Leistung muss sich wieder lohnen! (?)

13.Januar 2019 in ärgerlich, dramatisch, traurig

Es fällt mir wieder ein: die ÖVP hat im letzten Landtagswahlkampf penetrant oft „Leistung muss sich wieder lohnen!“ plakatiert (oder mir ist es halt sehr oft aufgefallen; wahrscheinlich ist der Slogan aber auch schon in vielen vorherigen Wahlen präsent gewesen).

Und ich hab mir damals schon gedacht, diese Ansage ist zwar 1. populär und 2. „no na“, aber damit ist wohl nicht gemeint, dass Arbeit besser bezahlt wird. Dass zwar der Abstand zwischen denen, die arbeiten und denen, die nicht arbeiten größer werden soll, aber eben nicht zu Gunsten der Arbeitenden, sondern zu Lasten der Nicht-Arbeitenden.

Genau das macht die Regierung, seit sie im Amt ist.

Ich hab in den vergangenen Tagen oft das Wort(ungetüm) „Wohlstandschauvinismus“ gelesen. Ich glaub´, das trifft den Nagel auf den Kopf.

Ich halte diese Entwicklung für schrecklich. Und zwar nicht nur wegen der nicht-Berücksichtigung der Umstände, weshalb jemand „nicht“ arbeitet, also keinen Job hat. Die Absicherung aller, die im Land leben, ist nicht nur ein humanitäres Gebot (und damit ein moralischer Anspruch: der auch!). Es geht letztlich auch um das Klima im Zusammenleben, ja – weil von den Rechten immer so viel davon geredet wird – auch um Sicherheit.

Ein zu viel an Unterschieden in den Lebensmöglichkeiten zerstört die Gesellschaft.

Natürlich: es geht auch anders. In Südafrika hab ich sie gesehen und noch ärger ist´s wohl in Mittelamerika (aber von dort hab ich´s nur gehört/gelesen): die Wohlsiedlungen derer, die es sich leisten können. Wohnen hinter Mauern mit einer eigenen Security, natürlich mit eigenen (Elite-)Schulen, eigener medizinischer Versorgung. Aber Ausfahrten aus den Ghettos nur im (gepanzerten) SUV und so schnell wie möglich wieder zurück in Sicherheit.

Ist das ein Leben, das erstrebenswert ist?

Die, die innerhalb der Mauern sitzen, sind sich ihrer Vorherrschaft sicher. Ihre „Leistung“ (worin immer die besteht) wird deutlich sichtbar belohnt. Und die, die draussen leben, sind „sicher“ selbst schuld: sind faul, haben nichts gelernt, verdienen nichts anderes.

Das europäische Sozialmodell – schwer erkämpft von der Arbeiterbewegung, aber auch der christlichen Sozialbewegung – zielt auf Ausgleich, zumindest auf das Verhindern der schlimmsten Armut. Das kostet Geld – und zwar Geld der Leistenden. Aber damit erreichen wir ein offenes Leben in diesem Land. Ja: dass jeder Mann und vor allem jede Frau auch am Abend auf die Straße gehen kann und keine Angst haben muss, zumindest der Geldbörse verlustig zu gehen.

Dieses soziale Netz ist natürlich nicht eine Form der Versicherung. Sonst bräuchte es ja keine staatliche Organisation der Sozialhilfe, sondern könnte sich jedeR selbst versichern. Das können aber die nicht, die nichts verdienen.

Die Mehrheit hingegen sind die „Leistenden“. Und man kann sie polemisch mobilisieren, nicht mehr so viel für die Schmarotzer zahlen zu müssen. Das funktioniert leider offenbar immer wieder. Abgesehen von den paar Euros, die diesen Leistenden am Ende des Monats bleiben, haben sie das Gefühl, mehr wert zu sein. Toll. Auf der Strecke bleibt der gesellschaftliche Zusammenhalt – und letztlich die Sicherheit.

Ich will keine Bettler auf den Straßen sehen. Und ich will nicht, dass Menschen sich ihre Gesundheit nicht leisten können (sei das eine gesunde Wohnung oder die Behandlung beim Arzt). Ich will das nicht, auch wenn diese Menschen an ihrem Schicksal 100 Mal selbst Schuld tragen (was in den allermeisten Fällen eh nicht stimmt).

