Mit Marc waren wir (5 Preisträger) u.a. auf der Perchtoldsdorfer Heide und haben versucht, seine Tips umzusetzen.

Ein paar Beispiele:

Der Workshop war sehr interessant, informativ und spannend.

Aber vor allem: beim Fotografieren sieht man erst, wie schön die Landschaft bei uns ist!

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Grado 2018

6.April 2018 in persönlich

Es ist aus mehreren Gründen schön, hie und da einmal nach Grado zu fahren. Zum Beginn des Frühlings erst recht, weil es im Süden die entscheidenden Grade wärmer ist.

Aber sind ist nicht nur der Blick auf´s Meer, die Altstadt, die Lagune – und das Essen, das Grado interessant macht.

Wenn man sich ein bißl mit der Geschichte der Stadt beschäftigt, stößt man unweigerlich auf einen – kleinen – Teil von Österreich.
Zum Beispiel auf das Ehepaar Emma und Josef Maria Auchentaller. Emma A. hat bald nach der Jahrhundertwende die damals bis Wien bekannte Pension Fortino gebaut und betrieben (das Gebäude steht in seinen Umrissen noch, wurde aber „entkernt“ und auch sonst von allen künstlerischen Spuren bereinigt). Aber es war damals eines der ersten Beherbergungsbetriebe der Stadt und hat  viele bedeutende Persönlichkeiten – meist aus Wien – zu seinen Gästen zählen dürfen. Grado war bis 1914 ein wichtiger Kurort der Monarchie – in ähnlicher Größenordnung wie Gastein oder der Semmering. Josef Maria A. war einer der Gründungsväter der Secession in Wien und hat unter vielem anderen auch für die Secessionsausstellung 1902 den großen Fries Freude schönen Götterfunken, der dem von Gustav Klimt realisierten Beethovenfries gegenüberstand, geschaffen.

Aber er hat eben auch viele Ansichten von Grado geschaffen, die man heute kennt und überall sieht – meist, ohne zu wissen, wer sie entworfen hat…

Interessant auch: das Ehepaar Auchentaller hatte neben Grado noch zwei weitere Wohnsitze. Einen am Grundlsee und einen in Maria Enzersdorf.

Christine Casapicola hat vor kurzem ein Buch „Briefe aus Grado“ im Braitan-Verlag herausgegeben, das diese ersten Jahre des Fremdenverkehrs in Grado aus Sicht von Emma Auchentaller zum Gegenstand hat. Klingt nicht fesselnd – ist aber doch sehr interessant (wenn man Grado mag…). Es gibt auch einige Spuren im WEB…

 

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Ein gutes Neues Jahr!

31.Dezember 2017 in herausfordernd, persönlich

Ich wünsche allen, die meinen Blog lesen, ein gutes, weil spannendes, interessantes, gesundes und insgesamt zufriedenstellendes Neues Jahr.

Ohne – besonders heute – Pessimismus verbreiten zu wollen, fürchte ich doch, dass es eigentlich nur besser werden kann.

In diesem Sinn: Alles Gute für 2018!

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Frohe Weihnachten!

23.Dezember 2017 in persönlich

Wie jedes Jahr ist unsere Weihnachts“spende“ an die Stadt ein gespraytes x-mas-Plakats-Unikat. Es hängt noch bis Jahresende an der Ecke Wienerstraße / Gabrielerstraße. Ich hab für meinen Blog ein Foto mit „Rundherum“ gewählt, weil es deutlich macht, dass dort – und nicht nur dort – eine große Baustelle besteht und der neue Bau das Bild der Stadt verändern wird (wie auch die anderen Baustellen).

Also ein bißchen zum Thema „Veränderungen“…

Ich wünsche allen LeserInnen meines Blogs wunderschöne Weihnachten mit ihren Lieben, möglichst angenehm, fein, kommunikativ, nicht zu arbeitsam, ohne Aufregungen, konfliktfrei – einfach so, dass man sich lange mit Freude daran erinnert.

Über die Zukunft machen wir uns nach Weihnachten Gedanken (und Sorgen).

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