Befahrung "Radhighway Süd"

24.Juni 2015 in vermischt

IMG_0223Gestern, Fr., 19. Juni, hat ein “verwegener” Haufen von Radfahr-Interessierten die Verbindung zwischen Wien und Mödling entlang der Südbahn inspiziert. “Verwegen”, weil es fast die ganze Strecke zum Teil stark geregnet hat.

Wir sind von Liesing westlich der Bahn nach Mödling und von dort östlich nach Siebenhirten gefahren.

Ziel war – logo – das gegenseitige Kennenlernen der RadplanerInnen und der politisch Verantwortlichen, aber auch das gemeinsame Erkennen (und Besprechen) der Schwachstellen und der Potenziale dieser Verbindung.

Zu den “Verwegenen” gehörten BM Martin Schuster aus P´dorf, die Vizes von Brunn (Matthias Müller) und Mödling, Herbert Bork für die Agenda 21 in Liesing, Martin Blum (Radfahrkoordinator der Stadt Wien), Andreas Hacker (Stadt- Umlandmanagement), Vertreterinnen der Radlobby (Wien und NÖ) und der eNu/RADLAND NÖ, VerkehrsplanerInnen, MitarbeiterInnen von Bauämtern.

Die Radlobby Mödling hat dankenswerterweise eine grobe Planung erarbeitet. Sie ist im WEB aufrufbar.

Ich hoffe, dass diese Erst-Befahrung ein erster Schritt in eine Detailplanung dieser wichtigen Route gewesen sein wird. Denn: wir brauchen diese Verbindung!

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Der Start in Liesing

Das sollte es bei einer Radschnellverbindung auch nicht mehr geben...

Das sollte es bei einer Radschnellverbindung auch nicht mehr geben…

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Am Ziel in 7hirten

 

 

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Wir haben ein wirkliches Problem!

1.Oktober 2014 in vermischt

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Heute ein paar Sätze mit einer Sicht auf ein globales Problem: der WWF hat seinen “Living Planet Report 2014″ präsentiert.

Seit 1970 gingen durch Zerstörung von Lebensräumen und rücksichtslose Jagd 39% der Wirbeltierarten auf dieser Erde “verloren”.

Hallo, hört da noch jemand zu???

In den letzten Jahren wurde es ja wieder modern, sich zynisch über das “so genannte Waldsterben” zu mokieren; und wer weiß, ob die Klimaprobleme nicht doch eine Erfindung der “Ostküste” sind; und was ist jetzt wirklich mit dem Ozonloch? Da redet doch keiner darüber, also war das Problem offenbar aufgebauscht…

Und immer diese Umweltschützer. Das sind doch nur Hysteriker.

Und da lese ich, dass die Zahl der Säugetiere, Vögel, Reptilien, Amphibien und Fische weltweit im Durchschnitt rund halb so groß ist wie vor 40 Jahren. Diese Arten sind unwiederbringlich verloren. Egal?

Ich finde es schrecklich, wenn der Raubbau an der Natur in einer solchen Art deutlich gemacht werden kann. Wir vernichten mit Profitgier und Desinteresse die Vielfalt des Lebens auf dieser Erde.

Diese Meldung ist so deprimierend – weil es niemand anzugehen scheint…

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Mödlinger Fasching 2014: Jöhhh-Jöhhh

3.März 2014 in konkret, vermischt

Waldschratt...

Der Waldschratt bin ich ...

Es war ein schöner Spätwinter-Sonntag. Der Onkel hatte abgesagt wegen einer Bischofsernennung in St. Pölten. Also war´s eher familiär :-)

_MG_288543.000 Besucher waren´s lt. Schätzung der Polizei.

_MG_2887Der Polizeibericht sagte auch: keinerlei (!) Amtshandlungen bis in die späten Abendstunden :-)

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*So* ist wahrscheinlich der Fasching...

*So* ist wahrscheinlich der Fasching…

_MG_2898Für die vielen Kinder war´s sicher eine Show…

IMG_7423By the way: strada senza macchina…

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Schöne und feine Weihnachten!