(Auch) dafür zahle ich Steuern: dass ich die Gewissheit habe, dass in meinem Land niemand echte Armut leiden muss. (Auch nicht, wenn er drogenabhängig ist / auch nicht, wenn er kriminell ist / auch nicht, wenn er nicht arbeiten will).

Rechte Politik setzt immer wieder auf die Mehrheit auf Kosten einer Minderheit. In welcher Konstellation immer (gegen Juden, gegen Menschen mit anderer Hautfarbe, gegen Moslems, gegen Arme, gegen Flüchtlinge und so – unendlich – weiter). So auch die rechte Regierung in Österreich. Mit der Mindestsicherung verlieren nicht nur Menschen, die in Österreich einen Aufenthaltstitel haben, ihre Lebensgrundlage. Zum Beispiel verlieren auch Menschen den Anspruch auf diese letzte Masche des sozialen Netzes, die aus dem Gefängnis entlassen werden. (Das muss man sich vorstellen: wie werden die wohl ihren Lebensunterhalt bestreiten – müssen?).

Soziale Ungleichheit ist ein Grundübel und Grund für Kriege und Gewalt – global und im Kleinen.

Die Ungleichheit zu vergrößern und sich dafür den Applaus der Mehrheit zu holen, ist moralisch, sozial und politisch verwerflich. Ich hätte nicht geglaubt, dass sich das in diesem Österreich noch einmal rechnet.

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Diese Niederlage tut sehr weh!

18.Oktober 2017 in dramatisch, GRÜN, traurig, wichtig !!!

Der durchgängige Verlust der GRÜNEN in Österreich ist eine Katastrophe. Mödling ist – leider – keine Ausnahme: auch in meiner Stadt mussten wir den Verlust von 2/3 der Stimmen zur Kenntnis nehmen.

Ich stehe aber nicht an, mich bei denen zu bedanken, die uns trotz einer schlechten Stimmung gewählt haben, bei allen, die vor der Wahl mitgeholfen haben – und allen, die zumindest mit Mitleid noch immer zu uns stehen.

Über die Ursachen wird und wurde viel geschrieben und noch mehr diskutiert. Da gibt es nichts, was mir da heute noch zusätzlich einfiele. Was nicht heissen soll, dass wir nicht nachdenken sollten, welche Faktoren da mitspielten. Und ich bin über jeden Beitrag insbesondere von Ex-WählerInnen dankbar, der uns hilft, ein bißchen klarer zu sehen. Wir werden in den nächsten Wochen offen und ehrlich – und öffentlich (!) – darüber diskutieren müssen, was (und wer) alles mitverantwortlich war. Nur, wenn wir es schaffen, die Finger auf die Wunden zu legen, gibt´s eine Chance auf eine Erholung…

Diese Aufarbeitung sollten wir auch nicht auf die Zeit hinter den nächsten Landtagswahlen zurückstellen: was soll uns noch Schlimmeres passieren, als aus dem Parlament zu fliegen? Und: es gibt immer wieder Wahlen…

Es ist auch eine Frage der Glaubwürdigkeit. Wir müssen nach außen deutlich machen, dass die Niederlage ganz tief geht und wir die Zeichen verstanden haben.

Denn insgesamt ist meine Stimmung im Moment so, dass ich finde, dass wir uns das Debakel selbst zuschreiben müssen.

Ich glaub´ aber auch, dass wir uns öffnen müssen. Eine durchorganisierte Parteiorganisation ist erstens nicht mehr das, was den Problemen und den Erwartungen der Gesellschaft gerecht wird, ist aber auch nicht das, was für eine Umweltbewegung adäquat ist. Wir müssen uns – wieder – mehr um die Zusammenarbeit und um das Vertrauen der Umweltbewegung bemühen; um diese ominöse „Zivilgesellschaft“. Wir sollten nicht weiter glauben, dass wir die Interessen der Umwelt (und der Natur und der Menschenrechte und der sozialen Gerechtigkeit) per se vertreten. Wir müssen uns das Vertrauen der uns wichtigen Bereiche erarbeiten.

