Ein großer Mensch ist tot

Foto: DPA

Willi Resetarits und Ernst Molden
Freitag, 17. Dezember 2011. Konzert in der ausverkauften Bühne Mayer. Willi Resetarits, Ernst Molden, Walter Soyka und Hannes Wirth.
Es war das Weihnachts-Charity der GRÜNEN Mödling zu Gunsten des Mödlinger Hospiz-Vereins. Mit Co-Sponsoring von MLU (Jörg Kilgus, danke!), Christian Moder, DI Hasslinger, Inlineskaterverein Gumpoldskirchen, Mautwirtshaus (sowieso), Stadtgemeinde Mödling.

Die Summe wurde dann durch spontane Beiträge noch auf €4.000,- ergänzt. (c Christoph Dworak)
Dadurch konnten die gesamten Einnahmen am Abend dem Hostpiz-Verein übergeben werden: €4.000,- !

Seit Mo., 12. Dezember 2011 fährt das Sammeltaxi 4 x am Tag

Seit ein paar Tagen steht die neue Holzbrücke über den Mödlingbach zur Mühlgasse

Seit gestern, 15.12.2011 ist die Einfahrt zur Liechtensteinstraße fertig: sowohl soll die Einfahrt in die Straße für PKWs erschwert, als auch die Sicherheit für RadfahrerInnen verbessert werden, die gegen die Einbahn fahren.

Ein Platz ohne Regeln: unmöglich?
Der Sonnenfelsplatz im Grazer Univiertel war immer ein heikler Fleck, was den Verkehr betrifft: 5 Zufahrten, viel Fußgänger- und RadfahrerInnen, Busse und Autos aus und in alle Richtungen. In der Vergangenheit wurde versucht, dem durch genaue Regeln Rechnung zu tragen.
Heuer wurde der Platz neu gestaltet. Und die Stadt hat einen neuen Weg versucht: shared space.
Das bedeutet ganz einfach: keine Regeln! Es wurden zwar am Rand Flächen für FußgängerInnen reserviert, aber die Kreuzung selbst ist ungeregelt: die einzige Regel ist der Rechtsvorrang und – Vorsicht.
Gestern, am 9.12., war wenig Verkehr. Aber es gibt Aufzeichnungen mit mehr Verkehr und jede Menge Pressekommentare:
und heute (11.12.2011): ORF.at
Das Konzept und die Realität sehen sehr gut aus: ein innovatives und vorbildliches Projekt. (Ein Ausflug zur “Kur” nach Graz kann Verkehrspolitikern nur empfohlen werden…).
Da ist doch Platz genug...!
Jetzt ist der 2. Bauabschnitt der Hauptstraße fertig. Und er ist unserer Meinung nach durchaus gelungen. Dem Nebeneinander der Verkehrsteilnehmer (Fußgänger-/Radfahrer-/AutofahrerInnen) wird in sichtbarer Weise Rechnung getragen. Und das ist gut so.
Wir hätten gern, dass das auch im 3. Bauabschnitt – vom Deutschplatz zur Badstraße – so weiter geführt wird.
Eine große Anzahl von Geschäftsleuten (nicht alle!) sieht das nicht so: sie hätten gern Parkplätze statt eines Radwegs. Und unser Koalitionspartner tendiert dazu, diese Lobby zu beschützen.
Wir haben unsere Argumente zusammen gestellt. Und wir würden gern wissen, was Ihr / Sie dazu meint / meinen.
Ich ersuche Euch / Sie um Eure / Ihre Meinung. Bitte!

Schieben ist nicht schön!
Eine neue Platene steht beim Bahnhof
Oft wird in Mödling das Fällen von Bäumen im öffentlichen Raum bekrittelt. Und tatsächlich müssen immer wieder Bäume entfernt werden: viele vertragen die geänderten Umweltbedingungen nicht (mehr), wie Salz und schlechte Luft. Und viele sind einfach schon uralt. Wie auch der Götterbaum, der am 13. Juli umgeschnitten wurde.
Aber wir – alle Verantwortlichen – versuchen, zumindest die verlorenen Bäume zu ersetzen und – wo es geht – auch neue zu pflanzen. An der Stelle, wo über mehr als 130 Jahre der Götterbaum stand und nur ein paar Meter neben dem zweiten – gesunden – Götterbaum wurde vor wenigen Tagen eine Platane gepflanzt. Wir, das sind der Leiter der Stadtgärtnerei, Norbert Rauch, der zuständige Stadtrat Leo Lindebner und ich hoffen, dass der neue Baum langsam, aber sicher wieder zu einem das Stadtbild prägenden Bewohner Mödlings wird.
Heute war Landeskongress der GRÜNEN-NÖ. In Mistelbach.
Das ist ein Sonntag, der schon oft in der Vergangenheit wichtig, aber manchmal doch ein bißl fad war. Nicht heute: Höhepunkt der Veranstaltung waren diesmal nicht Anträge zu Statutenänderungen oder das Budget für das kommende Jahr, sondern war ein Vortrag von Stephan Schulmeister zur Finanz- und Spekulationskrise.
Im Zentrum die Bewertung der Schuldenbremse. Stephan Schulmeister meint: besser wäre eine Spekulationsbremse.
Die Selbstreinigungs- und Steuerkräfte des Marktes haben offenbar versagt. Jetzt gilt es, zur Bewältigung der Krise die Rahmenbedingungen der Wirtschaftsentwicklung wieder fest zu machen: Wechselkurse, Haftungen, aber auch Rohstoffpreise. Die Weltwirtschaft braucht stabile und kalkulierbare Verhältnisse – als als Voraussetzung, über Entwicklungen politisch nachdenken zu können…
Die Folien des Vortrags liegen hinter dem Foto von St.S. Schaut sie Euch an!
In der Diskussion über einen Radweg in der Hauptstraßewird immer wieder die Position des Landes bemüht: Das Land sei gegen einen Radweg.
Hier die Original-Schreiben zu dem Thema – dass sich jedeR selbst seine Meinung bilden kann. (Übrigens: ein Radstreifen ist eine Markierung auf der Fahrbahn; ein Radweg ist eine baulich abgesetzte Konstruktion *neben* der Fahrbahn).

Das war das Schreiben, mit dem wir Klarheit über die Möglichkeit, einen Radweg in der Hauptstraße erreichten zu können, erreichen wollte.
Und das war die Antwort:

Eine sehr, sehr gute Analyse von Robert Misik steht seit 6.11. im WEB-Standard. Mir spricht er zu 101% aus dem Herzen…