24.Dezember 2013 in vermischt

Mödling, Badstrasse

Mödling, Badstrasse

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Kunst & Erneuerbare Energie

10.November 2013 in interessant, vermischt

Anneliese Formann, "Die Sonne als zentraler Mittelpunkt der Erde" bei AUGENBLICKE in der Elisabethstraße

Anneliese Formann, "Die Sonne als zentraler Mittelpunkt der Erde" bei AUGENBLICKE in der Elisabethstraße

Seit ein paar Tagen hängen in vielen Geschäften der Stadt Bilder zum Thema “nachhaltige Energie”.

Letzten Donnerstag war die Vernissage dieser Strassengalerie im Museum der Stadt Mödling.

20 KünstlerInnen stellen in 22 Geschäften ihre Arbeiten zum Thema aus – ein sehr interessantes Projekt. Intitiiert wurde es von Gerda Zugmayer, einer Mödlinger Malerin. Vielen Dank :-)

Fahrrad von Elisabeth Schöfer

"Das Peugeot-Rad" von Elisabeth Schöfer - im Spielzeug-Krawany

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"Windkraft" von Sylvia Polt - im Babenbergerhof

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So ist das mit dem Job des Vizes!

19.Februar 2012 in vermischt

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Der Vize beim Faschingsumzug 2012.

...und das ist die Hauptstraße vor dem Eintreffen des Faschingszugs und von 40.000 ZuschauerInnen

...und das ist die Hauptstraße vor dem Eintreffen des Faschingszugs und von 40.000 ZuschauerInnen

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2 interessante Tage zur Zukunft der Mobilität: Kongress e-mobility in Graz

26.Januar 2012 in vermischt

Beim Unterschreiben der Grazer e-Deklaration 2012

Beim Unterschreiben der Grazer e-Deklaration 2012

Interessante Vorträge, durchaus auch kontroversielle Diskussionen und eine Ausstellung von so ziemlich allem, was heute als 2-spurige Elektrofahrzeuge angeboten wird: das war die e-mobility-conference in Graz.

Klar ist: die e-Mobilitaet löst nicht alle Probleme. (Fast) im Gegenteil: wenn sich die neue Antriebstechnik auf “fuel shift” reduziert, bleibt “nur” die Verringerung der Abgaswerte und des Lärms. Aber gerade, weil die Batterien erst geringe Reichweiten möglich machen, bringt die Diskussion über die e-Mobilität zwangsläufig Grundsatzfragen der Mobilität auf den Tisch. Wenn man mit Elektroautos problemlos zum Urlaub nach Sizilien fahren kann, würde nicht über Intermodalität geredet werden. Aber tatsächlich ist diese heute das entscheidende Thema: der Mix von Öffentlichem Verkehr, Bedarfsorientierten Systemen wie Carsharing oder Carpooling, (Radfahren – sowieso) und das alles unter Nutzung der Möglichkeiten der Verkehrstelematik weist der Elektromobilitaet den Platz “für die letzten Kilometer” zu. Das sind sehr spannende Perspektiven, die – konsequent zu Ende gedacht – die Art unserer Fortbewegung fast auf den Kopf stellen und denkbare  Szenarien auch aus umweltpolitischer Sicht ermöglichen. (Auch die Alternativen liegen auf dem Tisch: gegenüber heute rd. 700 Mio werden für 2050 1,3 Milliarden Autos auf der Erde prognostiziert. Klimaschutz hätte dann keinerlei Platz mehr).

Übrigens: die Stadtgemeinde Mödling wird in ein paar Wochen einen eDienstwagen in Betrieb nehmen :-) Ich denk, das werden wir gesondert feiern.

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GRÜNER Ausflug unter die Erde

31.Oktober 2011 in vermischt

Video-Inszenierung tief unter dem Karlsplatz

Video-Inszenierung tief unter dem Karlsplatz

Am Fr., 28. Oktober war das GRÜNE Mödling auf den Spuren des “3. Manns”: im Wiener Kanalnetz unter dem Karlplatz.

2.400 km Strassenkanäle liegen unter der Stadt und nehmen bei Trockenwetter 0,5 Milliarden, bei Regen 1,6 Milliarden lt. pro Tag auf und leiten diese Abwässer zur Hauptkläranlage in Simmering.