Insofern halte ich die Meinung, dass der Wahltag ein schwarzer Tag für die Umwelt (und…) war, für ziemlich überheblich. Nein – es war ein rabenschwarzer Tag für die GRÜNE Partei. Ich sehe nicht, dass die Umwelt für eineN ÖsterreicherIn am 15. Okrober weniger wichtig geworden ist. Wir werden allerdings nicht mehr als die gesehen, die dafür stehen, die Herausforderungen in diesen Themenbereichen lösen zu helfen.

Was mir aber besondere Sorgen bereitet: wie gehen wir in den Orten, in denen wir viel (gute?) Arbeit leisten, mit dieser Stimmung und dem Nimbus des Verlierers um? Denn, auch wenn es eine Bundeswahl war, und wenn wir keinen Einfluss auf die heiklen Entwicklungen der vergangenen Monate hatten, können wir uns nicht abputzen. Dieses Debakel gehört uns allen. Nur müssen wir uns überlegen, wie wir unter diesen Rahmenbedingungen (erfolgreich) weiter machen können.

Auch für diese Frage werden wir uns die nötige Zeit und den erforderlichen Raum nehmen müssen. Wir werden jetzt nicht alles andere stehen und liegen lassen, aber wir sollten die Diskussion bald beginnen. Und – was mir besonders wichtig ist – wir sollten nicht alleien nachdenken, sondern Menschen miteinbeziehen (einladen), die ein Interesse habe, dass es eine Organisation gibt, die auch lokal die Themen Umwelt / Natur / Verkehr /Energie / Gerechtigkeit / Menschenrechte in einer humanistischen und zukunftsweisenden Art vertritt.

Ob das eine Partei i.e.S. sein muss? Ich bin mir da im Moment nicht so sicher…

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Auch Bäume verlassen uns ...

9.Februar 2017 in heikel, konkret, traurig

20170207_154105Wir haben es schon seit Jahren befürchtet: die Pappeln am Schulweg sind in einem schlechten Zustand, aber jetzt scheint das Risiko wirklich schon groß zu werden.

Pappeln werden seit Jahren nirgends mehr im bewohnten Gebiet gesetzt: sie sind Flachwurzler und auch auf Grund des schnellen und hohen Wuchses nicht sehr standsicher, sie leiden unter schlechter Luft und kommen mit dem Salz des Winterdienstes nicht gut zurecht.

Die 17 Pappeln vis-a-vis der Feuerwehr waren schon 2009 im Visier der städtischen Gärtnerei. Wir haben damals vereinbart, es noch ein paar Jahre zu versuchen. Dazu wurden die Spitzen gekappt, sodass sie weniger stark dem Westwind ausgesetzt sind. So hat das nun einige Jahre funktioniert. Die Bäume wurden allerdings laufend beobachtet  – zum Beispiel wurde der Stammumfang in regelmäßigen Abständen gemessen. Bei 7 Bäumen gibt es nun seit Jahren kein Wachstum mehr und auch auf Grund vermehrten Totholzanfalls scheint es nun wirklich schlecht zu stehen um diese Burschen. Und das ist dann wirklich gefährlich, weil diese Bäume ganz schön Schaden anrichten können, wenn sie umfallen.

Es ist schade um sie, nicht nur weil es um jeden Baum schade ist, sondern hier ganz besonders, weil diese Baumzeile für die Gegend durchaus prägend ist.

Vor ein paar Tagen gab es ein Gipfelgespräch am Schulweg. Nicht nur die zuständigen Beamten waren dabei, auch Prof. Florineth von der BoKu hat seine Einschätzung abgegeben. Wir haben vereinbart, dass noch ein weiteres externes Gutachten eingeholt wird, bevor endgültig über das Schicksal der Bäume entschieden wird. Dieses Gutachten wird dann im WEB veröffentlicht, sodass jedeR die Beurteilung nachlesen kann.

Gleichzeitig wurde aber besprochen, dass, wenn das Gutachten die Einschätzung der städtischen Gärtnerei bestätigen sollte, die Fällung der ganzen Reihe von Pappeln am Schulweg ein Thema wird. Dann könnte der Grünstreifen unmittelbar neu gestaltet werden: mit einer neue Baumreihe – statt Pappeln Bäume, die für den Straßenraum, für das Klima – und die Salzbelastung besser geeignet sind. Da würde es ein kleines Projekt zur Gestaltung geben, dass dann auch rechtzeitig präsentiert wird.

Aber jetzt warten wir einmal auf das Gutachten…

 

 

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...erschütternd

16.November 2015 in dramatisch, traurig

20151114_184531_010Am Samstag abends haben sich viele MödlingerInnen am Schrannenplatz getroffen, um still der Opfer der Terroranschläge zu gedenken. Der Zeitpunkt war über Mails und facebook verbreitet worden. Unter den Menschen, von denen die meisten Kerzen mitbrachten, waren auch viele Jugendliche aus den Flüchtlingsheimen in Mödling.

Schon in der Früh war das Rathaus schwarz und mit der Trokolore beflaggt worden.

Es ist furchtbar, die Bilder aus Paris zu sehen. Besonders, wie die Anschläge abliefen, verstört und macht Angst. Allerdings ist dieser Terror in Städten, wie Bagdad, Beirut oder Kabul alltäglich: wir sehen es im Fernsehen immer wieder und haben uns sogar an solche Bilder schon gewöhnt – mit dem kleinen, vielleicht unbewußten Hintergedanken, dass das alles weit weg ist und uns nicht so viel angeht. (Wie die Bootsflüchtlinge vor Lampedusa…). Und jetzt hat diese Art des Kampfes auch uns direkt erreicht (wie die Flüchtlinge, die nun nicht mehr nur in Süditalien an Land gehen, sondern unsere Grenzen passieren). Wahrscheinlich waren auch Selbstmordattentäter in Europa zu erwarten gewesen.

Was treibt junge Menschen, ihr Leben in dieser Art hinzugeben?

 

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Schlechte Nachricht für KonsumentInnen

16.Februar 2015 in ärgerlich, traurig

IMG_7947Zwei schlechte „Neuigkeiten“ gibt´s dieser Tage:
Erstens schließt das Farbenhaus Mittermayer in der Klostergasse 22. Ich kann nicht von mir behaupten, dass ich sehr oft beim Mittermayer einkaufen war: weder male ich, noch ist Basteln mein Hobby. Aber dieses Geschäft hat ein ganz wichtiges Segment im Angebot des Einzelhandels in Mödling abgedeckt. Leider war die Entwicklung zu befürchten, seit der legendäre Chef im letzten Jahr gestorben ist. Wichtig für alle, die gern beim Mittermayer einkauf(t)en: jetzt wird noch das Lager abverkauft. Das Geschäft ist also noch einige Zeit geöffnet.

Die zweite schlechte Nachricht ist gleichzeitig eine ärgerliche: die „Haupt-„Post in der Schillerstraße hat am Samstag nicht mehr offen. OK, man erspart sich das Schlange Stehen :-/, aber wann und wie holt Mensch seine RSBs und Packerln ab, wenn er/sie es während der Woche nicht vor 18.00h ins Postamt schafft?
Was dem ganzen aber die Krone aufsetzt, ist, dass die Post AG auch den Postpartnern verbietet, am Samstag offen zu halten. Wir haben zwei Postpartner in Mödling: einen in der BAWAG in der Hauptstraße (der hat am Samstag aber sowieso zu) und einen in der Buchbergergasse (Fa. Kamill). Ein kleines Lebensmittelgeschäft könnte wenigstens ein bißchen mehr Luft zum Leben bekommen, wenn sie Postleistungen während ihrer Ladenöffnungszeiten anbieten könnte. Aber: nein! wenn schon die Post selbst zu macht, soll auch kein anderer im Namen der Post arbeiten können.
Frage: sind die bei der Post schon total narrisch? Das ist Wasser auf die Mühlen privater Anbieter. Aber das ist den UnternehmensberaterInnen wahrscheinlich eh recht, die höchstwahrscheinlich hinter solchen Entscheidungen stehen 🙁

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Inge Hasenöhrl

30.Juni 2012 in traurig

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Inge Hasenöhrl ist am 28. Juni 2012 an ihrer schweren Krankheit gestorben.