Was aber am meisten beeindruckte war die Zahl von 47.500 Einstiegsschächten im Straßennetz. Der Film suggeriert eine großflächige Verfolgungsjagd im Kanalnetz der Stadt und ständiges Auf und Ab in diesen Kanalabgängen. In Wirklichkeit wurde nur auf ein paar Metern im Bereich des Karlsplatzes gedreht. Aber diese “Ecke” ist schon besonders beeindruckend…

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18.Mai 2011 in vermischt

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Bike Smart: The Official Guide to Cycling in New York City

Also doch: auch in den autoverliebten USA wird Rad gefahren. Und zwar immer mehr.

Heute gab´s in der Planungswerkstatt im Wiener Rathaus einen faszinierenden Vortrag von Florian Lorenz: “Lernen von Fahrradkulturen in Peking und New York“. Florian Lorenz ist Ökologischer Designer und Forscher im Feld Landschaft, Architektur und Urbanismus. Seit 2010 ist er Mitglied der NGO Smarter Than Car als Leiter der Forschungsaktivitäten zum Thema Fahrradkultur. Und er erzählte über das Radfahren in Peking und in NY, über Ausgangsposition, Schwierigkeiten, Eigenheiten – und über die lokalen Strategien.

Und überall ist das Radfahren als zunehmender Mobilitätsfaktor Thema.

Aber überall machen sich die Verkehrsplaner die gleichen Sorgen: das Plakat auf dieser Seite – in englisch, spanisch und chinesisch – ist eine Orientierungshilfe der Stadt NY für die RadlerInnen. Dort heisst´s “Bike Smart” – aber es ist das selbe gemeint wie “Fair am Rad” in Klein-Mödling.

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Es ist nicht leicht, Gründe für Hoffnung zu finden

13.März 2011 in vermischt

60.000 bei Demo in Südwestdeutschland - am 12. März 2011

60.000 bei Demo in Südwestdeutschland - am 12. März 2011 (Q: der Standard)

Die Bilder und die spärlichen Nachrichten aus Japan verstören und machen sehr traurig.

In Wirklichkeit wissen wir, die sich ernsthaft mit Umweltfragen beschäftigen, dass so etwas wie jetzt in Fukushima passieren kann. Deshalb treten wir ja so vehement gegen die Atomenergie auf.

Aber dann ist es so weit und auch Realität; und man ertappt sich dabei, dass man die Warnungen und die Risiken doch ein bißl beseite geschoben hat (“es wird schon nicht passieren”) und jetzt konsterniert ist – und wütend. Weil man ja immer davon geredet hat!

Nur hat keiner zugehört! Im Gegenteil: die “Wissenschaftler” (jedenfalls die dem wirtschaftlichen Kalkül verpflichteten) haben sich immer mehr aufgeplustert, dass sie die Welt und ihre Risiken schon beherrschen. Und dass wir Kleingeister uns nicht dem technischen Fortschritt in den Weg stellen sollen. Und: “wie sonst sollen die Hunderten Millionen Japaner denn sonst mit Strom versorgt werden, he?” Aber genau das ist der Punkt: nicht so, nicht mit diesen Risiken für heute und für Jahrhunderte! Ihr g´scheiten Technik- (und Subventions-)gläubigen: bringt uns andere Lösungen, die die Welt nicht kaputt machen, die die Vorräte der Erde nicht innerhalb von ein paar Jahrzehnten plündern und den nächsten Generationen statt Öl Atommüll zurücklassen. Die gibt es nämlich – und sie wären auch in der Lage, uns mit Strom zu versorgen, wenn das als Aufgabe ernsthaft auf der Tagesordnung stünde (und nicht nur als Nischenthema für ein paar unverbesserliche GRÜNE).

Aber dann liest man (heute im Standard), dass es Atom”experten” gibt, die sich damit brüsten, dass ohnehin die meisten AKWs in Japan ordentlich abgeschaltet worden wären und das ein Beweis für die Sicherheit der AKWs sei.

Was geht im Hirn solcher Menschen vor? Werden wir jemals diese grenzenlose Dummheit überwinden können?

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