(Auch) wir GRÜNE sind sehr traurig.

Inge war auf vielen Ebenen und für x Themen aktiv. Und für sie hat „aktiv“ wirklich „aktiv“ bedeutet. Sie war immer auf der richtigen Seite – für Benachteiligte, sowohl global als auch in ihrer unmittelbaren Umgebung; für politische Bewegungen wie ATTAC, für Frauenrechte, für Natur- und Umweltschutz – und ich weiß sicher nicht alle ihre Interessen. In Mödling war die Gründung des Weltladens zu einem guten Teil Ergebnis ihrer Initiative und das GRÜNE Wanderkino wäre ohne sie nicht zustande gekommen. Und letztlich war sie mit uns im Gemeinderat der Stadt Mödling und das ist für jemanden, der so vehement und ungeduldig für seine Ziele kämpft(e) wie Inge ein hartes Pflaster.

Liebe Inge, Du hast uns die Latte in Bezug auf Engagement und klare Sicht auf das Richtige sehr hoch gelegt!

Ich danke Dir auch im Namen des ganzen GRÜNEN Teams für – alles.

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11. März: ein Jahr Fukushima

11.März 2012 in ärgerlich, traurig

Vergebliche kollektive Versuche, bei starkem Wind Kerzen zu entzünden...

Vergebliche kollektive Versuche, bei starkem Wind Kerzen zu entzünden...

Zwei dutzend TeilnehmerInnen verfolgten am Sonntag, 11. März, am Nachmittag die Dokumentation „inside japan’s nuclear meltdown“ im Festsaal des Museums der Stadt Mödling. Es ist ein wirklich eindrucksvoller Film, der deutlich macht, *wie* ratlos die Verantwortlichen vor einem Jahr wirklich waren. Und auch, welchen Schreck diese Katastrophe den Regierenden eingeflößt hat. In den Tagen nach dem – furchtbaren – Tsunami war das Schicksal der Fukushima-Reaktoren das einzige Thema des Landes. Und die Regierung hat ernsthaft die Evakuierung von 190 km rund um das AKW erwogen.

Unfassbar, dass immer noch Phantasten vom Ausbau der Atomenergie reden. Und unfassbar, dass auch nach Fukushima an Österreichs Grenzen jede Menge AKWs in Betrieb sind (mit wahrscheinlich geringeren technischen Standards als in Japan).

P.S.: die Kerzen im Japanischen Garten spielten heuer nicht mit – schon das Anzünden von 3 Kerzen war auf Grund des Sturms nicht möglich. Also mussten die zig weiteren Kerzen unversehrt die Heimreise antreten. Und die TeilnehmerInnen standen eine Schweigeminute lang im Dunkeln. (Aber auch passte zum Thema: in der Gegend von Fukushima ist vor einem Jahr tagelang der Strom ausgefallen).

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Hauptstrasse: Stellungnahme des Landes

22.Januar 2012 in konkret, traurig

Schreiben der Landesstrassenverwaltung vom Dezember 2011Anbei der Text der letzten Stellungnahme des Landes zum Thema Radweg in der Hauptstraße.

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Ein großer Mensch ist tot

18.Dezember 2011 in traurig

Foto: DPA

Foto: DPA

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Abschied von einem alten (kranken) Mödlinger

1.August 2011 in traurig

Doch schon ganz schön krank war der schöne, große Götterbaum...

Doch schon ganz schön krank war der schöne, große Götterbaum...

Am 13. Juli wurde einer der beiden Götterbäume am Bahnhofsplatz gefällt. Vorausgegangen war ein längeres Verfahren zur Aberkennung des Status eines Naturdenkmals mit einem ausführlichen Gutachten zum Zustand des Baums.

Dennoch war der Eindruck vom Grad der Krankheit des Baums für die Fachleute überraschend.

Doch so gerechtfertigt die Fällung letztlich war: es ist schade um einen alten Mödlinger!

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